Posts mit dem Label Ernährung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ernährung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 23. Februar 2012

Bioreaktoren und -fermenter als saubere Nährstoffquelle der Zukunft

Dialog über Deutschlands Zukunft - die Bundeskanzlerin ruft die Bürger dazu auf, Ideen einzureichen und die Vorschläge der anderen zu kommentieren und zu bewerten.

Herr Arras hat zwei Ideen eingereicht, die sich ergänzen:
1. Idee: Bioreaktoren und -fermenter als saubere Nährstoffquelle der Zukunft
2. Idee: UNO soll Rest­na­tur­ge­bie­te welt­weit für 100 Jah­re pach­ten

Bitte weit verbreiten, verlinken und voten!!! Voten kann man, ohne sich umständlich einzuloggen ;-)


zu Idee 1: Bioreaktoren und -fermenter

Hierbei geht es um nichts geringeres als um das Überleben der Mitwelt (Natur, Tiere, Menschen). Es werden Sponsoren zur wissenschaftlichen Entwicklung des Biofermenterverfahrens für die anwachsende humanoide Weltpopulation gesucht, um Festland, Binnengewässer und Meere unter Naturschutz stellen zu können, weil sie für die seit 9000 Jahren praktizierte, antiquierte - weil horizontale - Art der Nahrungsgewinnung nicht mehr benötigt werden. Die vertikale Nährstoffproduktion findet in Fabriken, in riesigen Fermentern, statt und macht von Klimaschwankungen u.a. unabhängiger.
Umfangreiche Informationen dazu findet Ihr hier: http://www.akt-mitweltethik.de/sites/weltern%E4hrung.htm

zu Idee 2: UNO soll Restnaturgebiete pachten
Hierfür entrichten alle Nationen ihrem ökologischen Fussabdruck entsprechend Abgaben an die UNO, die wiederum mit den Einnahmen Naturgebiete für 100 Jahre pachten und somit erhalten und sichern kann.

Herrn Arras könnt ihr auf der Veggieworld, der Messe für nachhaltiges Genießen, am 26.02.2012 um 11:45 Uhr in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden treffen.
Vortrag: Die Revolutionierung der Ernährung durch Mikropower - kein Lebensmittel ist ethischer und ökologischer!

Hier ein Redebeitrag von Herrn Arras vom 23.04.2011 - Vegan Spring

AKT-AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ
gemeinnützige Gesellschaft mbH
Peter H. Arras – Geschäftsführer
http://www.akt-mitweltethik.de/
E- Mail: info@akt-mitweltethik.de

Sonntag, 12. Februar 2012

Die Umsteiger-weg vom Fleisch!: Vitamin B12 Bombe!!! Weizengrassaft -selbst herges...

Quelle: Die Umsteiger-weg vom Fleisch!
Post: Vitamin B12 Bombe!!! Weizengrassaft -selbst hergestellt- mit Kiwi
"Die Daten über die Nährstoffe, die im ersten Schnitt Weizengras (bei 15-20 cm Länge) enthalten sind, stammen aus einem Bericht von Dr. C. F. Schnabel an die American Chemical Society (Amerikanische Gesellschaft für Chemie).

Der Forscher H.Earp-Thomas isolierte über 100 verschieden Vitalstoffe im frischen Weizengras. Seine Analyse zeigt auf, das bereits 0,4 cl fast alles beinhaltet, was der Körper braucht. Die wichtigsten Inhaltsstoffe: mg je O,4 cl deckt % des Tagesbedarfs.

Oft wird behauptet, dass es sich bei dem in fermentierten Pflanzenprodukten oder auch in Algen nachgewiesenen Vitamin-B12-Werten um inaktives Vitamin B12 handle (um sog. Vitamin-B12-Analoga), die dem Körper nicht sonderlich nützlich seien. Diesen Aussagen aber widerspricht eine bereits vor längerer Zeit durchgeführte Studie (zumindest in Bezug auf die Algen), bei der ganz deutlich festgestellt wurde, dass vegan lebende Menschen, die Algen konsumierten einen mehr als doppelt so hohen Vitamin-B12-Wert aufwiesen als vegan lebende Menschen, die Algen mieden (siehe Studie zu Vitamin B 12)**. Auch für diesen Tatbestand fehlt bislang eine wissenschaftliche Erklärung."



Das Rezept findet ihr auf YouTube unterm Video.

Dienstag, 3. Januar 2012

12.01. Einladung zum 1. Treffen der Rohkost Gruppe in Hannover


Ich wünsche allen LeserInnen von Vegaversum ein rohes neues Jahr :-)

Harald und Manfred von der Vegetarisch Vegan Rohkost Gruppe in Hannover haben mir folgende Einladung geschickt die ich gerne an euch weitergebe. Ich hoffe an dem Treffen teilnehmen zu können.
  • Einladung zum 1. Treffen
  • Donnerstag, 12.01.2012 um 18 Uhr
  • im www.carrotsandcoffee.de, Hannover-List, Wedekindplatz 1
  • Seminarraum 1. Etage (Eingang Haustür oder durch Café)
  • 15 Min. Fussweg vom Hbf. Eintritt frei
Wir sind eine neue, private Gruppe und möchten uns mit Spaß beim Thema Ernährung gegenseitig praktisch unterstützen. Die Rohkost wird bei uns einen wichtigen Platz einnehmen, das ist aber jedem freigestellt. Wir verstehen unsere Lebensmittel, die körperliche Bewegung und positives Denken als Voraussetzung für unsere ursächliche Gesundheit. Dieses könnte dabei entstehen:
  • Private Küchenworkshops, herstellen von sehr leckeren, hochwertigen 3-Gänge-Menus, Rohkost-Leckereien inklusive Kaffee, Kuchen und schnellen Smoothies
  • In der Natur gemeinsam lernen bei Kräuter- und Pilzsammlungen
  • Wanderungen vor Ort, im Harz usw., Radtouren, Wochenende in Rohkostpension
  • Am Wochenendhaus oder am See gemeinsam vegetarisch grillen
  • Gemeinsames anlegen von Hochbeeten, Kräutergärten, Permakultur
  • … und was jemand sonst gerne mit Gleichgesinnten unternehmen möchte …
Themen wie Gesundheit, Entgiftung, Bewegung, positives Denken, überleben in der Natur, Küchengeräte zur Rohkostverarbeitung, 2012 usw. wollen wir nicht nur besprechen, sondern praktisch gemeinsam erfahren.

In einem geschlossenen Mail Verteiler kann jeder Angebote einstellen und finden. Es gibt keine Verpflichtungen, jeder beteiligt sich nach seinen Bedürfnissen.

Anmelden braucht ihr euch nicht. Gerne beantworten wir eure Fragen. Artist2010@t-online.de
Ein paar Links für Menschen, die auf den Geschmack kommen wollen …

Nur ein leckeres Foto, mehr nicht.
http://germanygoesraw.files.wordpress.com/2010/04/rohkost-gourmet-buffet.jpg

Smoothies, der 3. Film ist zum Lachen, der 2. ist auch witzig
http://www.gruenesmoothies.de/gruene-smoothies-unterhaltung-humor.html

Lecker Rohkost – warum das nicht gemeinsam lernen?
http://www.youtube.com/watch?v=Kr6zmQYhd-w&feature=context&context=C30e07f2ADOEgsToPDskLzDE_5BB66fMiaoaTldBal

Gesundheit und Grüne Smoothies
http://www.gruenesmoothies.de/gruene-smoothies-vorteile-aus-medizinischer-sicht.html

Jung mit 72 Jahren
http://germanygoesraw.de/rohkost-versand/gourmet-zubereitung/

Rohkost Kontakte Deutschland
http://germanygoesraw.de/deutschland-isst-rohkost/rohkost-forum/

Lernen und entgiften auf dem Rennsteig in Thüringen
http://www.rohkost-seminar.de

Rohkostzeitschriften „Natürlich Leben“ und „Die Wurzel“
http://www.bfgev.de/index.php?option=com_content&task=view&id=25&Itemid=61
http://www.die-wurzel.de

Schluss mit Mangelernährung!
http://www.ein-langes-leben.de/index.php?option=com_content&view=article&id=47

Mittwoch, 13. Juli 2011

Tier-Time: Kölner Initiative veggie donnerstag


Tier-Time: Kölner Initiative veggie donnerstag: "Die Kölner Initiative veggie donnerstag (vedo) will die Stadt Köln als Partner gewinnen, den fleischfreien Donnerstag zu etablieren. Unternehmen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen sollen den Donnerstag unterstützen, indem an diesem Tag pflanzliche Gerichte in den Kantinen angeboten werden. Weiterhin sollen möglichst viele Menschen den fleischfreien Donnerstag bewusst in ihr Leben aufnehmen..."

Sonntag, 27. Februar 2011

Wie man als Veganer sein Essen umstellen kann um abzunehmen

Ein Bekannter fragte mich, wie man denn als Veganer sein Essen umstellen kann um abzunehmen - man hätte als Veganer ja kaum Alternativen.

Als Veganer hat man keinefalls "kaum Alternativen", sondern man hat unendlich viele Möglichkeiten :) Nur weiß man das als "Allesesser" (=Omnivore) meist gar nicht, da man gar nicht wirklich ein Allesesser ist, sondern sich da auf das beschränkt, was heutzutage auf dem Speiseplan steht. Und das ist tatsächlich im Vergleich zu früheren Zeiten (in denen man auch bei weitem nicht so viele Tierprodukte aß wie heute) recht begrenzt.

Denn heute, wo vor allem Fleisch und andere Tierprodukte IRRsinnig subventioniert werden und man an Obst-, Kräuter- und Gemüsesorten nur das Sortiment aus dem Supermarkt kennt, sind viele Lebensmittel einfach in Vergessenheit geraten und die subventionierten werden einem regelrecht hinterhergeworfen. Es wird suggeriert, dass es das Beste sei, was man essen könne - und das es auch so gut wie das Einzige sei, was man essen könne. Sagt da jemand, er lebt OHNE diese subventionierten Produkte, kommen alle in's Zweifeln, ob der "arme" Veganer denn noch IRGENDWAS essen könne! :)) Das ist erfolgreiche Gehirnwäsche.

Was man früher so aus der Natur oder dem eigenen Garten geholt hat, das kennt man heute oft nicht mal mehr beim Namen. Auch von anderen Ländern, bei denen bis heute noch wesentlich mehr pflanzliche Gerichte auf dem Speiseplan stehen, kann man sich vieles abgucken.

Und was ich natürlich umstelle, ist, nicht mehr so fettig zu essen. Das heißt, meinen pflanzlichen Schmalz beim Brot wegzulassen (den ich Margarine vorziehe), weniger zu braten, und wenn, dann weniger Öl zu nehmen, weniger mit Soja-Sahne oder veganer Mayonnaise zu machen, allgemein auf mehr Frisches und weniger Fertig-Gerichte und weniger Fett zu achten.

Hier noch ein paar Tipps zum Abnehmen aus dem Buch "Schlank im Schlaf":
  • Man sollte 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten verstreichen lassen. Z.B. Frühstück um 8:00, Mittag um 13:00, Abendessen um 18:00.
  • Man sollte wegen Stoffwechselfreundlichkeit möglichst zwischen 17:00 und 19:00 abendessen.
Auszug aus "Schlank im Schlaf":
"Mit der Eiweiß-Mahlzeit landet nichts von Ihrem Abendessen in Ihren Fettdepots. Ganz im Gegenteil: Proteine werden umgehend im Körper verwertet oder in Wärme umgewandelt. Gemüse und Salat verwandeln sich in wertvolle und fast kalorienfreie Ballaststoffe, die Ihr Darm für den Verdauungsprozess benötigt. So unterstützen Sie die Produktion und Arbeit des Wachstumshormons (HGH), während Sie schlafen. Ihr Fettabbau und alle Regenerationsprozesse im Körper werden so angeregt.
Die Energie dafür holt sich Ihr Körper aus den Fettzellen, zu denen der Weg jetzt frei ist, da er nicht durch einen Insulinüberschuss (wie nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit) blockiert ist."
Salat u.ä. kann ruhig auch abends gegessen werden, da es NICHT zu schwer ist und noch gut verdaut werden kann, SOFERN es nicht nach 19:00 Uhr ist und möglichst mit Eiweiß gegessen wird. Und man soll sogar ordtl. Salat o.a. Rohkost essen, damit die Ballaststoffe die Verdauung anregen können. Ich esse jetzt abends meistens ein Schüsselchen Salat mit Räuchertofu-Würfeln oder sonst nur Räuchertofu-Würfel. Aber letzteres gibt dem Körper dann ja keine Ballaststoffe.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Veganer sind auch nur Menschen

Ein bemerkenswerter Beitrag von Marsili Cronberg auf stadtmenschen.de.
"In diesen Tagen kommt man um das Thema Fleischverzicht nicht mehr herum. So viel Mühe man sich auch gibt: Irgendwann am Tag erwischt es einen. Regelmäßig. Nichtmal im Feuilleton wird man in Ruhe gelassen. Man will nachlesen, ob es mal wieder was Neues von Frank Schätzing gibt und landet bei: „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer. Oder bei Karen Duve. „Anständig essen“ heißt ihre Version des erhobenen Zeigefingers. Vor der Glotze will man gemütlich abschalten und wird stattdessen von irgendeiner Talkshow über Tierrechte um die verdiente Feierabendruhe gebracht. Oder wenn man an der Fleischtheke im Supermarkt steht: selbst wenn man nicht blöd angeguckt wird, fühlt man sich inzwischen seltsam.

Deshalb möchte ich heute einmal versuchen, einen Mythos zu entzaubern. Denn was schon immer so war, kann einfach nicht schlecht sein..."

Den ganzen Beitrag lest ihr auf: http://ksta.stadtmenschen.de/mdsocs/mod_blogs_eintrag/blog/kstablog/thema/vermischtes/eintrag/Veganer_Vegetarier_Fleisch_Essen/ocs_ausgabe/ksta_blogs/index.html

Donnerstag, 13. Januar 2011

Die wahren Hintergründe zur EU-Richtlinie THMPD

Dieser Beitrag ist ein Update meines Posts vom 7. November 2010: Petition: Arzneimittelwesen - Keine Umsetzung des EU-Verkaufsverbotes für Heilpflanzen

Die Mitzeichnungspflicht der ePetition des Deutschen Bundestages gegen eine Umsetzung des EU-Verkaufsverbotes für Heilpflanzen endete im November 2010 und befindet sich derzeit in der parlamentarischen Prüfung. 121819 Menschen haben die Petition unterzeichnet.

Die ePetition wird die EU Richtlinie THMPD aber nicht aufhalten können, hierfür bedarf es einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Eine solche Klage strebt die Alliance for Natural Health an (The Alliance for Natural Health is not supported by any pharmaceutical interests). Die Kosten einer solchen Klage werden von der ANH auf £90,000.00 geschätzt, £51,140.72 sind bereits über die Webseite gesammelt worden.

Informiert euch bitte umfassend und werdet aktiv. Gebt die Informationen bitte weiter und unterstützt die Klage der ANH vor dem Europäischen Gerichtshof.

Informativer Beitrag auf http://alpenparlament.tv vom 22. Dezember 2010 mit Dr. Gottfried Lange:
Dr. Gottfried Lange über die Hintergründe und Auswirkungen der europäischen Richtlinie zur Verwendung traditioneller pflanzlicher medizinischer Produkte (Traditional Herbal Medicinal Products Directive, THMPD) im Gespräch mit Katrine Eichberger.

Nach offiziellen Angaben dient diese Richtlinie der Vereinheitlichung, Harmonisierung und Qualitätssicherung von Kräuterprodukten - alles also zum Wohle des Konsumenten. Was steckt aber tatsächlich dahinter? Dr. Lange macht im Interview deutlich, dass es bei dieser als auch bei vielen anderen "wohlmeinend erscheinenden" Änderungen um etwas völlig anderes geht. Da mit natürlichen Heilkräutern viele Krankheiten geheilt werden und die Kräuter nicht patentierbar sind, verlieren die großen Pharmakonzerne eine Menge Geld, und genau dies gilt es zu bekämpfen. Die Menschen sollen lieber krank und angsterfüllt bleiben, denn damit sind sie leichter zu regieren. Dr. Lange zeigt auch auf, wie wir das Problem gemeinsam lösen können.

Spenden für die erfolgreiche Durchführung der Klage gegen die «Traditional Herbal Medical Products Directive» (THMPD) bzw. «Richtlinie für traditionelle pflanzliche medizinische Produkte» vor dem Europäischen Gerichtshof bitte über die Website der Alliance for Natural Health (ANH) - da ist rechts ein Button, über den man spenden kann:
www.anh-europe.org

Was die THMPD ist und was für Auswirkungen diese Richtlinine hat, ist sehr gut auf Deutsch beschrieben ebenfalls auf der ANH-Website in der folgenden PDF-Datei:
PDF-Datei downloaden

Quelle: http://alpenparlament.tv/mensch-und-gesundheit/356-die-wahren-hintergruende-zur-eu-richtlinie-thmpd

Montag, 10. Januar 2011

Dr. Johann Georg Schnitzer über den Dioxin-Skandal und Hirninsuffizienz

Dr. Johann Georg Schnitzer zählt seit über einem halben Jahrhundert zu den ganz großen Pionieren der wirklichen Gesundheitsforschung. Er hat, als von Politik über Medien bis zu Wissenschaft und Forschung noch selig schliefen, die Bedeutung der Ernährung für die Gesundheit des Menschen erkannt, die nach ihm benannte Schnitzerkost entwickelt – und fast zwingend von neidischen Ärztekollegen und der Pharmalobby schärfsten Gegenwind erfahren. In unserer heutigen Welt haben die Wissenden keine Macht, und die Mächtigen haben kein Wissen oder kein Gewissen, ist eine Erfahrung, die Dr. Schnitzer als einsamer Mahner immer wieder machen mußte.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_Schnitzer
Johann Georg Schnitzer (* 1. Juni 1930 in Freiburg im Breisgau) ist Zahnarzt, Buchautor und bezeichnet sich selbst als Forscher. Schnitzer ist darüber hinaus Erfinder einer Getreidemühle (Schnitzer Getreidemühle). Er erfand und propagiert eine spezielle Ernährungsform, die nach ihm benannte so genannte Schnitzer-Kost. Seine Positionen zu mehreren gesundheitlichen Fragen widersprechen der evidenzbasierten Medizin. Schnitzer ist Gegner von Amalgamfüllungen und Fluoridierung und lag u. a. darüber lange Zeit im Streit mit Standesorganisationen.
Informative Beiträge (Videos) mit Dr. Schnitzer auf www.alpenparlament.com:
Dr. Schnitzer Newsletter vom 09.01.2011
Betreff: Dioxin-Skandal: Immer noch nichts dazugelernt?

Wer vom aktuellen Dioxin-Skandal schockiert, da selber betroffen ist, weil er sich noch immer von Tieren stammende Nahrung einverleibt (Fleisch, Fleischwaren, Fisch, Geflügel, Eier, Milch und Milchprodukte), hat in den letzten 11 Jahren nichts dazugelernt. Im Jahr 2000 begann der BSE-Skandal. Im Dezember 2000 habe ich ausführlich dazu Stellung genommen. Die meisten dort gemachten Aussagen treffen höchst aktuell auch auf den neuesten Dioxin-Skandal zu:

"BSE, Rinderwahnsinn und die Konsequenzen": http://www.dr-schnitzer.de/BSE.html

Als kurz darauf, im Februar 2001, auch noch Maul- und Klauenseuche bei Schweinen und Tuberkulose bei Rindern hinzukamen, schrieb ich ebendort:

"Muss es noch dicker kommen, damit die Zeichen verstanden werden? Wer Verstand hat, begreife die Zeichen, die dem Menschen durch diese apokalyptischen Ereignisse jetzt gegeben werden, weil er nicht begriffen hatte, was ihm schon seit Jahren der massenhafte Herz-Kreislauf-Tod, Krebs, Degeneration und das Auftreten sogenannter Alterskrankheiten bei immer jüngeren Menschen sagen wollen, bis zur Alzheimer'schen Gehirnauflösung (s. dort: "Was BSE und Alzheimer gemeinsam haben") schon bei 40-jährigen, und bis zu rascher Vergreisung von Kindern. Wer Verstand hat, der kehre zurück zur frugivoren "zivilisierten Urnahrung" des Menschen, die uns in der Genesis der Bibel ebenso klar beschrieben wird, wie sie durch die "Vergleichende Gebissanatomie" von Dr. Richard Lehne wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen worden ist."

Es musste. Weil zu Wenige ihren Verstand gebraucht haben, und zu Viele dessen Gebrauch wegen der Dauerberieselung über alle Medien ("Konditionierung, Gehirnwäsche") verlernt haben - oder gar im Begriffe sind ihren Verstand ganz zu verlieren: Durch Abdämpfung ihrer Denkfähigkeit als häufige Nebenwirkung von millionenfach verordneten Medikamenten, z.B. Bluthochdruckpillen und Psychopharmaka, und durch das ernährungsbedingte Überhandnehmen von Hirninsuffizienz, Demenz und Alzheimerscher Gehirndegeneration.

Das dicke Ende ist bereits im Anmarsch: Der Verlust der einst führenden Stellung westlicher und christlich orientierter Kulturen und Zivilisationen. Die Post geht heute in Fernost ab.

Zur besonderen Rolle der Glutaminsäure in diesem Prozess hat Frédéric Stahl schon 1977 in dem von mir angeregten und verlegten Buch "Die Erde hat Eiweiß für Alle" geschrieben:

"... Die Glutaminsäure hat im Organismus zwei Aufgaben zu erfüllen: 1. Sie ist maßgebend für die Leistungsfähigkeit des Gehirnes. 2. Man braucht sie, um die gesättigten Fette zu verdauen. Tierische Nahrung enthält nur mäßig viel Glutaminsäure, aber viel gesättigtes Fett. Pflanzenkost enthält viel Glutaminsäure und nur ganz wenig gesättigtes Fett.

Man versteht jetzt, warum die alten Griechen schon wussten, dass eine vegetarische Nahrung für Geistesarbeiter vorzuziehen ist. Die maßgebenden Philosophen und Mathematiker im alten Griechenland, Epikur, Diogenes, Plato, Sokrates, Pythagoras, Thales, waren alle Vegetarier. Auch in Europa gibt es berühmt gewordene Vegetarier, sowohl unter den Musikern (Wagner) wie unter den Wissenschaftlern (Leonardo da Vinci, Newton, Leibniz, Humboldt) und den Schriftstellern (Byron, Tolstoi, Voltaire, Rousseau, Nietzsche). Eine vollständige Liste der Namen wäre viel länger."

"... Es sei aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass in unserer technisch- wissenschaftlichen Welt die Intelligenz maßgebend ist. Deshalb kann man voraussagen, dass die Zukunft den Nationen gehören wird, deren Bevölkerung von einer vorwiegend vegetarischen, das heißt fettarmen, aber glutaminsäurereichen Nahrung lebt.
Der sensationelle Aufstieg der Japaner und Chinesen ist für die Europäer und Amerikaner ein guter Grund, sich für eine vegetarische Lebensweise zu interessieren.

Das wird gleichzeitig ein bedeutender Beitrag sein im Kampf gegen den Hunger. Denn dann kann man die vorwiegend als Viehfutter benützten riesigen Mengen von Erdnüssen, Kokosnüssen usw. dort lassen, wo sie gebraucht werden. ... Sowohl für die Bewältigung des Welternährungsproblems wie zur Erhaltung der geistigen Kraft der zivilisierten Welt ist es notwendig, das Eiweißproblem mit Hilfe der Getreide zu lösen."

Die Arbeit von Frédéric Stahl "Die Erde hat Eiweiß für Alle", die ebenso vergriffen war wie die von Prof. Werner Kollath "Getreide und Mensch, eine Lebensgemeinschaft", habe ich wieder zugänglich gemacht - was eine Riesenarbeit war, denn beide waren nicht nur vergriffen, sondern auch deren Druckunterlagen waren vernichtet worden. Ich musste diese aus vorhandenen gedruckten Exemplaren mühsam in allen Details völlig neu erstellen. Da Frédéric Stahl noch lebt (geb. 1926, heute 85, gesund und geistig wie körperlich fit), konnte er seine Arbeit hierzu auf den neuesten Stand bringen.

Das Gesamtwerk ist 2010 erschienen: GESUNDHEIT GETREIDE WELTERNÄHRUNG: http://www.dr-schnitzer.de/gesundheit-getreide-welternaehrung.htm

Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschungen zeigen, warum Getreide und ihre intelligente Nutzung für Ernährung und Gesundheit des Menschen und der Menschheit unentbehrlich sind. Neuerscheinung 2010, Herausgegeben von Dr. Johann Georg Schnitzer, mit Prof. Dr. Werner Kollath "Getreide und Mensch, eine Lebensgemeinschaft", Prof. Dr. Herbert Warning "Kollath, wissenschaftliche Arbeiten" und "Das Leben Werner Kollaths", und Frédéric Stahl "Sicherung der Eiweißversorgung durch intelligente Kombination pflanzlicher Lebensmittel".

Dieses Wissen wird der Öffentlichkeit bis heute von den Mainstream-Medien verschwiegen, um die Wirtschafts- und Machtinteressen der von der Produktion denaturierter und teils artfremder Nahrungsmittel und von der "Behandlung" der daraus resultierenden Krankheiten und Degenerationserscheinungen lebenden Wirtschaftsgruppen zu schützen. Im Gegenteil: In zahllosen Kochsendungen wird die Zubereitung der krank machenden Zivilisationskost vorzelebriert.

Wer sich nicht länger für dumm verkaufen lassen will, aber auch, wer auf dem für die Menschheit existenziell wichtigen Gebiet der Welternährung ein Wort mitreden und die richtigen Entwicklungen vorantreiben will, sollte das Buch lesen und das vermittelte Wissen in sein Bild vom Weltgeschehen und von konstruktiver Weiterentwicklung integrieren:
http://www.dr-schnitzer.de/gesundheit-getreide-welternaehrung.htm

Eine praktische Anwendung dieser Erkenntnisse zum Nutzen der eigenen Gesundheit wird in dem folgenden Buch vermittelt: SCHNITZER-INTENSIVKOST, SCHNITZER-NORMALKOST
neue überarbeitete Ausgabe 2011: http://www.dr-schnitzer.de/sin001.htm

Natürliche, artgerechte (frugivore) Kost: Auch in der Hochzivilisation ist sie wichtigste Grundlage natürlicher Gesundheit. Sie orientiert sich an den natürlichen Ernährungsformen, die seit Urzeiten, lange vor der Entwicklung von Werkzeugen und Waffen, dem Gebrauch des Feuers und der Entwicklung von Acker- und Gartenbau, eine gesunde Entwicklung und Fortpflanzung des Menschen gesichert haben. Sie nutzt die vom Menschen aus den ursprünglichen Wildpflanzen entwickelten Nahrungspflanzen in Zubereitungsformen, welche die Entwicklung und Blüte früher Hochkulturen mit gesunden Menschen und gesundem Nachwuchs ermöglicht haben. Dabei ist sie den Ansprüchen des Menschen der Gegenwart angepasst.

Diese Kost ermöglicht auch heute ein gesundes Leben und gesunden Nachwuchs, und erlaubt so die Überwindung von Zivilisationskrankheiten und Degeneration. Denn der Stoffwechsel des Menschen ist genetisch immer noch auf seine ursprüngliche frugivore Urnahrung programmiert. Deshalb ist die gerne behauptete "Anpassung" an denaturierte und artfremde Zivilisationskost misslungen. Diese hat zu Stoffwechselentgleisungen und so zu den weit verbreiteten chronischen Zivilisationskrankheiten geführt.

So bald der Stoffwechsel wieder "die richtigen Stoffe zum Wechseln" erhält, auf die er genetisch programmiert ist, normalisieren sich die Stoffwechselabläufe, und die meisten der angeblich "unheilbaren" Zivilisationskrankheiten und Leiden heilen zügig aus. Auch das Körpergewicht normalisiert sich: Übergewichtige nehmen ab, Untergewichtige nehmen zu. Köstliche Zubereitungen gesunder Kost werden in diesem Buch an Beispielen in Form eines 14-Tage-Plans genau beschrieben. Auch Kalorien, Joule und Broteinheiten sind mit angegeben. Mahlzeiten dieser Kost sättigen nachhaltig, verleihen vitale Energie und regenerieren den Organismus.

Wer sich aus der chronischen Abhängigkeit von symptomatischen Behandlungen und von Medikamenten befreien, die Autonomie über seine eigene Gesundheit zurückerobern, und wer auf natürlichste Weise gesund bleiben will, sollte dieses Buch lesen und die erlernten praktischen Prinzipien zum eigenen Nutzen anwenden: http://www.dr-schnitzer.de/sin001.htm

Der Westen, die Europäer, die Deutschen in Europa haben nicht mehr Viel, vor allem aber nicht mehr viel Zeit zu verlieren, aber Alles zu gewinnen mit einer grundlegenden Besinnung auf das Wesentliche und einer Regeneration von Grund auf. Wenn es nicht im großen Ganzen gelingt - was angesichts vielfach inkompetenter, Lobby-orientierter und von Eigeninteressen gesteuerter Verantwortlicher zu befürchten ist - so kann es doch im Detail kleiner Gruppen, Familien und Einzelpersonen gelingen, die zu Keimzellen einer breiter werdenden Erneuerung werden können.

Das notwendige Wissen jedenfalls ist in Deutsch zugänglich. Man nutze es, bevor es dafür zu spät ist.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Johann Georg Schnitzer
http://www.dr-schnitzer.de
http://www.dr-schnitzer-buecher.de/

P.S. Bitte leiten Sie diese Information per E-Mail nur vollständig an alle Ihre Kontaktpersonen weiter (Kürzen und Weglassen von Teilen ist nicht erlaubt). Machen Sie dieses Wissen auch der jungen Generation bekannt. Sie wird es besonders nötig haben. Übernahme auf Internetseiten oder teilweises oder vollständiges Kopieren meiner durch Copyright geschützten Internetseiten ist nicht gestattet. Links zu meinen Internetseiten mit kurzem Hinweis auf deren Thema können gesetzt werden. Vorangegangene Nachrichten und Aufnahme in Dr. Schnitzers Mailingliste siehe:
http://www.dr-schnitzer.de/emailnachrichten.html

Sonntag, 7. November 2010

Rotes Gold - Cranberries

Vielen ist bekannt, dass Cranberries sehr viel Vitamin C enthalten. Aber wussten Sie auch, dass Cranberries
  • nachweislich antioxidantisch wirken (Schutz vor Krebs und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Verzögerung der Zellalterung)?
  • antibakteriell (Anwendungsgebiet z. B. Nieren-Blasen-Harnwegsinfektionen) und antiparasitär wirken?
  • in Australien Strahlungspatienten zur Reduzierung der Nebenwirkungen von radioaktiven Strahlen erhalten?
  • in Russland Tschernobyl-Opfern im Rahmen der Strahlentherapie verabreicht werden?
  • als Extrakt von Ärzten in den USA anstelle von Antibiotika verabreicht werden?
  • eine heilende Wirkung auf den Blasen-Nieren-Harnwegstrakt bescheinigt wurde (Rutgers Universität, New Jersey 1998)?
Cranberries werden in Nordamerika, Kanada, Chile - und in der Lüneburger Heide (29690 Gilten-Nienhagen) angebaut.

Bei Interesse schaut mal auf folgende Seite: http://www.dierking.de

"Lasst Eure Nahrungsmittel eure Heilmittel sein." - Hippokrates

Freitag, 3. September 2010

VISIONEN 2021 - Für ein innovatives Niedersachsen

Herausgeber:
Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung
Ministerin: Astrid Grotelüschen
Calenberger Straße 2
30169 Hannover
Telefon: 0511 120 - 0
Telefax: 0511 120 - 2385
E-Mail: poststelle@ml.niedersachsen.de
Internet: www.ml.niedersachsen.de
Stand: Hannover, Dezember 2008


"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" befand einmal ein bekannter deutscher Politiker. Wir sind dem nicht ganz gefolgt, aber wir haben uns schon zu "Sprechstunden" getroffen, um einmal gemeinsam etwas Spökenkiekerei (Norddeutsch, ironisch für "Hellseherei") zu betreiben.

Wie geht es weiter bei uns im Ministerium? Was wollen wir mit unserer Arbeit erreichen, wo soll und wo wird es hingehen? Im Jahr 2021 begeht unser Bundesland Niedersachsen seinen 75. Geburtstag. Wie sieht es dann aus in der Welt, in Europa, in Deutschland - was bringt die Zukunft?

Situationsbeschreibung/Trend
Die Fleischwarenindustrie erzielte im Jahr 2005 mit 6,5 Mrd. Euro fast 30% der Gesamtumsätze der Ernährungswirtschaft, gefolgt von der Milchverarbeitung mit 2,5 Mrd. Euro (11%). Wichtigste Exportprodukte sind Fleisch und Fleischwaren, Milch und Milcherzeugnisse sowie Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse.

Die veränderten Konsumgewohnheiten in Entwicklungs und Schwellenländern begünstigen Exporte der niedersächsischen Ernährungsindustrie. Zur ausreichenden Versorgung der Weltbevölkerung werden nach Aussagen der FAO bis 2030 etwa 55% mehr Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt werden müssen. Überlagert wird dies durch den Klimawandel mit voraussichtlich negativen Folgen für die weltweit landwirtschaftlich nutzbare Fläche. Aller Voraussicht nach wird sich der Klimawandel weiter beschleunigen und die Erwärmung im 21. Jahrhundert mindestens doppelt so schnell verlaufen wie im vergangenen Jahrhundert.

Für Niedersachsen ist die Tierhaltung aufgrund der hohen Nutztierzahl ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Erhaltung der Tiergesundheit in allen Haltungsbereichen und die Schaffung von Voraussetzungen für eine effektive Seuchenbekämpfung sind vorrangige Ziele im Sinne des Verbraucherschutzes. Durch die Kombination von neuer Diagnostik und Impfung soll eine Möglichkeit geschaffen werden, zumindest im begrenzten Umfang auf die totale Bestandsräumung in Seuchengebieten zu verzichten und gesunde Tiere vermarkten zu können.

Tierschutz ist seit langem in der niedersächsischen Verfassung verankert und seit dem Jahr 2002 Staatszielbestimmung der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft stellt zu Recht zunehmend Anforderungen an einen ethisch verantwortbaren Umgang mit Tieren. Die Haltungsbedingungen landwirtschaftlicher Nutztiere sind neben dem Transport und der Schlachtung von Tieren hier zentrales Interesse.

Die Konzentration bei den Schlachtbetrieben und der Lebensmittelverarbeitung aus Gründen der Ökonomie und steigender Hygieneanforderungen sowie ein globaler Warenaustausch werden zu einer Intensivierung der Tiertransporte von Schlachttieren mit der Konsequenz längerer Transportzeiten führen.

Ausgangssituation in Niedersachsen
Ein Fünftel der in Deutschland ermolkenen Milch stammt aus Niedersachsen. Jedes 5. Rind, jedes 3. Schwein und die Hälfte der Hähnchen und Puten stehen in heimischen Ställen. Damit ist Niedersachsen bundesweit der bedeutendste Standort in der Tierhaltung und eine international bedeutende Agrarexportregion für tierische Produkte.

Bevölkerungsentwicklung, Kaufkraftentwicklung und Änderungen der Verzehrsgewohnheiten führen weltweit zu einem veränderten Milch- und Fleischkonsum. Die Nachfrage wächst, wenn auch unterschiedlich stark. Industriestaaten haben bereits einen hohen Milch- und Fleischverbrauch, der kaum Steigerungen erwarten lässt, während von den so genannten Schwellenländern, auch Russland, den jüngsten EU-Beitrittsländern und großen Teilen Asiens erhebliche Steigerungen zu erwarten sind.

VISIONEN 2021
Weltweit ist Geflügelfleisch stark nachgefragt.

Für die Produktionsausweitung werden vor allem Sojabohnen und Mais benötigt. Rindfleisch und Milch werden wichtiger, weil auch hier mit Futter gearbeitet wird, welches nicht in direkter Konkurrenz zur menschlichen Ernährung steht. Umwelt- und Tierschutz werden in der modernen Tierhaltung Niedersachsens groß geschrieben. Die Wettbewerbsfähigkeit spielt eine zentrale Rolle für den Absatz im In- und Ausland. Die Position Niedersachsens als bedeutender Milchproduktions- und Veredelungsstandort in Europa ist weiterhin stärker geworden. Auch der niedersächsische Verarbeitungssektor für tierische Produkte ist weiter gewachsen.

Die Grüne Gentechnik ist Teil der Optimierungsstrategie im Pflanzenbau um den steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln, Futtermitteln und nachwachsenden Rohstoffen zu decken. Ihre Anwendung trägt den Bedenken der Öffentlichkeit hinsichtlich Sicherheit, Kennzeichnung und Transparenz Rechnung.
Quelle: http://www.ml.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=1322&article_id=5030&_psmand=7


Vegaversum fasst die (HORROR)VISIONEN 2021 in Bezug auf Tierproduktion kurz zusammen:

Bevölkerungswachstum, steigender Konsum von tierischen Produkten = steigender Bedarf an Futtermitteln. Klimawandel und Anbau von Energiepflanzen führen zu einer Verknappung der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche für den Anbau von pflanzlichen Lebensmitteln für die Menschen.

Dem begegnet das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, indem es auf die Optimierung der Fleischproduktion setzt:
  • Gentechnik als Teil der Optimierungsstrategie im Pflanzenbau
  • Tierimpfungen zur Optimierung von Ställen mit hohen Besatzdichten
  • Effektive Seuchenbekämpfung um gesunde Tiere vermarkten zu können
  • Zentralisierung von Schlachtbetrieben (Gigaschlachtanlagen)
  • Intensivierung von Tiertransporten
Der Fleischkonsum zählt zu den elementarsten Umweltbelastungen. Die stete Forderung an den Boden, immer größere Mengen an Futter für unsere Nutztiere zu liefern, ist eine gigantische Verschwendung von Ressourcen. Grundsätzlich ist der Aufwand zur Produktion tierischer Nahrungsmittel (verlängerte Nahrungskette) um ein Vielfaches höher als die Produktion pflanzlicher Lebensmittel. Dies gilt für den Flächenbedarf, den Energieeinsatz und den Wasserverbrauch.

Vegaversum kann den VISIONEN 2021 des Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung hinsichtlich Tierethik, Verbraucherschutz und Naturschuzt nicht folgen, überwiegen doch die negativen Auswirkungen des Fleischkonsums auf Tiere, Menschen und Umwelt.

Zitat Eugen Drevermann: "Gedanken, die keine Gefühlsbegleitung mehr haben, sind der Wahnsinn."
Zitat Helmut Schmidt: "Wer VISIONEN hat, sollte zum Arzt gehen."

Donnerstag, 1. Juli 2010

3.7. Tier-Time Aktion in Braunschweig


Initiator: Tier-Time e.V.
Wo: Kohlmarkt in Braunschweig
Wann: 13-17 Uhr

Verkleidete Tierrechtsaktivisten machen auf das unvorstellbare Leid von Tieren, die Zerstörung der Erde, Verschmutzung von Wasser und deren Knappheit, auf die Klimaveränderungen und den Welthunger durch den Konsum von Fleischprodukten aufmerksam.

Jeweils ein Aktivist verkleidet sich zu diesem Thema und trägt dazu ein Schild, welches auf den Missstand aufmerksam macht. Weitere Aktivisten werden Flugblätter verteilen, auf denen die Konsumenten von Fast Food mit tierischen Produkten auf Belastungen durch den Konsum hingewiesen werden.

Jährlich essen die Deutschen ca. 950 Millionen Fast Food Gerichte mit Fleisch, dadurch entsteht unvorstellbares Leid für Tiere und starke Umweltbelastungen. Viele wissen gar nicht, was sie durch den Konsum von tierischen Produkten unterstützen. Fettleibigkeit, Zivilisationskrankheiten, Wasserknappheit sowie Armut und Tod durch Verhungern in Entwicklungsländern sind nur einige wenige Gründe von vielen, um auf tierische Produkte zu verzichten.

Tier-Time Flyer: Fast Food

Donnerstag, 22. April 2010

17. April: Kundgebung für Tier- und Umweltschutz

Tier-Time e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten: http://demo17april.blogsport.eu/danke/
Tierschützer aus verschiedenen Organisationen hatten für den 17.4. eine Informationsveranstaltung organisiert. Auf dem Steintorplatz wurden Info-Stände aufgebaut, an denen sich interessierte Besucher über den Umgang mit Tieren informieren konnten. Anliegen der verschiedenen Organisationen ist es, mehr Bewusstsein im Umgang mit Tier, Natur und Umwelt zu schaffen. Gegen 12.00 Uhr startete ein Demonstrationszug mit etwa 380 Teilnehmern von Steintorplatz aus durch die Haupteinkaufsstraße Hannovers und weiter in die City. Neben Informationsgesprächen wurde interessierten Bürgern unter anderem die Gelegenheit geboten, "tierisch gutes Essen" völlig ohne tierische Produkte zu verkosten. Zahlreiche Tierschutzorganisationen waren vertreten, um dem Motto "Deine Stimme für die Stimmlosen" Nachdruck zu verleihen.
Berichte über die Kundgebung findet ihr unter:



Donnerstag, 18. Februar 2010

Loving Hut - 100% vegan

Wir waren begeistert vom Loving Hut in Hannover und können es wärmstens empfehlen. Alles wird vegan zubereitet, also ohne tierische Produkte. Endlich eine gesunde Alternative zu den anderen Fastfoodketten und der fleischbetonten Gastronomie, die ihren Profit auf dem Leid unzähliger Tiere aufbauen und damit der Umwelt einen massiven Schaden zufügen.
"Loving Hut wurde mit der Vision gegründet, dass alle Lebewesen in Frieden, Liebe und Harmonie miteinander und mit dem Planeten leben können. Überall auf der Welt werden zurzeit neue Filialen von Loving Hut eröffnet. Geboten wird eine Gourmetküche aus gesunden veganen Zutaten – ein idealer Ausgangspunkt für jene, die den edlen Weg zu einer pflanzlichen Ernährung beschreiten wollen."
Quelle: http://www.lovinghut.de
Loving Hut Hannover
Calenberger Str. 11
30169 Hannover
Tel.: 0511 10538276
Montag bis Samstag: 11 Uhr bis 21 Uhr
An Sonn- und Feiertagen geschlossen

Nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Straßenbahn Linie 17, Haltestelle Humboldtstraße oder U3, U7, U9, Haltestelle Waterloo.

Probiert selber und berichtet hier darüber, indem ihr diesen Beitrag kommentiert.

PS: Und kommt am 17. April nach Hannover und erhebt eure Stimme! Loving Hut nimmt an der Großdemo teil und versorgt euch mit leckeren Snacks.

Freitag, 15. Januar 2010

Erfahrungen mit Weight Watchers

Von Jenny, einer Arbeitskollegin, erfuhr ich, dass sie ihre Ernährung mit Hilfe des Weight Watchers Systems umstellt. Da ich mich auch sehr für das Thema Ernährung interessiere, bat ich sie, ihre Erfahrungen mit Weight Watchers mit uns zu teilen.

Hier ist Jennys authentische Erfolgsgeschichte einer Ernährungsumstellung

Der Inhalt
Mein Leben vor und mit WW (Weight Watchers)
Eine kurze Schilderung vom Weight Watchers System
Altes System (Points)
Neues System (ProPoints)
Weight Watchers Nachteile
Weight Watchers Vorteile
Weight Watchers im Vergleich zu üblichen Diäten
Ein kleines Beispiel und ein Rezept dafür

Mein Leben vor und mit WW (Weight Watchers)
Ich bin eine von vielen Frauen, die sich irgendwann in ihrem Leben einmal gehen lassen hat - auch wenn ich das nie wollte. Und so schlichen sich die Kilos auf die Waage und ich merkte es nicht. Besser gesagt ich habe es verdrängt indem ich einfach meine Sachen eine Nummer größer kaufte. Ich habe oft gegessen und nicht so richtig darauf geachtet, was, warum und wann ich gegessen habe.

Dann kam der Tag, an dem ich bei einer Freundin auf die Waage ging … die Zahl auf der Anzeige ließ mich schockiert wieder aus dem Bad gehen. Leider hielt dieser Schock nicht wirklich lange an. Da musste mir erst noch ein Arzt sagen: „Wenn Ihr Gewicht so bleibt, bekommen Sie Plattfüße“. Ich und Plattfüße?! Nein, das will ich nicht! Auf dem Heimweg kaufte ich mir eine eigene Waage und stellte mich drauf … wieder dieselbe Zahl … 86 kg wog ich also. Wie sollte ich es ändern?

FDH … schien eine gute Lösung für mich. Ja, damit schaffte ich auch 3 kg und dann stand mein Gewicht. Dieser Stillstand bewegte mich dazu WW zu testen. Was hatte ich zu verlieren? Nur mein überflüssiges Gewicht! Also schloss ich online ein 3-Monats-Abo ab, denn zu den Treffen gehen war einfach nicht mein Ding. Ich dachte mir wenn es nicht klappt, dann kann ich ja wieder kündigen. So begann ich also ab Mitte Dezember 2007 erst einmal, Tagebuch zu führen.

Das Tagebuch bei WW ist eins von vielen Tools, mit dem man, in vier Tageszeiten (Morgens, Mittags, Abends, Zwischendurch) eingeteilt, einträgt, was man gegessen hat.
Ich war ganz schön geschockt, was ich am Tag so alles esse. Doch mit Beginn 2008 habe ich das Aufschreiben und Punkte Zählen ernst genommen und mich durch die WW-Seiten gearbeitet.

2008 hatte ich eine Pause von drei Monaten bei WW gemacht, somit auch festgestellt, dass eine Kündigung des Abos ganz unkompliziert und schnell geht. Leider habe ich in der Zeit auch an Gewicht wieder zugelegt, weil ich ganz schnell in alte Verhaltensmuster zurückgefallen bin. Also habe ich 2009 wieder mit WW begonnen. Jetzt, Anfang 2010, liegt mein Gewicht bei etwa 72,5 kg.

Eine kurze Schilderung vom Weight Watchers System
Dezember 2009 hat WW das Punktesystem umgestellt. Denn auch WW entwickelt sich weiter und bezieht neuste wissenschaftliche Erkenntnisse ins System ein (nicht sofort, aber in regelmäßigen Abständen).

Altes System (Points)
  • Tagespunkte wurden nach Alter, Gewicht, Körpergröße, Geschlecht, Stillend oder nicht Stillend und Tätigkeit berechnet.
  • Punkte für die Lebensmittel wurden aus Brennwert und Fettgehalt berechnet.
  • Man konnte sich Zusatzpunkte, sogenannte Aktivpunkte, durch Sport verdienen. Diese wurden nach Sportart, Intensität, Dauer und dem eigenen Körpergewicht berechnet (so funktioniert es jedenfalls online).
  • Von seinen Tagespunkten konnte man höchstens 4 sparen, wobei die Aktivpunkte komplett gespart werden konnten. Diese gesparten Punkte konnte man dann entweder für einen besonderen Anlass aufheben oder sich mal etwas Besonderes gönnen.
  • Nach 7 Tagen sind die gesparten Punkte verfallen und eine neue Woche beginnt.
  • Ihr Anfang ist immer der Wiegetag. Es wird sich nur an einem Tag gewogen! Das ist auch im neuen System so.
Neues System (ProPoints)
  • Tagespunkte werden fast genauso berechnet wie im alten System. Wie genau, wurde bisher noch nicht im Netz veröffentlicht. Und auch ich kenne die Formel nicht. Ich weiß nur, dass ich mit dem neuen System mehr Punkte habe als mit dem alten.
  • Lebensmittelpunkte werden jetzt anhand von vier Kriterien berechnet: Eiweiß-, Fett-, Ballaststoff- und Kohlehydratgehalt. Dadurch haben einige Lebensmittel mehr Punkte erhalten.
  • Die Berechnung der Aktivpunkte hat sich mit dem neuen System nicht geändert - oder ich habe es nicht mitbekommen.
  • Punkte sammeln geht nicht mehr so wie beim alten System, denn es können nur noch Aktivpunkte gesammelt werden.
  • Dafür gibt es jetzt sogenannte Wochenextrapunkte. Wie die berechnet werden, ist mir schleierhaft. Online übernimmt das Berechnen das Tool. Beim Treffen macht die Berechnung die Gruppenleitung (sowohl die Tages- als auch die Wochenextrapunkte).
  • Die Wochenextrapunkte kann, muss man aber nicht verbrauchen. Wie man sie nutzt, ist einem selbst überlassen. Beispielsweise kann man jeden Tag ein paar zusätzlich zu seinen täglichen Punkten nutzen, oder alle an einem Tag zu den täglichen Punkten, oder man nutzt sie gar nicht. Ganz nach Belieben. So hat man viele Freiheiten für Geburtstage oder andere Feiern.
  • Wenn man möchte, kann man auch seine Aktivpunkte nutzen, muss aber nicht. Das ist also wie beim alten System.
  • Aktivpunkte verfallen mit dem Beginn der neuen Woche. Auch die Wochenextras sind auf eine Woche begrenzt. Das heißt man kann nicht etwa ein paar Punkte von dieser Woche für die nächste aufheben. Somit bleiben die Wochenextrapunkte immer gleich hoch.
Ein Vorteil des neuen Systems ist, dass Gemüse und Obst völlig punktfrei sind! Was für mich als Obst- und Gemüsefan echt super ist. Auch hat WW jetzt vegetarische Produkte wie z.B. Tofu mit aufgenommen (habe ansonsten aber noch nicht nach anderen vegetarischen Produkten gesucht).

Weight Watchers Nachteile
Wenn man schon einige Zeit im Programm ist und zudem noch Erfolg hat, fällt es schwer, die Nachteile zu sehen. Aus der Distanz betrachtet komme ich auf folgende Minuspunkte:
  • Es kostet Geld. Man bezahlt dafür, dass jemand eine regelmäßige Gewichtskontrolle durchführt und man ein Essenstagebuch führen muss. (fehlt es uns WWlern demnach an Disziplin, brauchen wir diese fremde Kontrolle?)
  • WW Produkte, die im Supermarkt erhältlich sind, sind im Vergleich zu anderen Produkten viel teurer.
  • Nicht immer haben die WW Produkte weniger Punkte als „normale“ Produkte (z. B. Corny Müsli Riegel vs. WW Riegel)
  • Es wird oft der Süßstoff anstelle von Zucker verwendet weil Süßstoff punktfrei ist. Leider hat WW keine Alternative zum (nicht gerade gesundheitsförderlichen) Süßstoff anzubieten, obwohl es z.B. das natürliche Süßungsmittel STEVIA gibt (welches auch für Diabetiker geeignet ist).
  • Auch wenn in dem neuen Kochbuch ein paar vegetarische Gerichte enthalten sind, ist WW doch sehr fleischlastig und für Veganer habe ich bisher nichts gefunden.
Weight Watchers Vorteile
  • man erlernt neue Gewohnheiten bzw. alte wieder kennen (z.B. den Unterschied zwischen Hunger und Appetit sowie das Sättigungsgefühl)
  • NICHTS ist verboten, man muss es nur richtig planen
  • WW ist KEINE Diät! Es ist eine Ernährungsumstellung. (solange man nicht in alte Gewohnheiten zurückfällt, hat man Erfolg)
  • Man kann immer und zu jeder Zeit mit WW beginnen
  • Jeder kann für sich sein passendes System suchen (Online, Treffen oder Online & Treffen = MonatspassPlus)
  • Die Kündigung online ist sehr einfach via Formular auf der entsprechenden Seite durchzuführen (kurze Kündigungsfrist beim OnlineAbo)
Weight Watchers im Vergleich zu üblichen Diäten
WW ist keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung.
Bei meinen ganzen Diäten, die ich vor WW gemacht habe, war es immer so, dass die Diät auf eine bestimmte Zeit begrenzt war. Sobald man wieder normal gegessen hat kam der Jo-Jo-Effekt. Weight Watchers möchte genau das verhindern und dazu beitragen, dass das Gewicht dauerhaft gehalten werden kann.

Subjektiv betrachtet habe ich gelernt, dass nichts verboten ist (wie sonst bei Diäten üblich), nur dass man darauf achten sollte, warum man isst (was bei mir doch sehr entscheidend ist). Wer plant, kann sich mehr gönnen - und eine Gewichtszunahme ist kein Weltuntergang (man fängt jede Woche von vorn an *g*).

Aber das allerbeste ist, selbst wenn man nach WW kocht & backt, es merkt keiner! So machen Kaffeeklatsch oder Party gleich doppelt so viel Spaß. Mitstreiter findet man im Forum oder bei den Treffen. Man wird schnell merken, dass alle anderen ähnliche Anlaufschwierigkeiten oder Herausforderungen zu bewältigen haben wie man selbst.

Ein kleines Beispiel und ein Rezept dafür
Mal angenommen wir sind auf eine Feier eingeladen worden und das einzige was wir wissen ist, dass es Essen in Form eines Buffets gibt. Was tun? Kein Grund, das Handtuch zu werfen. Es ist nur eine der vielen Herausforderungen im Leben ;-)
An dem Tag der Feier möchten wir nun nicht schon vorher zu viele Punkte verbrauchen. Was sollte man also essen? Nur Obst und Gemüse? Das wäre vielleicht ein bisschen eintönig. Und man möchte doch auch etwas Warmes im Magen haben. Für diese Fälle gibt es bei ein paar „Null-Punkte-Suppen“ von WW, mit denen man keine seiner Punkte verbraucht und dabei trotzdem eine warme Mahlzeit genießen kann.

Hier das Rezept für eine solche Suppe: Gemüsesuppe (für eine Portion)
1 Tomate
2 Möhren
1 Zucchini (ca. 250g)
200g Blumenkohl, alternativ Wirsing
1 mittelgroße Zwiebel
1½ TL Gemüsebrühe (Instantpulver) gemischt mit 200ml Wasser
Salz, Pfeffer
½ EL Chilisauce
1 Knoblauchzehe
  1. Gemüse würfeln. Zwiebeln fettfrei anbraten. Gemüse hinzufügen und Brühe angießen.
  2. Suppe garen lassen, mit Salz, Pfeffer, Chilisauce und Knoblauch (gepresst) abschmecken.
  3. Nach Belieben einen Teil der Suppe oder die ganze Suppe pürieren.
Selbst nach einem Frühstück mit wenig Punkten hatten wir jetzt ein Mittagessen und können uns noch auf den Abend und das Buffet freuen.

Meine Erfolgsgeschichte geht noch weiter, denn mein Ziel ist noch nicht erreicht.

Freitag, 20. November 2009

Vegan lecker lecker!

"Unlecker war gestern! Denn “Vegan lecker lecker!” bietet knapp 100 spannende Rezepte fernab von Tütensuppe, Mikrowellengericht und Dosenfraß. Anhand einfach beschriebener, bebilderter Rezepte lassen sich im Handumdrehen raffinierte Köstlichkeiten der veganen Cuisine zaubern. Tofu-Satay, Seitan Deluxe, Boston Cream Donuts, Erdnuss-Schoko-Cupcakes oder Tofu-Nuggets lassen garantiert jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Egal ob Hobbypfannenwender oder Profiteigrollerin, ob 3-Sterne-Menü oder 5-Minuten-Snack, mit “Vegan lecker lecker!” ist für jeden guten Geschmack etwas dabei."
http://www.rootsofcompassion.org/product_info.php?info=p811_Vegan-lecker-lecker----Marc-Pierschel-et-al-.html

Nachdem mir eine Arbeitskollegin "Vegan lecker lecker" ausgeliehen hatte, habe ich Tempura (frittierte Speisen) und die Rohkost "Spagetti" ausprobiert - echt lecker. Mittlerweile habe ich mir drei Exemplare gekauft, eins für mich und zwei zum Verschenken.

Guten Appetit!

Samstag, 24. Oktober 2009

easy.vegan - der Film über Veganismus

Du denkst, vegan zu leben bedeutet Verzicht, ist unrealistisch und heutzutage sowieso nicht umsetzbar? Ganz im Gegenteil. In Zeiten von Umweltzerstörung, unermesslicher Tierausbeutung und Überfettung ist es dringend an der Zeit, einen Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen.

easy.vegan räumt mit Vorurteilen auf und zeigt, wie wichtig es heute ist, seine Lebensgewohnheiten zu überdenken. Der Film behandelt die gesundheitlichen, ökologischen und ethischen Gründe, die eine vegane Lebensweise heute so wichtig machen.

Dauer: ca. 45 Minuten.
easy.vegan - es ist so einfach.
Quelle: http://aktion-umwelt.de/easy-vegan

Sonntag, 18. Oktober 2009

Der Zauberkessel - Das vegane Restaurant in der Lüneburger Heide

Edle Leute, nicht schmälern wollen wir Euer Wissen, wohl aber erweytern. Um einen kulinarischen Leckerbissen, der wird Euch erheytern!
In der Lüneburger Heide, in Walsrode zwischen Hamburg, Bremen und Hannover, entsteht eine mittelalterliche Erlebnisgastronomie der besonderen Art: die Schenke „Zauberkessel“. Sie wurde im Stil des 12. Jahrhunderts gebaut und eingerichtet. Das Außergewöhnliche und Besondere ist die Verbindung von mittelalterlichem Ambiente und der Küche: alle Speisen sind vegan, soweit möglich auch biologisch und werden auf Tongeschirr serviert.

Musiker und Gaukler verwöhnen die Gäste mit historischer Musik, allerlei Gaukelei und Spielen. Auch das Personal ist zeitgemäß gekleidet. Es gibt Getränke wie hausgebrautes Bier in verschiedenen Qualitäten, auch alkoholfrei, und andere sonst nicht erhältliche Getränke.

Gezecht und gespeist wird an langen Tafeln - so wie die Gäste kommen, bunt durcheinander ob alt, jung, ob reich, arm, alle sitzen an einem Tisch. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dadurch viele Menschen schöne Stunden miteinander verbringen. Für die, die gern eine lauschige Ecke wünschen oder denen die Tafeln zu munter sind, gibt es genug Möglichkeiten in Form von romantischen Nischen.

In oberen Stockwerk gibt es den Rittersaal mit Thronsessel, langer Tafel und einem weiteren Kamin. Hier können sich Gesellschaften zusammenfinden und z.B. Hochzeiten, Geburtstage und andere Feste feiern. Außerdem werden auch Vorträge und Seminare, sowie Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen stattfinden.

Mit den Einnahmen des Zauberkessels wird der Tierschutzhof der Tierschutzgemeinschaft Stellichte e.V. unterstützt werden, so dass eine gewisse Sicherheit entstehen wird.
(Quelle: http://www.free-animal.de/index.html/stellichte/zauberkessel.html)
Nähere Informationen gibt es unter der Zauberkessel Tel. 05161/609757, Bergstraße 12, 29664 Walsrode.


http://www.free-animal.de/index.html/stellichte/index.html
http://www.free-animal.de/index.html/stellichte/zauberkessel.html

Dienstag, 4. August 2009

X:enius (7. Juli 2009) - Sind Vegetarier die besseren Menschen?

Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE und erörtert die Frage ob Vegetarier die besseren Menschen seien.

Ich denke die Frage hätte heißen müssen: Sind Vegetarier/Veganer Menschen, die bewusster leben?

Es wird eine vollwertige Ernährungsweise vorgestellt, die Lösungsansätze für viele unserer Probleme bereithält. 10% der Deutschen ernähren sich bereits vegetarisch und verringern somit den Konsum von Tierprodukten. Die Mehrheit der Weltbevölkerung, die weiter ansteigt, tut dies nicht - im Gegenteil.

Statt an der vegetarisch/veganen Ernährungsweise herum zu deuteln sollte hinterfragt werden, ob unsere heutige, überwiegend von tierischen Produkten geprägte Ernährung gesund, ökologisch, ökonomisch u.a. ist.

Etwas am Lebensstil der Industrieländer scheint uns krank zu machen. Ein Grundbaustein zum Erhalt der Gesundheit ist die Ernährung - immer noch weit unterschätzt und zweckentfremdet. In wie weit unsere heutigen Lebensmittel ausreichend Vitalstoffe für den Erhalt unserer Gesundheit enthalten, wird in einem separaten Post behandelt.







Zivilisationskrankheiten
Vegetarier sind die besseren-Menschen - Von Michael Miersch vom 1. August 2008

Mittwoch, 20. Mai 2009

Ein Leben lang Fleisch essen?

Vegetarier-Seminar bei Vegaversum

Wann hast du dich dafür entschieden, den Rest deines Lebens Fleisch zu essen? Viele tappten im Kindesalter in die Fleischfalle. Damals galt Fleisch essen als extrem cool, Eltern und Freunde waren die Vorbilder. Die Wenigsten haben darüber nachgedacht, dass sie den Tieren unendliches Leid antun, die Umwelt zerstören und ihrer eigenen Gesundheit auch noch einen erheblichen Schaden zufügen. Die meisten von euch haben sicher versucht der Fleischsucht zu entkommen, mussten allerdings feststellen, dass dies nicht so leicht möglich ist.

Normalerweise sucht man sich als Fleischesser immer wieder einen neuen Zeitpunkt für das Aufhören, bei manchen ist das Silvester, bei anderen die Berichtserstattung über Massentierhaltungen, bei wieder anderen vielleicht auch eigene gesundheitliche Probleme. Sicher ist, dass man es irgendwann schaffen will, aufzuhören. Die Frage ist nur wann.

Genau hier möchte Vegaversum helfen und bietet euch ab diesem Jahr ein Vegetarier-Seminar an. Hier sollen die wahren Gründe des Fleischkonsums kennengelernt werden. Ziel des Seminars ist eine nachhaltige Verhaltensänderung. Der Trainer vermittelt dem Teilnehmer eine Reihe von neuen Erkenntnissen über das eigene Essverhalten. Er lässt den Teilnehmer erkennen weshalb er Fleisch isst, warum es für ihn bisher so schwer war, damit aufzuhören und wie er seine Sucht beenden kann. Ihr sollt als Teilnehmer im Laufe des Seminars die definitive Entscheidung treffen, das Fleisch Essen zu beenden.

Von den Seminarkosten von ca. 150 Euro tragt ihr lediglich einen Eigenanteil von 50 Euro. Eure Krankenkassen gewähren für solche Präventionsmaßnahmen einen Zuschuss. Solltet ihr nach einem Jahr noch fleischfrei sein, so wird euch auch euer Eigenanteil von 50 Euro zurück erstattet.

Wenn ihr euch jetzt angesprochen fühlt, meldet euch bitte bis 01.07.2009 per E-Mail bei kontakt@vegaversum.de an, damit wir die Seminartermine planen können.
(Bitte nicht anmelden, dies ist nur ein fiktives Angebot!)

Eine überwiegend vegetarische/vegane Gesellschaft ist derzeit noch eine Utopie, jedoch wächst die Zahl der Menschen, die diese Utopie bereits leben. In Zukunft wird möglicherweise, analog dem Rauchen, der Fleischkonsum als Sucht eingestuft werden. Aus dieser Zukunft stammt der Beitrag "Ein Leben lang Fleisch essen?".

Glücklich leben ohne Fleisch

Donnerstag, 16. April 2009

Galileo (08.04.2009): Welche Fast Food Gerichte essen die Deutschen am Liebsten?

Wir begrüßen, dass die Nahrungsmittelproduktion beleuchtet und publik gemacht wird. Leider wird oftmals nur sehr einseitig berichtet. Die Fernsehsender orientieren sich an Einschaltquoten und somit am Konsumenten. In zahlreichen Kochshows, in Werbung und aktuellen Filmen wird das Leid der Tiere ausgeblendet und vom Konsumenten entsprechend nicht wahrgenommen. So verwundert es auch nicht, dass zur besten Sendezeit der Konsum von Fast Food zelebriert wird.

Gerade beim Thema Fast Food häufen sich Darstellungen von Tierqual und Umweltsünden. Die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt werden jedoch mit keiner Silbe erwähnt. Im Gegenteil, man zeigt die Schlachtung eines Lamms für den traditionellen Döner als wäre es das Normalste der Welt. Leider ist es für die meisten Menschen tatsächlich völlig normal. Und so geht Galileo der Frage nach:
Welche Fast Food Gerichte essen die Deutschen am Liebsten?
Platz
7: Falaffel (Ägypten, Kairo)
6: Hot Dog (USA, New York) 12,5 Millionen / Jahr
5: Sushi (Japan, Tokio) 21 Millionen / Jahr
4: Curry Wurst (Deutschland, Berlin, mit viel Liebe) 80 Millionen / Jahr
3: Hamburger (USA, New Haven) 26 Millionen / Jahr
2: Pizza (Italien, Neapel) (jeder Deutsche 3kg) / Jahr 580 Millionen / Jahr
1: Döner (Türkei, Bursa) 230 Millionen / Jahr

Galileo: "Das Wichtigste beim Döner ist das Fleisch. Lammfleisch ist würziger und magerer als andere Fleischsorten. Auch die traditionelle islamische Schlachtung ist ganz anders als wir das kennen."

Das Lamm wird an den Hörnern in den Schlachtraum gezerrt. Ihm werden die Augen verbunden, es darf die Klinge nicht sehen. Der Hoca spricht Gebete damit das Fleisch "Halal" ist, nach muslimischen Regeln "rein". Da der Verzehr von Blut im Islam verboten ist, wird geschächtet: das Tier muss lebend ausbluten. Das Messer wird an die Kehle des Lamms gesetzt - Schnitt.

Galileo Fazit: "Hmmmm, das schmeckt wundervoll! Also dieses Lammfleisch ist wirklich klasse! Leicht kross durch das Braten und es zerschmilzt fast auf der Zunge, es ist so weich. Kein Wunder dass dieses das beliebteste Fast Food der Deutschen ist."
Jährlich essen die Deutschen ca. 950 Millionen Fast Food Gerichte (die Plätze 1 - 6) mit Fleisch. Junk Food Konzerne machen die Menschen abhängig von Fast Food Produkten (z.B. durch Zucker und Geschmackverstärker), vergleichbar der Abhängigkeit vom Nikotin beim Rauchen. Dahinter steht ein korruptes, unmoralisches und destruktives System. Die überwältigende Mehrheit der Menschen unterstützt dieses System mit ihrem Konsum. Wen interessiert schon das Leben eines Tieres?



Galileo: Mission Wissen Weltweit - Fast food Gerichte
MensHealth: Lesen Sie noch schnell was über Fast Food
Fast Food - Das schnelle Essen
Das kultige Fastfood-Portal
Burger Museum - Bionic Burger