Montag, 28. Februar 2011
Nachrichten aus der Zukunft: Anwälte der Tiere
Sonntag, 27. Februar 2011
Nebensache Tierschutz
"Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat. Deswegen muß man das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen." - Johann Wolfgang von Goethe"Erzähl's mir nicht, du wirst mir das Essen noch verderben", ist eine der üblichen Antworten bei dem Versuch, jemandem nahezubringen, wie das Essen hergestellt wurde, welches nun auf seinem Teller liegt. Selbst Menschen, die wissen, dass der größte Teil der traditionellen Familienbetriebe mit Höfen und Weiden von Wirtschaftsunternehmen mit Massentierhaltungsanlagen übernommen wurde, halten sich an dem vagen Glauben fest, dass die Bedingungen nicht so schlimm sein können. Sonst hätten Regierung oder Tierschutz-Organisationen etwas dagegen unternommen - weit gefehlt!

Quelle: HAZ, 25.02.2011
Maststallboom dank des Bauprivilegs, zweifelhafte Gesetzesauslegung hebelt die Steuerungsmöglichkeiten der Kommunen aus: "Politik hinkt Realitäten hinterher"
Siehe auch: Wietze = Boom der Massentierhaltung in Niedersachsen
- Kommunalpolitik wird durch die Gesetzgebung des Landes reglementiert
- Landespolitik wird durch die Gesetzgebung des Bundes reglementiert
- Bundespolitik wird duch die Gesetzgebung der EU reglementiert
- Die EU Politik wird durch die Konzerne diktiert

Quelle: HAZ, 25.02.2011
Schlussworte aus Severn Cullis-Suzuki's (12 Jahre alt) Rede auf dem "UN Earth Summit" - 1992
"Und warum tun Sie all die Dinge in dieser Welt, von denen Sie uns sagen, sie nicht zu tun?
Vergessen Sie nicht für wen diese Konferenzen abgehalten werden - wir sind Ihre eigenen Kinder. Sie entscheiden, in welcher Art von Welt wir aufwachsen. Eltern sollten ihre Kinder trösten können mit den Worten "alles wird wieder gut", "wir tun das Beste, was wir können" und "es ist nicht das Ende der Welt".
Aber ich glaube, das könnt ihr nicht mehr zu uns sagen. Stehen wir überhaupt noch auf ihrer Prioritätenliste? Mein Vater sagt immer: "Du bist was du tust, nicht was du sagst."
Nun, das was Ihr tut, lässt mich nachts weinen. Ihr Erwachsenen sagt, dass ihr uns liebt. Ich fordere Sie auf, lassen Sie Ihren Worten Taten folgen."
Mein "Lieblingsplatz"
Hier wirbt ein Möbelgeschäft auf geschmacklose Art für sein Küchenatelier mit dem Slogan: "Erleben Sie das gute Gefühl, die richtige Wahl getroffen zu haben."Hummer: Gekocht werden tut weh
Wie man als Veganer sein Essen umstellen kann um abzunehmen
Als Veganer hat man keinefalls "kaum Alternativen", sondern man hat unendlich viele Möglichkeiten :) Nur weiß man das als "Allesesser" (=Omnivore) meist gar nicht, da man gar nicht wirklich ein Allesesser ist, sondern sich da auf das beschränkt, was heutzutage auf dem Speiseplan steht. Und das ist tatsächlich im Vergleich zu früheren Zeiten (in denen man auch bei weitem nicht so viele Tierprodukte aß wie heute) recht begrenzt.
Denn heute, wo vor allem Fleisch und andere Tierprodukte IRRsinnig subventioniert werden und man an Obst-, Kräuter- und Gemüsesorten nur das Sortiment aus dem Supermarkt kennt, sind viele Lebensmittel einfach in Vergessenheit geraten und die subventionierten werden einem regelrecht hinterhergeworfen. Es wird suggeriert, dass es das Beste sei, was man essen könne - und das es auch so gut wie das Einzige sei, was man essen könne. Sagt da jemand, er lebt OHNE diese subventionierten Produkte, kommen alle in's Zweifeln, ob der "arme" Veganer denn noch IRGENDWAS essen könne! :)) Das ist erfolgreiche Gehirnwäsche.
Was man früher so aus der Natur oder dem eigenen Garten geholt hat, das kennt man heute oft nicht mal mehr beim Namen. Auch von anderen Ländern, bei denen bis heute noch wesentlich mehr pflanzliche Gerichte auf dem Speiseplan stehen, kann man sich vieles abgucken.
Und was ich natürlich umstelle, ist, nicht mehr so fettig zu essen. Das heißt, meinen pflanzlichen Schmalz beim Brot wegzulassen (den ich Margarine vorziehe), weniger zu braten, und wenn, dann weniger Öl zu nehmen, weniger mit Soja-Sahne oder veganer Mayonnaise zu machen, allgemein auf mehr Frisches und weniger Fertig-Gerichte und weniger Fett zu achten.
Hier noch ein paar Tipps zum Abnehmen aus dem Buch "Schlank im Schlaf":
- Man sollte 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten verstreichen lassen. Z.B. Frühstück um 8:00, Mittag um 13:00, Abendessen um 18:00.
- Man sollte wegen Stoffwechselfreundlichkeit möglichst zwischen 17:00 und 19:00 abendessen.
"Mit der Eiweiß-Mahlzeit landet nichts von Ihrem Abendessen in Ihren Fettdepots. Ganz im Gegenteil: Proteine werden umgehend im Körper verwertet oder in Wärme umgewandelt. Gemüse und Salat verwandeln sich in wertvolle und fast kalorienfreie Ballaststoffe, die Ihr Darm für den Verdauungsprozess benötigt. So unterstützen Sie die Produktion und Arbeit des Wachstumshormons (HGH), während Sie schlafen. Ihr Fettabbau und alle Regenerationsprozesse im Körper werden so angeregt.Salat u.ä. kann ruhig auch abends gegessen werden, da es NICHT zu schwer ist und noch gut verdaut werden kann, SOFERN es nicht nach 19:00 Uhr ist und möglichst mit Eiweiß gegessen wird. Und man soll sogar ordtl. Salat o.a. Rohkost essen, damit die Ballaststoffe die Verdauung anregen können. Ich esse jetzt abends meistens ein Schüsselchen Salat mit Räuchertofu-Würfeln oder sonst nur Räuchertofu-Würfel. Aber letzteres gibt dem Körper dann ja keine Ballaststoffe.
Die Energie dafür holt sich Ihr Körper aus den Fettzellen, zu denen der Weg jetzt frei ist, da er nicht durch einen Insulinüberschuss (wie nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit) blockiert ist."
Sonntag, 20. Februar 2011
Tier-Time: Sechs Mutterkühe und vier Kälber standen vor dem A...
Tier-Time: Sechs Mutterkühe und vier Kälber standen vor dem A...: "Hörnchen und neun weitere Kühe und Kälber aus einem Dorf bei Braunschweig wurden vor der Schlachtung bewahrt. Frau Otto, eine engagierten Bü..."
Samstag, 19. Februar 2011
Update: Megaschlachthof Wietze bei Celle
Der Staat subventioniert aggressiv die zerstörerische Massentierhaltung."In meinen Träumen höre ich zukünftige Generationen, die uns anschreien: "Was tut Ihr da? Seid Ihr blind?!" - Wir sind an einem kritischen Punkt angelangt; wir haben uns zu den Herrschern unserer biologischen Gemeinschaft entwickelt und haben uns gründlich geirrt. Wir verursachen die Zerstörung unserser Lebensgrundlage - und letztlich begehen wir Selbstmord."
Zitat aus dem Dokumentarfilm "The 11th Hour"
Quelle: http://flechtenwelten.blogspot.com/2011/02/11th-hour.html

Quelle: 10.02.2011 HAZ
NDR: Hallo Niedersachsen - Umstrittener Mega-Schlachthof in Wietze (Februar 2011)
Frontal 21: Masse statt Klasse (Februar 2011)
Tagesthemen: Schlachthof Wietze (Januar 2011)
NDR: Schlachthof Wietze - Dicke Luft am Hühner-Highway (April 2010)

Quelle: 19.02.2011 HAZ
Sonntag, 13. Februar 2011
Allgemeine Erklärung der Tierrechte
Die Allgemeine Erklärung der Tierrechte (engl. Universal Declaration on Animal Rights, UDAR) ist sowohl die Erklärung eines Vorhabens als auch die Erklärung eines Grundsatzes. "uncaged" hat den fünfzigsten Jahrestag der ursprünglichen Deklaration (1998) als Anlass genommen, ihre Absicht anzukündigen, das Ziel der Verankerung der Tierrechte in der Politik der Vereinten Nationen bis zur Hundertjahrfeier der Deklaration am 10. Dezember 2048.Da wir keine deutsche Übersetzung der "Allgemeinen Erklärung der Tierrechte" finden konnten, haben wir selbst eine erstellt. Die Erklärung könnt ihr euch auch anhören.
Am 10. Dezember 1948 stimmten die Vereinten Nationen in einer Generalversammlung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) zu. Die Erklärung verankert den Grundsatz, dass Menschen nicht länger vor dem Gesetz oder in der staatlichen Ordnung als bloße Werkzeuge der Mächtigen oder als Untertanen des Staates behandelt werden, sondern dass sie über einen ihnen eigenen Wert verfügen und dass ihnen die Möglichkeit eingeräumt werden muss, ihr Leben nach ihren eigenen Bedürfnissen und Prioritäten zu leben, soweit diese nicht die Rechte anderer verletzen. Die Festsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte symbolisiert den Triumph der Menschlichkeit in einer Zeit nach dem verheerendsten Krieg in der menschlichen Geschichte, in einem Jahrhundert, das bereits zum verheerendsten der menschlichen Geschichte geworden war.
So unvollständig und unzureichend unsere Durchsetzung der Grundsätze der Menschenrechte seit 1948 auch war, so stellt die AEMR doch den Beginn einer neuen Ära der menschlichen Moral und Rhetorik dar, in der Mitgefühl, Gerechtigkeit und die Rechte des Individuums schließlich Vorrang vor dem Diktat der Macht haben.
Wir ziehen den Hut vor jenen, die ihrer Vision Form gegeben und die Erklärung der Menschenrechte ausgearbeitet haben sowie vor den Bemühungen all derer, die dazu beigetragen haben, dieses Ideal zu verwirklichen. Wir sind uns unser aller Verantwortung bewusst, den Missbrauch von Menschenrechten in der Welt in Frage zu stellen und zu überwinden. Aber wir glauben auch, dass wir den Idealismus von 1948 vor allem dadurch achten und fortbestehen lassen, dass wir die Begrenztheit unserer eigenen Ideale anerkennen und versuchen, der Moral unserer Zeit und unserer Zukunft in der gleichen Weise Form zu geben wie es die Verfasser der AEMR zu ihrer Zeit taten.
Wir glauben, dass es in Zukunft nicht darum geht, die Ideale von 1948 vor äußeren Einflüssen abzuschirmen und erstarren zu lassen, sondern sie zu erweitern. Insbesondere meinen wir, dass die Zeit gekommen ist, den moralischen Imperativ in seiner Ganzheitlichkeit anzuerkennen und somit auch nicht-menschliche Tiere in den Schutz mit einzuschließen, der durch die Deklaration gewährt wird. Die Menschheit hat längst erkannt, dass Tiere nicht nur Instrumente unserer Wünsche oder unseres Willens sind, und dass die Realität ihrer Fähigkeit, Freude und Schmerz, Glück und Leid zu erleben, uns zwingt, anzuerkennen, dass moralische Grundsätze im Umgang mit nicht-menschlichem Leben ebenso gelten sollten wie im Umgang mit menschlichem Leben.
Es ist somit eine logische und unvermeidbare Fortentwicklung dieses Prinzips, auch Tieren moralische und gesetzliche Rechte zuzusprechen sowie diese in einer Erklärung der Tierrechte durch die Vereinten Nationen zu verankern. Daher stellen wir im Folgenden eine solche Allgemeine Erklärung der Tierrechte vor:
- In Anbetracht der zahlreichen Belege dafür, dass viele Tierarten in der Lage sind, Gefühle zu empfinden, verurteilen wir es auf das Schärfste, dass unseren Mitgeschöpfen Leid zugefügt und ihre Bedürfnisse beschnitten werden, es sei denn dies geschieht zu deren eigenem Nutzen.
- Es ist nicht akzeptabel, dass allein ein Unterschied in der Art (genauso wenig wie ein Unterschied in der Rasse) die mutwillige Ausbeutung und Unterdrückung im Namen von Wissenschaft und Sport sowie die Nutzung für Nahrung, kommerziellen Profit oder für sonstige menschliche Zwecke rechtfertigt.
- Wir glauben an die evolutionäre und moralische Verwandtschaft aller Tiere und sind davon überzeugt, dass alle empfindenden Wesen ein Recht auf Leben, Freiheit und natürliche Freude haben.
- Wir fordern daher den Schutz dieser Rechte.
Die Unterschiede zwischen Homo sapiens und anderen Tieren sind mannigfach, aber die Evolution lehrt uns, dass wir, auf einer grundlegenden Ebene, durch tiefgreifende Ähnlichkeiten miteinander verbunden sind. Genetisch kaum von unseren nächsten Verwandten, den Primaten, zu unterscheiden, sind wir Menschen nicht die Spitze, sondern lediglich ein kleiner Zweig im großen Baum der Evolution.
Die Evolution lehrt uns auch, in fast jeder Hinsicht mit Gemeinsamkeiten zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Lebensformen zu rechnen.
Die Wissenschaft wie auch die Erfahrung lehren uns, dass wir nicht länger unterstellen können, dass Tiere bloße Maschinen oder lediglich instinkt- und reflexgesteuert sind: sie gedeihen in Freiheit oder verkümmern in Unterdrückung, genauso wie wir. Wir können uns nicht mehr in Unwissenheit flüchten.
Tiere mögen nicht in der Lage sein, ihre Interessen in unserer Sprache auszudrücken oder ihre Rechte bei uns einzufordern. Dass sie aber Interessen und Bedürfnisse haben, steht außer Frage. Alle Tiere versuchen, ihr Leben zu schützen, ihre Freiheit zu bewahren, zu suchen, was ihnen Freude bereitet sowie zu vermeiden, was ihnen Unmut und Schmerz zufügt - kurz, ihr Leben nach ihren eigenen Prioritäten zu leben. Mehr noch, Tiere besitzen und zeigen Charakteristika, die sie als Individuen auszeichnen und sie von ihren Artgenossen unterscheiden. In all diesen Punkten sind sie den Menschen ähnlich, so stark wie ihre Lebensweise im Einzelnen auch von der unseren abweichen mag. Wenn Tiere Schmerzen leiden und versuchen, ihr Leben, ihre Freiheit und ihre Freuden zu schützen, so wie wir es tun, auf welcher Grundlage können wir ihnen dann weiterhin den Schutz ihrer Rechte verwehren - der Rechte, die unser Leben, unsere Freiheit und unser Vergnügen schützen?
Es wird behauptet, dass Tieren kein Anspruch auf Rechte zusteht, weil es ihnen an unserer Intelligenz, unserer Fähigkeit zu emotionalen Bindungen oder unserem Sinn für Moral fehlt, oder weil sie keine Verpflichtungen eingehen und das leisten können, was von Mitgliedern einer Gesellschaft erwartet wird. Während nur wenige bestreiten würden, dass fast alle Menschen diese Fähigkeiten in weit höherem Maße besitzen als Tiere, wurde dagegen nie begründet, warum dies den Tieren Schutz vor Ausbeutung oder Schaden verweigern sollte. Fehlt es doch auch vielen Menschen an diesen Qualitäten: sehr jungen oder solchen mit psychischen Beeinträchtigungen infolge von Krankheit, oder solchen mit angeborener Behinderung oder Verletzung. Wir erkennen zu Recht an, dass diese Menschen nicht weniger, sondern sogar mehr Schutz verdienen: nicht die Verweigerung ihrer Rechte, sondern ihre Stärkung tritt in Kraft. Wir haben eine besondere Verantwortung für diejenigen, welche nicht in der Lage sind, selbständig die Vorteile der vollen Teilhabe in der menschlichen Gesellschaft zu erlangen und ihre eigenen Interessen wirksam zu verteidigen. In dieser Hinsicht gegensätzliche Prinzipien menschlichen und nichtmenschlichen Lebewesen gegenüber anzuwenden, bedeutet demnach, sich der ungerechtfertigten Diskriminierung schuldig zu machen.
Tieren werden ihre Rechte nicht wegen bedeutsamer oder relevanter Unterschiede zwischen menschlichem und nicht-menschlichem Leben verweigert, sondern aus dem selben Grund, aus dem auch Menschen ihre Rechte abgesprochen wurden und werden: weil es die Freiheit der Mächtigen ins Wanken bringen würde, ihnen Rechte zuzugestehen. Die Menschenrechte wurden unter Widerstand der Reichen und Mächtigen sowie auf Kosten ihrer Privilegien gewonnen. Der Ursprung des Widerstands gegen diese Emanzipation von Tieren ist nicht Vernunft oder Gerechtigkeit, sondern eine falsche Vorstellung von menschlichem Eigennutz.
Letztlich bedrohen die Rechte der Tiere die Freiheit einiger Menschen, die sie nach eigenem Ermessen benutzen und somit ihre eigenen Interessen vorantreiben wollen. Die Argumente gegen Tierrechte halten weder logischer noch ethischer Prüfung stand, weil sie die Nachhut einer überholten, fadenscheinigen Philosophie sind.
Der Vorwand, dass menschliche Angelegenheiten isoliert von denen aller anderen Lebewesen auf unserem Planeten betrachtet und somit anders gehandelt werden können, ist nicht länger tragbar. Die Evolution lehrt uns nicht Arroganz, sondern Bescheidenheit, und die großen Torheiten unseres technologischen Jahrhunderts dienen dazu, die Lektion zu bekräftigen, dass die Welt um uns herum weder unser Eigentum noch dazu da ist, uns zu dienen. Auch der weitere Vorwand, dass der Ausschluss anderer Arten vom Nutzen des Mitgefühls und der Gerechtigkeit durch unseren Status als dominante Art begründet werden kann, ist unhaltbar. Macht ist nicht mehr das Maß des moralischen Wertes. Das ist die Lehre unseres Zeitalters.
So wie die Verfasser der AEMR sowohl in der seit langem etablierten philosophischen Tradition der Aufklärung als auch als Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts handelten, wurden auch die Verfasser der Erklärung der Tierrechte sowohl durch die Humanistisch philosophische Tradition als auch durch die beispiellose Art und das Ausmaß der Tierausbeutung zum Ende des 20. Jahrhunderts motiviert.
Die Massentierhaltung, die Zerstörung der natürlichen Umwelt und die Einführung von neuartigen wissenschaftlichen Verfahren wie dem Klonen und der Xenotransplantation repräsentieren den Missbrauch von Lebewesen und der Interessen der Tiere in einer Weise, die noch vor einem halben Jahrhundert undenkbar war. Das Nebeneinander der Anerkennung der Menschenrechte auf der einen Seite sowie des institutionalisierten Missbrauchs und Ausbeutens von Tieren in globalem Maßstab auf der anderen Seite stellt eine ethische Herausforderung dar, die nicht mehr ignoriert werden kann und die, so glauben wir, die Entwicklung der Moral und, zwangsläufig, der Zivilisation im kommenden Jahrhundert bestimmen wird.
Die Erklärung der Tierrechte ist sowohl die Erklärung eines Vorhabens als auch die Erklärung eines Grundsatzes. Wir haben den fünfzigsten Jahrestag der ursprünglichen Deklaration als Anlass genommen, unsere Absicht anzukündigen, das Ziel der Verankerung der Tierrechte in der Politik der Vereinten Nationen bis zur Hundertjahrfeier der Deklaration am 10. Dezember 2048 zu erreichen. Die menschliche Gesellschaft muss sich der Herausforderung stellen, ihr Verständnis von Fortschritt insofern neu zu definieren, als Anerkennung und Schutz der Tierrechte ebenso ein Barometer für die Reife unserer Kultur sind wie die Anerkennung und der Schutz der Menschenrechte. Die Entwicklung der menschlichen Zivilisation, ihre Grundsätze sowie ihre Praxis, wird nicht mit dem zwanzigsten Jahrhundert enden: die Bürger des kommenden Jahrhunderts, die Kinder und Jugendlichen von heute, werden den moralischen Fortschritt ihrer Zeit genauso herausarbeiten, wie wir den unseren definiert haben. Die Zukunft gehört ihnen, aber sie beginnt mit uns. Heute.
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Mittwoch, 2. Februar 2011
Veganer sind auch nur Menschen
"In diesen Tagen kommt man um das Thema Fleischverzicht nicht mehr herum. So viel Mühe man sich auch gibt: Irgendwann am Tag erwischt es einen. Regelmäßig. Nichtmal im Feuilleton wird man in Ruhe gelassen. Man will nachlesen, ob es mal wieder was Neues von Frank Schätzing gibt und landet bei: „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer. Oder bei Karen Duve. „Anständig essen“ heißt ihre Version des erhobenen Zeigefingers. Vor der Glotze will man gemütlich abschalten und wird stattdessen von irgendeiner Talkshow über Tierrechte um die verdiente Feierabendruhe gebracht. Oder wenn man an der Fleischtheke im Supermarkt steht: selbst wenn man nicht blöd angeguckt wird, fühlt man sich inzwischen seltsam.
Deshalb möchte ich heute einmal versuchen, einen Mythos zu entzaubern. Denn was schon immer so war, kann einfach nicht schlecht sein..."
Den ganzen Beitrag lest ihr auf: http://ksta.stadtmenschen.de/mdsocs/mod_blogs_eintrag/blog/kstablog/thema/vermischtes/eintrag/Veganer_Vegetarier_Fleisch_Essen/ocs_ausgabe/ksta_blogs/index.html
Donnerstag, 13. Januar 2011
Die wahren Hintergründe zur EU-Richtlinie THMPD
Die Mitzeichnungspflicht der ePetition des Deutschen Bundestages gegen eine Umsetzung des EU-Verkaufsverbotes für Heilpflanzen endete im November 2010 und befindet sich derzeit in der parlamentarischen Prüfung. 121819 Menschen haben die Petition unterzeichnet.
Die ePetition wird die EU Richtlinie THMPD aber nicht aufhalten können, hierfür bedarf es einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Eine solche Klage strebt die Alliance for Natural Health an (The Alliance for Natural Health is not supported by any pharmaceutical interests). Die Kosten einer solchen Klage werden von der ANH auf £90,000.00 geschätzt, £51,140.72 sind bereits über die Webseite gesammelt worden.
Informiert euch bitte umfassend und werdet aktiv. Gebt die Informationen bitte weiter und unterstützt die Klage der ANH vor dem Europäischen Gerichtshof.
Informativer Beitrag auf http://alpenparlament.tv vom 22. Dezember 2010 mit Dr. Gottfried Lange:
Dr. Gottfried Lange über die Hintergründe und Auswirkungen der europäischen Richtlinie zur Verwendung traditioneller pflanzlicher medizinischer Produkte (Traditional Herbal Medicinal Products Directive, THMPD) im Gespräch mit Katrine Eichberger.
Quelle: http://alpenparlament.tv/mensch-und-gesundheit/356-die-wahren-hintergruende-zur-eu-richtlinie-thmpdNach offiziellen Angaben dient diese Richtlinie der Vereinheitlichung, Harmonisierung und Qualitätssicherung von Kräuterprodukten - alles also zum Wohle des Konsumenten. Was steckt aber tatsächlich dahinter? Dr. Lange macht im Interview deutlich, dass es bei dieser als auch bei vielen anderen "wohlmeinend erscheinenden" Änderungen um etwas völlig anderes geht. Da mit natürlichen Heilkräutern viele Krankheiten geheilt werden und die Kräuter nicht patentierbar sind, verlieren die großen Pharmakonzerne eine Menge Geld, und genau dies gilt es zu bekämpfen. Die Menschen sollen lieber krank und angsterfüllt bleiben, denn damit sind sie leichter zu regieren. Dr. Lange zeigt auch auf, wie wir das Problem gemeinsam lösen können.
Spenden für die erfolgreiche Durchführung der Klage gegen die «Traditional Herbal Medical Products Directive» (THMPD) bzw. «Richtlinie für traditionelle pflanzliche medizinische Produkte» vor dem Europäischen Gerichtshof bitte über die Website der Alliance for Natural Health (ANH) - da ist rechts ein Button, über den man spenden kann:
www.anh-europe.orgWas die THMPD ist und was für Auswirkungen diese Richtlinine hat, ist sehr gut auf Deutsch beschrieben ebenfalls auf der ANH-Website in der folgenden PDF-Datei:
PDF-Datei downloaden
Mittwoch, 12. Januar 2011
Sabatina James: Sterben sollst du für dein Glück
Auf Ihrer Internetseite http://www.sabatina-ev.de/Botschaft.html (weiter unten) kann man auch mal wieder sehen, was Menschen nicht nur anderen Wesen, sondern auch ihresgleichen antun. Vor allem auch innnerhalb der Familie. Es ist immer wieder unfassbar, wie grenzenlos blind, egoistisch und dumm wir Menschen sind.
Die Familie kam von Pakistan nach Österreich, wo der Vater einen Job hatte, als sie etwa 10 war. Sabatina hatte dort eine eigtl. schöne Kindheit, wie sie sagte. Sie wurde jedoch von ihrer Familie vom Zeitpunkt ihrer Jugend (mit dem Frau Werden) an schwer misshandelt weil sie zu westlich war/sein wollte, sollte mit ihrem Cousin zwangsverheiratet werden, der sie schon nach der Verlobung missbrauchte, wurde zur Austreibung ihrer westlichen Spirenzchen in eine Koranschule in Pakistan gesteckt, in der die Zustände unendlich schlimm waren!
Nach langen Qualen wieder in Österreich, konvertierte sie dann durch den Kontakt zu einem österreichischen Freund, der sozusagen durch eine Vision von Jesus stark gläubier Christ geworden war, nach anfänglicher Ablehnung auch zum Christentum. Sie war so dumm (mutig!), es den Eltern zu sagen und die sprachen ein Todesurteil über sie aus.
Sie floh lange Zeit von einem Ort zum anderen, hatte nirgendwo ein festes Zuhause, lebte immer in Todesangst und war unendlich allein. Scheinbar hat sie es inzwischen aber wirklich aus der Dunkelheit geschafft! Sie ist mutig und ist in die Öffentlichkeit getreten, setzt sich jetzt für diskriminierte Frauen, Kinder und Menschen im allgemeinen ein.
http://www.sabatina-ev.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Sabatina_James
Montag, 10. Januar 2011
Dr. Johann Georg Schnitzer über den Dioxin-Skandal und Hirninsuffizienz
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_Schnitzer
Johann Georg Schnitzer (* 1. Juni 1930 in Freiburg im Breisgau) ist Zahnarzt, Buchautor und bezeichnet sich selbst als Forscher. Schnitzer ist darüber hinaus Erfinder einer Getreidemühle (Schnitzer Getreidemühle). Er erfand und propagiert eine spezielle Ernährungsform, die nach ihm benannte so genannte Schnitzer-Kost. Seine Positionen zu mehreren gesundheitlichen Fragen widersprechen der evidenzbasierten Medizin. Schnitzer ist Gegner von Amalgamfüllungen und Fluoridierung und lag u. a. darüber lange Zeit im Streit mit Standesorganisationen.Informative Beiträge (Videos) mit Dr. Schnitzer auf www.alpenparlament.com:
- 23.10.2010 Versklavung durch Tod und Krankheiten - Überleben durch Gesundheit
- 13.09.2009 Geheimnisse der Gesundheit
- Zusammenfassung des Beitrags "Geheimnisse der Gesundheit auf "Perfekte Gesundheit Blog"
Betreff: Dioxin-Skandal: Immer noch nichts dazugelernt?
Wer vom aktuellen Dioxin-Skandal schockiert, da selber betroffen ist, weil er sich noch immer von Tieren stammende Nahrung einverleibt (Fleisch, Fleischwaren, Fisch, Geflügel, Eier, Milch und Milchprodukte), hat in den letzten 11 Jahren nichts dazugelernt. Im Jahr 2000 begann der BSE-Skandal. Im Dezember 2000 habe ich ausführlich dazu Stellung genommen. Die meisten dort gemachten Aussagen treffen höchst aktuell auch auf den neuesten Dioxin-Skandal zu:
"BSE, Rinderwahnsinn und die Konsequenzen": http://www.dr-schnitzer.de/BSE.html
Als kurz darauf, im Februar 2001, auch noch Maul- und Klauenseuche bei Schweinen und Tuberkulose bei Rindern hinzukamen, schrieb ich ebendort:
"Muss es noch dicker kommen, damit die Zeichen verstanden werden? Wer Verstand hat, begreife die Zeichen, die dem Menschen durch diese apokalyptischen Ereignisse jetzt gegeben werden, weil er nicht begriffen hatte, was ihm schon seit Jahren der massenhafte Herz-Kreislauf-Tod, Krebs, Degeneration und das Auftreten sogenannter Alterskrankheiten bei immer jüngeren Menschen sagen wollen, bis zur Alzheimer'schen Gehirnauflösung (s. dort: "Was BSE und Alzheimer gemeinsam haben") schon bei 40-jährigen, und bis zu rascher Vergreisung von Kindern. Wer Verstand hat, der kehre zurück zur frugivoren "zivilisierten Urnahrung" des Menschen, die uns in der Genesis der Bibel ebenso klar beschrieben wird, wie sie durch die "Vergleichende Gebissanatomie" von Dr. Richard Lehne wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen worden ist."
Es musste. Weil zu Wenige ihren Verstand gebraucht haben, und zu Viele dessen Gebrauch wegen der Dauerberieselung über alle Medien ("Konditionierung, Gehirnwäsche") verlernt haben - oder gar im Begriffe sind ihren Verstand ganz zu verlieren: Durch Abdämpfung ihrer Denkfähigkeit als häufige Nebenwirkung von millionenfach verordneten Medikamenten, z.B. Bluthochdruckpillen und Psychopharmaka, und durch das ernährungsbedingte Überhandnehmen von Hirninsuffizienz, Demenz und Alzheimerscher Gehirndegeneration.
Das dicke Ende ist bereits im Anmarsch: Der Verlust der einst führenden Stellung westlicher und christlich orientierter Kulturen und Zivilisationen. Die Post geht heute in Fernost ab.
Zur besonderen Rolle der Glutaminsäure in diesem Prozess hat Frédéric Stahl schon 1977 in dem von mir angeregten und verlegten Buch "Die Erde hat Eiweiß für Alle" geschrieben:
"... Die Glutaminsäure hat im Organismus zwei Aufgaben zu erfüllen: 1. Sie ist maßgebend für die Leistungsfähigkeit des Gehirnes. 2. Man braucht sie, um die gesättigten Fette zu verdauen. Tierische Nahrung enthält nur mäßig viel Glutaminsäure, aber viel gesättigtes Fett. Pflanzenkost enthält viel Glutaminsäure und nur ganz wenig gesättigtes Fett.
Man versteht jetzt, warum die alten Griechen schon wussten, dass eine vegetarische Nahrung für Geistesarbeiter vorzuziehen ist. Die maßgebenden Philosophen und Mathematiker im alten Griechenland, Epikur, Diogenes, Plato, Sokrates, Pythagoras, Thales, waren alle Vegetarier. Auch in Europa gibt es berühmt gewordene Vegetarier, sowohl unter den Musikern (Wagner) wie unter den Wissenschaftlern (Leonardo da Vinci, Newton, Leibniz, Humboldt) und den Schriftstellern (Byron, Tolstoi, Voltaire, Rousseau, Nietzsche). Eine vollständige Liste der Namen wäre viel länger."
"... Es sei aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass in unserer technisch- wissenschaftlichen Welt die Intelligenz maßgebend ist. Deshalb kann man voraussagen, dass die Zukunft den Nationen gehören wird, deren Bevölkerung von einer vorwiegend vegetarischen, das heißt fettarmen, aber glutaminsäurereichen Nahrung lebt.
Der sensationelle Aufstieg der Japaner und Chinesen ist für die Europäer und Amerikaner ein guter Grund, sich für eine vegetarische Lebensweise zu interessieren.
Das wird gleichzeitig ein bedeutender Beitrag sein im Kampf gegen den Hunger. Denn dann kann man die vorwiegend als Viehfutter benützten riesigen Mengen von Erdnüssen, Kokosnüssen usw. dort lassen, wo sie gebraucht werden. ... Sowohl für die Bewältigung des Welternährungsproblems wie zur Erhaltung der geistigen Kraft der zivilisierten Welt ist es notwendig, das Eiweißproblem mit Hilfe der Getreide zu lösen."
Die Arbeit von Frédéric Stahl "Die Erde hat Eiweiß für Alle", die ebenso vergriffen war wie die von Prof. Werner Kollath "Getreide und Mensch, eine Lebensgemeinschaft", habe ich wieder zugänglich gemacht - was eine Riesenarbeit war, denn beide waren nicht nur vergriffen, sondern auch deren Druckunterlagen waren vernichtet worden. Ich musste diese aus vorhandenen gedruckten Exemplaren mühsam in allen Details völlig neu erstellen. Da Frédéric Stahl noch lebt (geb. 1926, heute 85, gesund und geistig wie körperlich fit), konnte er seine Arbeit hierzu auf den neuesten Stand bringen.
Das Gesamtwerk ist 2010 erschienen: GESUNDHEIT GETREIDE WELTERNÄHRUNG: http://www.dr-schnitzer.de/gesundheit-getreide-welternaehrung.htm
Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschungen zeigen, warum Getreide und ihre intelligente Nutzung für Ernährung und Gesundheit des Menschen und der Menschheit unentbehrlich sind. Neuerscheinung 2010, Herausgegeben von Dr. Johann Georg Schnitzer, mit Prof. Dr. Werner Kollath "Getreide und Mensch, eine Lebensgemeinschaft", Prof. Dr. Herbert Warning "Kollath, wissenschaftliche Arbeiten" und "Das Leben Werner Kollaths", und Frédéric Stahl "Sicherung der Eiweißversorgung durch intelligente Kombination pflanzlicher Lebensmittel".
Dieses Wissen wird der Öffentlichkeit bis heute von den Mainstream-Medien verschwiegen, um die Wirtschafts- und Machtinteressen der von der Produktion denaturierter und teils artfremder Nahrungsmittel und von der "Behandlung" der daraus resultierenden Krankheiten und Degenerationserscheinungen lebenden Wirtschaftsgruppen zu schützen. Im Gegenteil: In zahllosen Kochsendungen wird die Zubereitung der krank machenden Zivilisationskost vorzelebriert.
Wer sich nicht länger für dumm verkaufen lassen will, aber auch, wer auf dem für die Menschheit existenziell wichtigen Gebiet der Welternährung ein Wort mitreden und die richtigen Entwicklungen vorantreiben will, sollte das Buch lesen und das vermittelte Wissen in sein Bild vom Weltgeschehen und von konstruktiver Weiterentwicklung integrieren:
http://www.dr-schnitzer.de/gesundheit-getreide-welternaehrung.htm
Eine praktische Anwendung dieser Erkenntnisse zum Nutzen der eigenen Gesundheit wird in dem folgenden Buch vermittelt: SCHNITZER-INTENSIVKOST, SCHNITZER-NORMALKOST
neue überarbeitete Ausgabe 2011: http://www.dr-schnitzer.de/sin001.htm
Natürliche, artgerechte (frugivore) Kost: Auch in der Hochzivilisation ist sie wichtigste Grundlage natürlicher Gesundheit. Sie orientiert sich an den natürlichen Ernährungsformen, die seit Urzeiten, lange vor der Entwicklung von Werkzeugen und Waffen, dem Gebrauch des Feuers und der Entwicklung von Acker- und Gartenbau, eine gesunde Entwicklung und Fortpflanzung des Menschen gesichert haben. Sie nutzt die vom Menschen aus den ursprünglichen Wildpflanzen entwickelten Nahrungspflanzen in Zubereitungsformen, welche die Entwicklung und Blüte früher Hochkulturen mit gesunden Menschen und gesundem Nachwuchs ermöglicht haben. Dabei ist sie den Ansprüchen des Menschen der Gegenwart angepasst.
Diese Kost ermöglicht auch heute ein gesundes Leben und gesunden Nachwuchs, und erlaubt so die Überwindung von Zivilisationskrankheiten und Degeneration. Denn der Stoffwechsel des Menschen ist genetisch immer noch auf seine ursprüngliche frugivore Urnahrung programmiert. Deshalb ist die gerne behauptete "Anpassung" an denaturierte und artfremde Zivilisationskost misslungen. Diese hat zu Stoffwechselentgleisungen und so zu den weit verbreiteten chronischen Zivilisationskrankheiten geführt.
So bald der Stoffwechsel wieder "die richtigen Stoffe zum Wechseln" erhält, auf die er genetisch programmiert ist, normalisieren sich die Stoffwechselabläufe, und die meisten der angeblich "unheilbaren" Zivilisationskrankheiten und Leiden heilen zügig aus. Auch das Körpergewicht normalisiert sich: Übergewichtige nehmen ab, Untergewichtige nehmen zu. Köstliche Zubereitungen gesunder Kost werden in diesem Buch an Beispielen in Form eines 14-Tage-Plans genau beschrieben. Auch Kalorien, Joule und Broteinheiten sind mit angegeben. Mahlzeiten dieser Kost sättigen nachhaltig, verleihen vitale Energie und regenerieren den Organismus.
Wer sich aus der chronischen Abhängigkeit von symptomatischen Behandlungen und von Medikamenten befreien, die Autonomie über seine eigene Gesundheit zurückerobern, und wer auf natürlichste Weise gesund bleiben will, sollte dieses Buch lesen und die erlernten praktischen Prinzipien zum eigenen Nutzen anwenden: http://www.dr-schnitzer.de/sin001.htm
Der Westen, die Europäer, die Deutschen in Europa haben nicht mehr Viel, vor allem aber nicht mehr viel Zeit zu verlieren, aber Alles zu gewinnen mit einer grundlegenden Besinnung auf das Wesentliche und einer Regeneration von Grund auf. Wenn es nicht im großen Ganzen gelingt - was angesichts vielfach inkompetenter, Lobby-orientierter und von Eigeninteressen gesteuerter Verantwortlicher zu befürchten ist - so kann es doch im Detail kleiner Gruppen, Familien und Einzelpersonen gelingen, die zu Keimzellen einer breiter werdenden Erneuerung werden können.
Das notwendige Wissen jedenfalls ist in Deutsch zugänglich. Man nutze es, bevor es dafür zu spät ist.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Johann Georg Schnitzer
http://www.dr-schnitzer.de
http://www.dr-schnitzer-buecher.de/
P.S. Bitte leiten Sie diese Information per E-Mail nur vollständig an alle Ihre Kontaktpersonen weiter (Kürzen und Weglassen von Teilen ist nicht erlaubt). Machen Sie dieses Wissen auch der jungen Generation bekannt. Sie wird es besonders nötig haben. Übernahme auf Internetseiten oder teilweises oder vollständiges Kopieren meiner durch Copyright geschützten Internetseiten ist nicht gestattet. Links zu meinen Internetseiten mit kurzem Hinweis auf deren Thema können gesetzt werden. Vorangegangene Nachrichten und Aufnahme in Dr. Schnitzers Mailingliste siehe:
http://www.dr-schnitzer.de/emailnachrichten.html
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Nirvana Vegan eröffnet in Hannover

Offizielle NEUeröffnung: Sonntag, 2. Januar 2011, 11:00-14:00 (ALLES 1 EUR, Angebot gilt nur für den 02.01.2010)
Webseite: http://www.nirvana-hannover.de/
Blog: http://nirvana-vegan.blogspot.com/
Ort: Davenstedter Str. 27, 30499 Hannover, Germany
Öffnungszeiten: Di-Do: 14:00-21:00, Fr-Sa: 16:00-23:00
Öffentliche Verkehrsmittel: U9 Richtung Empelde - Nieschlagstr. - direkt an der Haltestelle
"Sobald die Konzession durch ist werden wir bereits im Dezember die Tore aufmachen - dürfte sich so auf mitte Dezember belaufen - das genaue Datum wird noch bekanntgegeben.Der vegane Stammtisch Hannover trifft sich am Samstag, den 8. Januar 2011, 19:00-23:00 Uhr, im NIRVANA.
Zum Geschäftskonzept: Es soll ALLES 100% VEGAN sein. Außer Getränke (Cocktails, Bionade, Tee uvm.) werden auch einige Speise angeboten wie z.B. belegte Brötchen, Hot Dogs, Suppen, Kuchen etc. Desweiteren sollen viele Veranstaltungen stattfinden - gern tierschutzbezogen: Ich persönlich werde diverse Buchlesungen, oder Filmvorführungen (Tierschutz/Veganismus) organisieren - nach welchen man über die jeweiligen Inhalte diskutieren kann und soll.
Sollte jemand noch nicht meinen Hauptblog (http://skavoluzzer.blogspot.com/) kennen so wird er ihn unter folgendem Link vorfinden: HIER KLICKEN!!!"
Quelle: http://nirvana-vegan.blogspot.com/
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Das Belomonte Staudamm-Projekt
Hierbei geht es um die Zukunft des Regenwaldes!"Der Staudamm "Belo Monte" in Brasilien ist eines der dringlichsten Projekte, gegen das sich Rettet den Regenwald einsetzt. Bereits heute bedecken Stauseen zur Wasserkraftnutzung mindestens 34.000 Quadratkilometer Brasiliens. Diese Zahl gesteht zumindest der staatliche Elektrizitätskonzerns Eletrobras ein. Umweltgruppen gehen von wesentlich höheren Zahlen aus. Leonardo Bauer Maggi, Mitglied der Bewegung der Staudamm-Betroffenen rechnet mit 2.500 Staudämmen, die es bis 2030 geben soll. "
Quelle: www.regenwald.org
Protestaktion: Staudamm für Aluminium - ein Bischof stellt sich quer - Protestieren Sie mit!
Die Folgen sind:
- Stehende Gewässer -> Mücken -> Malaria
- Reduzierung der Artenvielfalt
- Freisetzung von Methan durch verfaulende Biomasse
- Zerstörte Ökosysteme -> weniger Klimastabilisierung
- Im Urwald werden Infrastrukturen geschaffen -> mehr Industrie und mehr Städte
Ursachen für die Zerstörung der Regenwälder sind die Rodung zu Weideflächen für Nutztiere oder zu Anbauflächen für deren Nahrung (vor allem Sojabohnen), die Umwandlung in Ölpalm-, Bananen- oder Kaffeeplantagen, der Abbau von Bodenschätzen wie Eisenerz, Gold, Öl oder Gas sowie der Bau von Großstaudämmen zur Energiegewinnung und Holzeinschlag.
Es wird prognostiziert, dass 20-50% dieses Areals in den nächsten 20 Jahren zerstört sein werden, wenn nicht eine radikale Wende eintritt.
TV-Tipp - Tiere sind mir Wurst (ARD: Hart aber fair)
Am Mittwoch, den 15. Dezember 2010 von 21:45 bis 23:00 Uhr diskutiert Frank Plasberg mit seinen Gästen über das Thema „Tiere sind mir Wurst - haben Fleischesser keine Moral?".
Sendungs-Ausschnitt: http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=282
