Donnerstag, 7. Oktober 2010

16.-19. November: Messe EuroTier in Hannover

"Schwein müsste man sein. Besser noch Glücksschwein auf einem Schweine-Hightech-Hof."
Ach ja, wär' das schön! Wer braucht denn da noch Natur und Auslauf???
Wellness pur!!!!

Begeisterter Bericht (scheinbar tatsächlich von der HAZ) über das Schwein de luxe ohne Qualitätsverluste. Die "Supersau" (Name des hypermodernen Scheinehaltungssystems) schafft endlich das digitale und natürlich wahnsinnig glückliche Schwein:
Presseartikel zur Messe EuroTier, Nov. 2006 (ein Fundstück)

Die TENDERFOOT Abferkelbucht (schon der Name ist eine Streicheleinheit)
Auf der Tenderfoot Webseite als "tiergerecht", auf einem Werbebanner der "EuroTier-Seite" als "tierfreundlich" bezeichnet. Da möchte man sich doch am liebsten gleich dazu legen:
Abferkelbucht

Es gibt sicherlich noch viel mehr "erfreuliche" Neuigkeiten zur sogenannten "Tierproduktion" auf der Eurotier zu erleben. Schließlich ist es Weltweit das Top-Event für Tierhaltungs-Profis.

Im Zuge der Entwicklung und Optimierung der Massentierhaltung in immer größerem Stil entsteht im Herzen Hannovers gerade das umstrittene Forschungszentrum für Tierimpfstoffe des Pharma-Konzerns Boehringer, bei Wietze befindet sich Europas größter Geflügelschachthof im Bau und neue Mastställe schießen wie Pilze aus dem Boden - bald auch in Ihrer Nachbarschaft.

14.10. Veganer Stammtisch in Braunschweig

Riptide (um 18:30 Uhr)
Handelsweg 11
38100 Braunschweig
http://www.cafe-riptide.de/

Für Veggies mit Interesse an Tierrechtsthemen und alle, die es werden wollen. Z.B.: Aktionen planen, Infostände zum Thema Tierrechte, Fahrgemeinschaften zu Demos, Gleichgesinnte treffen, Lachen, Essen, Trinken, Erfahrungsaustausch Alles soll freiwillig sein, jede/r so wie sie/er kann oder möchte.
Also, trau dich! Go VEGAN!

Braunschweig Vegan auf meinVZ

Dienstag, 14. September 2010

Tier-Time: Bundesweiter Tierschutztag in Kassel


Tier-Time: Bundesweiter Tierschutztag in Kassel: "Dieser Tag findet zum Gedenken an unseren ermordeten Kater 'Strupie' statt, der durch das 'Hobby' Jagd ums Leben kam und steht stellvertre..."

Samstag, 11. September 2010

MOTION FOR THE OCEAN


Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz will mit ihrer Kampagne "MOTION FOR THE OCEAN" sowie mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung - gemeinsam mit Captain Paul Watson (Sea Shepherd Conservation Society) - auf die Dringlichkeit des Schutzes der Weltmeere und ihrer Bewohner aufmerksam machen.
Nehmen Sie die einmalige Gelegenheit wahr, diesen weltbekannten Umweltaktivisten persönlich kennenzulernen. Wir laden Sie herzlich dazu ein!
Ort: Hotel Crowne Plaza, Hinüberstraße 6, 30175 Hannover
Datum: 11. September 2010 (Eintritt frei)
Beginn: 19.00 Uhr (Einlass ab 18.40 Uhr)
Anmerkung Vegaversum: Solange die Gewalt gegen Lebewesen nicht geahndet wird, wird es Menschen geben, die dies emotional nicht ertragen können und gegen dieses Unrecht angehen. Gewalt gegen Lebewesen führt zu Gegengewalt. Bleibt nur zu hoffen, dass die nachfolgende Generation friedvoll zu nachhaltigen Lösungen gegenüber Mensch, Tier und Umwelt gelangt.
http://www.seashepherd.org/
http://www.tierschutzpartei.de/

Freitag, 3. September 2010

VISIONEN 2021 - Für ein innovatives Niedersachsen

Herausgeber:
Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung
Ministerin: Astrid Grotelüschen
Calenberger Straße 2
30169 Hannover
Telefon: 0511 120 - 0
Telefax: 0511 120 - 2385
E-Mail: poststelle@ml.niedersachsen.de
Internet: www.ml.niedersachsen.de
Stand: Hannover, Dezember 2008


"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" befand einmal ein bekannter deutscher Politiker. Wir sind dem nicht ganz gefolgt, aber wir haben uns schon zu "Sprechstunden" getroffen, um einmal gemeinsam etwas Spökenkiekerei (Norddeutsch, ironisch für "Hellseherei") zu betreiben.

Wie geht es weiter bei uns im Ministerium? Was wollen wir mit unserer Arbeit erreichen, wo soll und wo wird es hingehen? Im Jahr 2021 begeht unser Bundesland Niedersachsen seinen 75. Geburtstag. Wie sieht es dann aus in der Welt, in Europa, in Deutschland - was bringt die Zukunft?

Situationsbeschreibung/Trend
Die Fleischwarenindustrie erzielte im Jahr 2005 mit 6,5 Mrd. Euro fast 30% der Gesamtumsätze der Ernährungswirtschaft, gefolgt von der Milchverarbeitung mit 2,5 Mrd. Euro (11%). Wichtigste Exportprodukte sind Fleisch und Fleischwaren, Milch und Milcherzeugnisse sowie Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse.

Die veränderten Konsumgewohnheiten in Entwicklungs und Schwellenländern begünstigen Exporte der niedersächsischen Ernährungsindustrie. Zur ausreichenden Versorgung der Weltbevölkerung werden nach Aussagen der FAO bis 2030 etwa 55% mehr Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt werden müssen. Überlagert wird dies durch den Klimawandel mit voraussichtlich negativen Folgen für die weltweit landwirtschaftlich nutzbare Fläche. Aller Voraussicht nach wird sich der Klimawandel weiter beschleunigen und die Erwärmung im 21. Jahrhundert mindestens doppelt so schnell verlaufen wie im vergangenen Jahrhundert.

Für Niedersachsen ist die Tierhaltung aufgrund der hohen Nutztierzahl ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Erhaltung der Tiergesundheit in allen Haltungsbereichen und die Schaffung von Voraussetzungen für eine effektive Seuchenbekämpfung sind vorrangige Ziele im Sinne des Verbraucherschutzes. Durch die Kombination von neuer Diagnostik und Impfung soll eine Möglichkeit geschaffen werden, zumindest im begrenzten Umfang auf die totale Bestandsräumung in Seuchengebieten zu verzichten und gesunde Tiere vermarkten zu können.

Tierschutz ist seit langem in der niedersächsischen Verfassung verankert und seit dem Jahr 2002 Staatszielbestimmung der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft stellt zu Recht zunehmend Anforderungen an einen ethisch verantwortbaren Umgang mit Tieren. Die Haltungsbedingungen landwirtschaftlicher Nutztiere sind neben dem Transport und der Schlachtung von Tieren hier zentrales Interesse.

Die Konzentration bei den Schlachtbetrieben und der Lebensmittelverarbeitung aus Gründen der Ökonomie und steigender Hygieneanforderungen sowie ein globaler Warenaustausch werden zu einer Intensivierung der Tiertransporte von Schlachttieren mit der Konsequenz längerer Transportzeiten führen.

Ausgangssituation in Niedersachsen
Ein Fünftel der in Deutschland ermolkenen Milch stammt aus Niedersachsen. Jedes 5. Rind, jedes 3. Schwein und die Hälfte der Hähnchen und Puten stehen in heimischen Ställen. Damit ist Niedersachsen bundesweit der bedeutendste Standort in der Tierhaltung und eine international bedeutende Agrarexportregion für tierische Produkte.

Bevölkerungsentwicklung, Kaufkraftentwicklung und Änderungen der Verzehrsgewohnheiten führen weltweit zu einem veränderten Milch- und Fleischkonsum. Die Nachfrage wächst, wenn auch unterschiedlich stark. Industriestaaten haben bereits einen hohen Milch- und Fleischverbrauch, der kaum Steigerungen erwarten lässt, während von den so genannten Schwellenländern, auch Russland, den jüngsten EU-Beitrittsländern und großen Teilen Asiens erhebliche Steigerungen zu erwarten sind.

VISIONEN 2021
Weltweit ist Geflügelfleisch stark nachgefragt.

Für die Produktionsausweitung werden vor allem Sojabohnen und Mais benötigt. Rindfleisch und Milch werden wichtiger, weil auch hier mit Futter gearbeitet wird, welches nicht in direkter Konkurrenz zur menschlichen Ernährung steht. Umwelt- und Tierschutz werden in der modernen Tierhaltung Niedersachsens groß geschrieben. Die Wettbewerbsfähigkeit spielt eine zentrale Rolle für den Absatz im In- und Ausland. Die Position Niedersachsens als bedeutender Milchproduktions- und Veredelungsstandort in Europa ist weiterhin stärker geworden. Auch der niedersächsische Verarbeitungssektor für tierische Produkte ist weiter gewachsen.

Die Grüne Gentechnik ist Teil der Optimierungsstrategie im Pflanzenbau um den steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln, Futtermitteln und nachwachsenden Rohstoffen zu decken. Ihre Anwendung trägt den Bedenken der Öffentlichkeit hinsichtlich Sicherheit, Kennzeichnung und Transparenz Rechnung.
Quelle: http://www.ml.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=1322&article_id=5030&_psmand=7


Vegaversum fasst die (HORROR)VISIONEN 2021 in Bezug auf Tierproduktion kurz zusammen:

Bevölkerungswachstum, steigender Konsum von tierischen Produkten = steigender Bedarf an Futtermitteln. Klimawandel und Anbau von Energiepflanzen führen zu einer Verknappung der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche für den Anbau von pflanzlichen Lebensmitteln für die Menschen.

Dem begegnet das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, indem es auf die Optimierung der Fleischproduktion setzt:
  • Gentechnik als Teil der Optimierungsstrategie im Pflanzenbau
  • Tierimpfungen zur Optimierung von Ställen mit hohen Besatzdichten
  • Effektive Seuchenbekämpfung um gesunde Tiere vermarkten zu können
  • Zentralisierung von Schlachtbetrieben (Gigaschlachtanlagen)
  • Intensivierung von Tiertransporten
Der Fleischkonsum zählt zu den elementarsten Umweltbelastungen. Die stete Forderung an den Boden, immer größere Mengen an Futter für unsere Nutztiere zu liefern, ist eine gigantische Verschwendung von Ressourcen. Grundsätzlich ist der Aufwand zur Produktion tierischer Nahrungsmittel (verlängerte Nahrungskette) um ein Vielfaches höher als die Produktion pflanzlicher Lebensmittel. Dies gilt für den Flächenbedarf, den Energieeinsatz und den Wasserverbrauch.

Vegaversum kann den VISIONEN 2021 des Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung hinsichtlich Tierethik, Verbraucherschutz und Naturschuzt nicht folgen, überwiegen doch die negativen Auswirkungen des Fleischkonsums auf Tiere, Menschen und Umwelt.

Zitat Eugen Drevermann: "Gedanken, die keine Gefühlsbegleitung mehr haben, sind der Wahnsinn."
Zitat Helmut Schmidt: "Wer VISIONEN hat, sollte zum Arzt gehen."

Donnerstag, 2. September 2010

Urteilsfindung


Wir erfahren etwas neues und bilden uns ein Urteil. Grafik 1 steht stellvertretend für Menschen, die sich sehr schnell eine Meinung bilden. Als Kind hatte ich diese urteilsfesten Menschen als Vorbild empfunden, fiel es mir selbst doch immer schwer, zu einem festen Standpunkt zu gelangen. Mit der Zeit erkannte ich, dass es sich bei schnellen Urteilen nicht selten um Vorurteile handelt. Themen, über die sehr schnell geurteilt wird, sind z.B. Pädophilie, Terrorismus, Politik, Neonazismus, religiöse Dogmen, Sekten, u.s.w.



Grafik 2: Man sagt gemeinhin, die Basis unserer Entscheidungen sei die Summe unserer Erfahrungen. In der Praxis jedoch verzichten wir des Öfteren auf die Bildung einer eigener Meinung. Unsere anerzogenen Denkmuster verleiten uns nur zu gerne zu zweidimensionalen, pauschalen und verkürzten Urteilen. Zudem ist es bequem, einen pauschalen Standpunkt zu vertreten, ohne sich über mögliche Ursachen Gedanken machen zu müssen.




Grafik 3: Der Standpunkt von Betrachter Nr. 1 ermöglicht ihm, im Gegensatz zum Betrachter Nr. 2 oder Nr. 3, eine größere Bandbreite des Themas zu überschauen. Nr. 3 sieht die Dinge eher negativ (-), Nr. 2 steht dem Thema "neutraler" aber auch "pauschaler" gegenüber. Alle Aspekte des Themas kann jedoch keiner von ihnen überblicken.

Um die ausgetretenen Pfade unserer gewohnten Denkmuster zu verlassen und zu einer halbwegs eigenständigen Meinung zu gelangen, bedarf es einer objektiven Auseinandersetzung mit alltäglichen und womöglich unangenehmen Themen.

Die Fähigkeit Dinge zu hinterfragen, nicht dem Augenschein zu trauen und nicht beim ersten Urteil zu bleiben, bedarf der Übung.

Zum Thema Urteilsfindung passt das hermetische Prinzip der Polarität. Es erklärt, dass alles zwei Pole oder entgegengesetzte Aspekte hat, dass Gegensätze in Wirklichkeit nur die zwei Extreme desselben Dinges sind, mit vielen verschiedenen Graden zwischen den beiden; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten.

http://www.hermetics.org/pdf/Das%20Kybalion.pdf

Mentio: Licht und Gold

Mentio: Licht und Gold: "Vor einiger Zeit erfuhr ich in einer Kultursendung über den Chorgesang 'Lux Aurumque' des Komponisten Eric Whitacre - ein Werk, das nur über..."
Ein, wie ich finde, schönes Beispiel der Vernetzung - unbedingt bei Mentio mal reinhören.

Dienstag, 17. August 2010

Weltreise in ein anderes Leben

Die Wohnung kündigen und den sicheren Job aufgeben um die Arbeit in Ökodörfern und Permakulturgärten kennenzulernen und sich in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu bilden?

Diese beiden machen es wahr:
www.organicvision.org
www.rp-online.de/niederrheinsued/willich/nachrichten/willich/Weltreise-in-ein-anderes-Leben_aid_889907.html

Freitag, 13. August 2010

Minister - Massentierhaltung - Gewalt

Astrid Grotelüschen wurde im April 2010 vom derzeitigen Bundespräsidenten Christian Wulff zu Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung ernannt. Aufgrund der Strafanzeige gegen Familie Grotelüschen (Verstoß gegen das Tierschutz- und das Tierkörperbeseitigungsgesetz) geht Vegaversum der Frage nach, wofür Ministerin Grotelüschen steht und wessen Interessen sie vertritt:

  • Grotelüschen unterstützt die Ansiedlung Europas größten Geflügelschlachthofs in Wietze (Kreis Celle). Bereits Mitte August soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.
  • Wo andere einen vom Staat subventionierten Verdrängungswettbewerb der Fleischindustrie-Magnaten (Wiesenhof, Rothkötter und Stolle) sehen, sieht Grotelüschen einen steigenden Bedarf an Fleisch, der von unseren Landwirten auf hohem Qualitätsniveau bedient werden soll.
  • Grotelüschen versteckt ihr Gewissen hinter dem Glauben, dass die geltenden Tierschutzgesetze eingehalten würden und missachtet die negativen Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt. Im Gegenteil, Grotelüschen begrüßt den Bau weiterer Mastanlagen und unterstützt die Rodung von Wäldern für Mastanlagen.
  • Die Sorge Grotelüschens gilt nicht misshandelten und gequälten Tieren, sondern dem wirtschaftlichen Verlust durch vorzeitiges Verenden in der Qualzucht.
  • Familie Grotelüschen gehört der zweitgrößte "Mastputen-Brüterei und Mastputen-Zerlegungs" Betrieb Deutschlands (Brüterei Ahlhorn).

Grotelüschen ist erschrocken über den wachsenden Protest der Bevölkerung gegen Massentierhaltungsanlagen und verurteilt den Brandanschlag auf die Hähnchenmastanlage in Sprötze.

Im Hinblick auf die "Kriminalisierung" von Tierrechtlern durch Ministerin Grotelüschen entgegnet Vegaversum, dass Gewalt niemals zu einer Lösung von Konflikten führt, sondern wiederum Gewalt herausfordert. Gewalt, wie sie Ministerin Grotelüschen mit ihrer Politik gegen Lebewesen ausübt, führt somit unweigerlich zu Protest und Solidarität gegenüber schutzbefohlenen Mitgeschöpfen.

Wem gegenüber sollen wir Menschen uns loyal verhalten? Gegenüber einem Staat, der einen Verdrängungswettbewerb der Fleischindustrie nicht nur duldet, sondern sogar mit Steuergeldern subventioniert oder nicht menschlichen Lebewesen die für Profit- und Machtstreben misshandelt und gequält werden?

Die systematische Folter von empfindenden Wesen, gleichgültig mit welchem Motiv und in welcher Form, kann in keinem Fall gerechtfertigt und ethisch vertretbar sein und sollte uns zum Handeln auffordern. Jeder einzelne von uns muss sich zwischen Recht und Unrecht, zwischen dem Verursachen und dem Verringern von Leid, entscheiden.

"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht" (Bertolt Brecht)

Unterstützen Sie die Aktion von PETA: Keine Putenzüchterin als Ministerin in Niedersachsen!
http://action.peta.de/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=44&ea.campaign.id=7438

Quellen:
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Grotelueschen-Neue-Maststaelle-sind-richtig-trotz-Protest
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Strafanzeige-gegen-Ehepaar-Grotelueschen
http://www.peta.de/grotelueschen
http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Brandanschlag-auf-Haehnchenmastanlage-in-Sproetze
http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Agrarministerin-verteidigt-sich-gegen-Kritik
http://www.astrid-grotelueschen.de/pages/zur-person/persoenliches/beruflich.php

Montag, 2. August 2010

Tiermast: Mensch und Tier dürfen sich nicht entfremden

Diskussionsabend mit dem Chef des Instituts für theologische Zoologie.

Wann: Donnerstag, den 5. August ab 19:30 Uhr
Wo: Evangelisches Gemeindehaus, Dorfstraße 36, 31241 Ilsede
Der Eintritt ist kostenlos.

Früher waren Tiere die Gefährten der Menschen, richtige Begleiter. Heutzutage werden Tiere leider immer mehr zu einer Sache, sagt der Groß-Ilseder Pastor Walter Faerber - auch im Hinblich auf die im Peiner Land geplanten Hähnchenmast-Anlagen. Er möchte in der Diskussionsrunde der Frage nachgehen, wie das heutige Verhältnis des Menschen zu Tieren aussieht.

Dazu ist Dr. Rainer Hagencord geladen, der Vorsitzenden des Instituts für Theologische Zoologie in Münster. Er wurde vor allem durch seine Arbeit mit Konfirmanden und ihren Erzählungen über ihre Haustiere auf den Unterschied aufmerksam, der von Menschen zwischen Haustieren als Gefährten und ihren Nutztieren gemacht wird, welche immer mehr isoliert von Mensch und Umwelt in Zucht- und Masteinrichtungen leben müssen.

Nach Ansicht des Pastors schade diese Entfremdung Mensch und Tier. Es sei Zeit, die Trennung aufzuheben und wieder aufeinander zuzugehen. Auch Dr. Hagencord, der sich besonders für eine "theologische Würdigung des Tieres" einsetzt, sieht für die christliche Gemeinde die Notwendigkeit, mehr Sensibilität für die "Bewahrung der Schöpfung" aufzubringen. Es geht ihm hierbei vor allem auch um die Massentierhaltung.

Hagencord zitiert den Kulturkritiker Rupert Sheldrake, nach dem es nur noch zwei Kategorien von menschlich genutzten Tieren in der Europäischen Gesellschaft gibt: "die einen verwöhnen wir mit Haustierfutter, die anderen werden dazu verarbeitet".

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/12686795

Brandanschlag auf Hähnchenmastanlage

http://www3.ndr.de/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/schlagzeilen/huehnermast100.html
Original-Ton Landwirt Malte Eickhoff (22) Besitzer des Geflügelmastbetriebes:
"Man konnte gar nichts machen, man stand da wie angewurzelt und - ich meine, das ist jetzt immer noch so - mir fehlen jetzt noch immer die Worte - man kann das immer noch nicht begreifen, was Menschen überhaupt da anrichten können und auch machen so - dass auch Menschen so weit gehen."
Zitat Eugen Drevermann:
"Der Tod der Tiere ist nur das Symptom von Menschen, die aufgehört haben, Menschen zu sein."

Vielen Menschen ergeht es ähnlich wie Herrn Eickhoff und das jeden Tag. Sie können nichts machen, sind sprachlos, können es nicht begreifen, dass die Mehrheit scheinbar die Augen vor dem verschließt, was vor sich geht - den unzähligen Verbrechen gegenüber den Tieren.
Original-Ton Ortsbürgermeisterin Annegret Schuur:
"Ganz viele aus der Bevölkerung sagen, wir gehen sehr gerne zu Eickhoff in den Hofladen weil wir auch wissen, die gehen vernünftig mit der Natur um, die gehen vernünftig mit den Tieren um und da haben wir Vertrauen zu - und das gerade solch eine Familie so ein Schicksal erleiden muss finde ich ausgesprochen - ja, mir fehlen fast die Worte."
Zitat Arthur Schopenhauer:
"In dieser Welt leben die Tiere in der Hölle und ihre Teufel sind die Menschen."

Die Verantwortlichen, aber auch die breite Masse der Bürger, verharren weiterhin unbeweglich in ihrer aus Unwissenheit und Ignoranz entspringenden Grausamkeit. Wir töten und essen Tiere, obwohl der Mensch kein Fleisch zum zum Leben benötigt. Wir ignorieren die globalen Folgen unseres zerstörerischen Genusses. Wem gegenüber sollen wir Menschen uns loyal verhalten? Gegenüber einem Staat, der einen Verdrängungswettbewerb der Fleischindustrie mit Steuergeldern subventioniert oder nicht menschlichen Lebewesen die misshandelt und gequält werden? Unsere Kinder und Enkelkinder werden auf uns und unsere Taten zurückblicken.

Hoffentlich ist die Menschheit zukünftig in der Lage, ihre selbst gemachten Probleme zu lösen - heute ist sie es definitiv nicht.

Zitat Pythagoras:
"Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück."

Mittwoch, 28. Juli 2010

Katalonien verbietet Stierkämpfe

In einer historischen Abstimmung hat das Parlament von Spaniens wirtschaftsstärkster Region am Mittwoch die Abschaffung des blutigen Brauchs ab 2012 beschlossen. Es ist das erste Verbot des umstrittenen Spektakels auf dem spanischen Festland.
... Die konservative Volkspartei (PP), die den Stierkampf als Teil dieses spanischen Kulturerbes betrachtet, kündigte umgehend eine Gesetzesinitiative an, um das Verbot außer Kraft zu setzen. Sie will im Parlament in Madrid einen Antrag einbringen, den uralten Brauch als nationales Kulturgut schützen zu lassen.
... In Katalonien steckt der Stierkampf – wie in anderen Regionen – schon seit langem in der Krise. Vor allem junge Leute haben kein Interesse mehr an dem blutigen Spektakel. Es gibt dort nur noch eine einzige Arena, die regelmäßig „Corridas“ veranstaltet. Das ist „La Monumental“ (Die Monumentale) in Barcelona. Sie wird nun geschlossen. Zuletzt fanden dort kaum mehr als 20 Kämpfe im Jahr statt, ausverkauft waren sie selten.
Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/feste-katalonien-verbietet-stierkaempfe_aid_535319.html

Montag, 26. Juli 2010

Fernseh-Tipps

Dienstag den 27.07.2010 auf VOX um 20.15 Uhr (Goodbye Deutschland)
Beitrag über eine Rohkost-Community
"Wer uns sehen und einen Rundgang mit uns durch unser "El paraiso" in Paraguay machen möchte, ist herzlich eingeladen am Dienstag den 27.07.2010 auf Vox um 20.15 Uhr bei der Sendung "Goodbye Deutschland" einen Blick in unser Leben und auf unseren schönen paradiesischen Platz zu werfen. Wer die Sendung zu diesem Termin nicht sehen kann, hat auf jeden Fall die Möglichkeit in kurzer Zeit auf unserer Homepage www.rawfood-community.info den Film sehen zu können. Sobald er uns erreicht, werden wir ihn dort reinstellen."

Dienstag den 27.07.2010 auf ZDF um 21.00 Uhr (Frontal 21)
Über den Bau der größten Geflügelgroßschlachterei Europas
Noch kann der Bau der größten Geflügelgroßschlachterei Europas verhindert werden. Denn einige Entscheidungen bis zum ersten Spatenstich für die Anlage stehen noch aus. So bleibt vor allem die Frage zur Wasserversorgung von täglich 3.300 Kubikmetern vollkommen ungeklärt. Und solange der Bau solcher Großbetriebe weiterhin aus Mitteln der EU subventioniert wird, damit diese ihre Massengüter billig auf den Markt bringen können, werden Tiere wie leblose Rohstoffe behandelt. Wir stehen am Beginn einer Entwicklung, die jetzt aufgehalten werden muss. Fordern Sie die Gemeinderäte, die Regierungsvertreter und die Vertreter im Europäischen Parlament in Brüssel auf, die Ausweitung von Tiermast- und Großschlachtereien hin zur industriellen Landwirtschaft in Deutschland zu verhindern.
Weitere Infos bei der Bürgerinitiative Wietze: http://www.bi-wietze.de/

Freitag, 16. Juli 2010

Daybreakers - Vampire gegen Massen-Mensch-Haltung

Jeder hat sich sicher schon mal vorgestellt, dass es die Menschen mehr als alles andere aufrütteln würde, wenn man einmal einen Film machte, in dem sich das, was die Menschen zur Bedürfnisbefriedigung mit unterlegenen Spezies tun, in einem Film umkehrt.

Dieser Film zeigt interessante Parallelen zur Massentierhaltung, Lebensmittelknappheit und den Folgen der steigenden Nachfrage nach tierischen Produkten:

Die Handlung spielt im Jahr 2017, in dem die Menscheit durch eine Seuche fast komplett zu Vampiren mutiert ist. Das allmähliche Verschwinden der Menschheit macht es der dominanten Rasse der Vampire jedoch auf lange Sicht unmöglich, ihre lebensnotwendige Ressource Blut zu erhalten. Menschen werden wie Tiere in sogenannten Farmen gezüchtet, um den Fortbestand der Vampire zu garantieren.

Obwohl es inzwischen einen Ersatzstoff gibt, wollen die vampirischen Bürger doch nicht auf den Genuss ECHTEN Menschenblutes verzichten. Die Firma, die den Ersatzstoff herstellt, handelt ausschließlich skrupellos und profitorientiert.

Eine kleine, verschwörerische Gruppe von Vampiren schließt sich allerdings zu einer Vereinigung zusammen, die um den Erhalt der menschlichen Rasse kämpft.
Ein Vampir, der nicht das Leid anderer Lebewesen in Kauf nimmt, um seine eigenen Triebe zu befriedigen, wäre im übertragenen Sinne auf unsere Gesellschaft ein Veganer.

Stellt sich die Frage, wie lange noch die Menschheit bei steigender Bevölkerungszahl und weltweit steigender Nachfrage nach tierischen Produkten fortbestehen kann.

http://www.moviepilot.de/news/daybreakers-vampire-gegen-massen-mensch-haltung-2-104553