Donnerstag, 18. Juni 2009

Gesundheitliche Risiken, Rechtfertigungen und Freiheiten des Fleischkonsums


Menschen, die gerne Fleisch essen, sollten sich auch über die damit verbundenen gesundheitlichen Nachteile informieren. Gerade hinsichtlich der gestiegenen Lebenserwartung ist es wichtig, dass wir uns mit dem dauerhaften Erhalt unserer Lebensqualität auseinandersetzen. Die elementarste Voraussetzung für Lebensqualität ist die Gesundheit. Wie wichtig sie ist, bemerkt man oft erst, wenn sie nicht mehr vorhanden ist.

Gesundheitliche Risiken durch den Verzehr von Fleisch
Zitat http://www.fleisch-macht-krank.de: Während man noch vor einigen Jahren glaubte, dass Fleisch ein wichtiger Bestandteil der Ernährung sei, weiß man heute: Das Gegenteil ist der Fall! Fleisch ist ein Genussmittel und für den Großteil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Gicht, Osteoporose, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes usw. mitverantwortlich. Trotzdem werden Fleisch, Wurst und Fisch immer noch als übliche und wichtige Bestandteile der menschlichen Ernährung betrachtet. Der Mythos, dass es sich hierbei um besonders gesunde und hochwertige Nahrungsmittel handle, ist immer noch weit verbreitet. Selbst viele Angehörige der Heilberufe scheinen noch immer der Überzeugung zu sein, dass Fleisch „ein Stück Lebenskraft“ sei. Im Folgenden werden Fakten vorgestellt, die zeigen, dass der Fleischkonsum mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Diese Aussagen beruhen auf wissenschaftlichen Publikationen, die in der Medline-Database als Abstracts oder Originalarbeit nachgelesen werden können.
Meldung vom 13. Jun 2009: Schlachtabfälle wieder als Futter zugelassen
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schlachtabfaelle-wieder-als-futter-zugelassen

Wenngleich unsere Ernährung für viele gesundheitliche Probleme verantwortlich zu sein scheint, fällt es den meisten Menschen schwer, ihre Essgewohnheiten kritisch zu hinterfragen und noch schwerer, sie zu verändern. Zumal der Konsum tierischer Produkte fest in unserer Kultur verwurzelt ist und weiterhin ansteigt. Wir werden konstant mit dieser „Normalität“ konfrontiert, die unser Bewusstsein durchdrungen und sich als feste Überzeugung etabliert hat, so dass Veränderungen nur schwer Fuß fassen können.

Rechtfertigungen für den Verzehr von Fleisch (Quelle: Internet)

  • Eine vegane Ernährung muss man sich zuerst mal leisten können. So gesehen ist das grade in ärmeren Regionen auch irgendwo eine Unverschämtheit.
  • Naja, ich bin auch der Meinung, dass die meisten es übertreiben, in meinen Augen ist dieses oft propagierte 100%-ige vegane Leben gar nicht möglich. Das vergessen oder verdrängen die meisten, leider...
  • Dass der Mensch nicht zum veganen Leben geschaffen wurde, sieht man schon an den Mangelerscheinungen, die die meisten Veganer aufweisen. Eisenmangel, Vit B12 Mangel.
  • Veganes Leben ist ungesund.
  • Interessant. Was heutzutage alles schädlich ist. Da kann man ja gar nicht mehr gemütlich einkaufen gehen.
  • Kann ich mit Leben! Ich esse Fleisch gerne und werde es auch weiterhin essen.
  • Was nervt ist nicht, dass es Leute gibt, die kein Fleisch essen wollen, sondern dieser Missionierungszwang und dieses ständige Gerede über die armen, toten Tiere.
  • Ist doch so, dass alles in Übermaßen ungesund ist. Mein Rindfleisch lass ich mir dadurch bestimmt nicht verderben.
  • Da frag ich mich langsam was soll ich essen? Sterben werden wir eh und auf das eine Jahr kommt's eh nicht mehr an... Außerdem kann ich mir so meinen Tod selber aussuchen ist doch auch was.
  • Wir essen es nicht halb roh und immer durch gebraten also was soll es?
  • Veganer: Nix essen, was einen Schatten wirft! LoL Die leben ganz kurz, weil sie nämlich verhungern werden.
  • Jeden Tag liest man: dies ist gefährlich, dies kann Krebs geben... boa.... da kriegt man ja Hirnkrebs aus Angst! und jetzt ess ich ein Steak!
  • Jeden Tag sollte man natürlich kein Fleisch essen, aber 2 mal die Woche ist vollkommen ok und gesund.
  • Der Mensch ist von Natur aus dafür ausgelegt, Fleisch zu sich zu nehmen.
  • Und es wurde schon wissenschaftlich erwiesen dass wir das sogar brauchten um solche Gehirne zu entwickeln. Ohne Fleisch wären wir nur dumme Schafe auf ner Weide.
  • Menschen können sowohl Fleisch als auch Pflanzen verdauen. Es ist auch lächerlich, im Jahr 2009 noch über etwas zu diskutieren, was der Mensch bereits seit Anbeginn seiner Existenz tut, nämlich Fleisch zu essen. Der ausgewogene Mix aus pflanzlicher und tierischer Nahrung ist die beste Ernährung.
  • Der Mensch ist bei der Ernährung wie jedes andere Lebewesen gesteuert, er isst das, was von Natur aus für ihn vorgesehen ist und da der Mensch sowohl für die Pflanzen- als auch für die Fleischaufnahme ausgelegt ist, steht auch beides auf seinem Speiseplan.
  • Das Problem was du und viele andere Vegetarier/Veganer haben ist die Toleranz. Ich respektiere deine Einstellung kein Fleisch zu essen und genau das verlange ich auch von euch. Ihr werdet nicht etwas ändern können, was vollkommen natürlich ist. Also akzeptiere einfach, dass Menschen Fleisch essen, bleib bei deinem Fleischverzicht aber lass andere damit zufrieden.
  • Es ist kulturabhängig was für Tiere gegessen werden, nicht das grundsätzlich Fleisch gegessen wird. Was sagst du z.B. zu den Inuit, die fast ausschließlich von der Jagt leben, weil in ihrem Lebensraum kaum Pflanzen wachsen?
  • Fressen und gefressen werden, nur so kann die Natur funktionieren. Das ist schon seit Anbeginn des Lebens so und wird auch immer so bleiben. Eine Kuh oder ein Schwein im Schlachthaus erleidet weniger Stress und Schmerzen als eine Gazelle, die von einem Löwen gejagt und erlegt wird.
  • Du prangerst die moderne Tierhaltung an, vergisst aber dabei, dass eine vegane Lebensweise auch nur durch moderne Technik, globalen Handel und systematischen Ackerbau möglich ist. In einem anderen Jahrhundert hätten Veganer schon nach kurzer Zeit nichts mehr auf dem Teller. Unsere Vorfahren wären ohne Fleisch erst gar nicht über den Winter gekommen, da so viel pflanzliche Nahrung überhaupt nicht verfügbar war.
  • Es gibt so viele Sachen, die laut Studien schädlich sein können, aber ein wenig Lebensqualität ala gutes Essen is wieder gut für die Psyche, was das Leben verlängert.
  • Warum hat der Mensch denn Reißzähne bekommen? Nicht um Salatblätter und Tofubällchen zu essen, nein um Fleisch zu essen.
  • Wieder einmal werde ich das ungute Gefühl nicht los, dass hier einige "Gutmenschen" über mein Leben bestimmen wollen. Das läuft so nicht. Man sollte doch die Menschen frei entscheiden lassen was man isst.
  • Immer wieder ziehen Vegetarier missionierend durch das Land und wollen mir vorschreiben was ich zu essen habe. Was soll das, kann nicht akzeptiert werden, dass ich Fleisch essen will, weil es (mir) schmeckt und wertvoll ist?
  • Bin mal wieder Fassungslos aufgrund der Ignoranz der anderen (vegetarischen) Seite.
  • Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg.
  • Außerdem hat Fleisch essen nichts mit Mord zu tun, benutzen Sie bitte nicht unreflektiert solche Wörter, schnell ist man in einer Schublade verschwunden.... Aber ich bin von „Gutmenschen“ nichts anderes gewohnt. Null Toleranz, alles weiß Mann/ Frau besser und überhaupt lebt nur der „Gutmensch“ richtig und korrekt.
  • Aber erklären sie meinem Hund doch mal, das sie kein Fleisch mehr bekommen soll und das sie ab sofort auf der Jagd Löwenzahn vorstehen und Radieschen apportieren soll...
  • Aber warum kann man nicht Menschen die Fleisch mögen, diesen Ihre Meinung lassen?
  • Ach ja, natürlich haben wir Reiß/ Schneidezähne. Die sind bestimmt nicht da um den Löwenzahn oder das Bärlauch zu zerschneiden. Frage: Warum haben eigentlich die Dinosaurier nicht überlebt, waren doch auch Pflanzenfresser???
  • Lebe und lebe lasse. Wer sich vegan, vegetarisch oder wegen mir auch hauptsächlich von Frittenfett, Zatziki oder Gummibärchen ernährt, soll das tun. Jeder Mensch ist verantwortlich für seinen eigenen Körper. Ich kann meinem Nachbarn doch auch nicht verbieten, jeden Tag einen Strauß Tulpen zu naschen. Wenn's scheee macht.
  • Nicht nur Tiere leben, auch Pflanzen tun es. Wer spricht den Pflanzen den Anspruch zu leben ab?
  • Ich denke es genügt, dass wir einfach damit aufhören Fleisch im Übermaß zu produzieren. Da ist die Grenze zu ziehen.
  • Ich bin dafür die Tiere artgerecht zu halten und ihnen ein gescheites Leben zu ermöglichen bis zur Schlachtung.
  • In der Not würden meiner Ansicht nach mehr als 80% der Vegetarier letztendlich doch zum Messer greifen. Wetten?
  • Ich gehe davon aus, das was der Mensch der Natur antut, wird möglicherweise zum Untergang seiner Art führen. Sicher nicht die Currywurst oder der Saumagen.
  • Bei den Veganern weiß ich: Der Jäger in ihm ist endgültig zum Teufel gegangen!

Freiheiten des Fleischkonsums

Angesichts dieser Rechtfertigungen kommt man zu dem Schluss, dass es ausschließlich um die Belange des Menschen geht. Die Belange der (Nutz-)Tiere sind scheinbar nicht Bestandteil des gesellschaftlichen Bewusstseins. Obwohl die Mehrheit der Fleisch essenden Menschen sich gegen die Massentierhaltung ausspricht, gilt hingegen der Verzehr von „artgerecht“ gehaltenen Tieren als völlig vertretbar. Kritik an dieser Sichtweise wird als Bevormundung und Einschränkung der eigenen Freiheit und Rechte gesehen. Der Mensch besteht auf seinem Recht der freien Wahl. Jeder müsse für sich selbst entscheiden, ob er Fleisch esse oder nicht. Dem Tier als empfindendem Wesen jedoch wird im Gegenzug keinerlei Recht zugesprochen. Im Gegenteil. Während der Mensch selten in der Geschichte so viel Entscheidungs- und Handlungsfreiheit hatte wie heute, wird dem Tier jegliches Recht auf Freiheit, auf ein seiner Natur entsprechendes Leben, verwehrt. Und ihm wird letztlich das Recht auf Leben genommen. Es wird heute gezielt gezüchtet und geboren, um für den menschlichen Konsum zu sterben.

Ein jeder, der sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt sollte über folgende Zitate nachdenken: Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit anderer eingeschränkt wird. Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Solange sich Menschen nicht in Tiere hinein fühlen können, werden gesundheitliche Risiken des Fleischverzehrs und die mit ihm einhergehende Umweltzerstörung die Menschheit nicht zum Umdenken bewegen. Die Hoffnung für die Tiere liegt zukünftig in einer menschlichen Kultur, die gelernt hat, über sich selbst hinaus zu fühlen. Dann sehen wir in die Augen eines Tieres und nehmen wahr, dass sein Leben einen Wert hat. Weil es lebt. Weil es Empfindungen hat, weil es leidensfähig ist und auf seine Weise nach Unversehrtheit und Wohlbefinden strebt - so wie wir es auf unsere Weise tun.

Schärfen Sie Ihr Bewusstsein in Bezug auf Ernährung, Tiere und Umwelt. Üben Sie sich im „bewussten Denken“. Damit ist die Fähigkeit gemeint, Dinge zu hinterfragen, nicht dem Augenschein zu trauen und nicht beim ersten Urteil zu bleiben.

Freitag, 12. Juni 2009

Sei Wachsam! Die nächste Pandemie kommt bestimmt

Riesenmutation im chinesischen Jahr des Büffels? Die WHO hat die Pandemie-Warnstufe 6 (ein Virus wird weltweit in der gesamten Bevölkerung von Mensch zu Mensch übertragen) ausgerufen.

Erst Vogelgrippe, jetzt Schweinegrippe. Und was kommt danach?

Es folgt eine Auflistung von Informationen anhand derer jeder sich selbst ein Bild von der Grippe im Allgemeinen und der Sinnhaftigkeit von Impfungen machen kann.

Beim Vogelgrippevirus kam es auf Rügen nicht zu einem Massensterben der Vögel durch H5N1. Es wurde nicht nach anderen Ursachen für den Tod der Vögel gesucht. Die Nachweismethode (PCR) für H5N1 ist äußerst fragwürdig.

Viren sind vielleicht nicht der eigentliche Auslöser von Infektionskrankheiten, sondern spielen eine konstruktive Rolle (je nach Milieu) im Organismus von Mensch und Tier. Eventuell hat sich die Schulmedizin bei der Ursachenforschung verrannt.

Die Influenza-Statistiken werden von der AGI (Arbeitsgemeinschaft Influenza) erhoben und von den Herstellern der Influenza-Impfstoffe bezahlt. Die Impfstatistik des Robert Koch Instituts zeigt, dass trotz steigender Impfungen die Zahl der Erkrankungen an Grippe und die Influenza-Toten zeitlich korrelieren - Tendenz steigend. Wie sehr schützt eine Influenza-Impfung vor Erkrankung? Laut einer Studie des Bundesgesundheitsblatt erkranken geimpfte Senioren häufiger an grippeähnlichen Erkrankungen als ungeimpfte Senioren. Hier liegt bewiesenermaßen eine negative Schutzwirkung vor.

Könnte denn an folgenden Behauptungen etwas Wahres dran sein?

  • Allergien können mit Impfungen in Zusammenhang gebracht werden?
  • Drohende Zwangsimpfungen trotz Impfschäden?
  • Pharmazielobbyisten sitzen an beratenden Schlüsselpositionen der Regierung?
  • Tamiflu & Co sind lediglich ein Geschäft mit der Angst, mit gefährlichen Nebenwirkungen?




Aktuell grassiert weltweit die sog. Schweinegrippe. Wie real ist die behauptete Gefahr wirklich? Lernen Sie im Folgenden die wichtigsten Argumente dafür kennen, warum es diese angeblich neue und tödliche Seuche nur in den Köpfen der Virenstrategen beim CDC (Centers for Disease Control and Prevention) und der WHO gibt.

  • Es gibt eine Labortest-Pandemie, aber keine tödliche Infuenza-Pandemie?
  • Fahrlässige Fixierung allein auf Erreger als Ursache?
  • Fahrlässige Fixierung auf fragwürdige Labortests?
  • Monopolstellung des CDC?
  • CDC kann jederzeit an jedem Ort der Welt eine Pandemie ausrufen?
  • WHO nicht mehr als ein Anhängsel des CDC?




Massentierhaltung und Schweinegrippe
Wie bei der angeblichen Vogelgrippe müssen auch hier Viren-Schreckgespenster die Rolle des Sündenbocks übernehmen, damit die Massentierhaltung gar nicht erst in die öffentliche Diskussion - und das Bewusstsein der Verbraucher - gerät. Zwar fehlt im Grunde bei dieser angeblichen neuen "Seuche" jeglicher Beweis, dass Viren die Ursache sind, jedoch beinhaltet die Massentierhaltung bei Schweinen nicht nur ein ethisches Problem, sondern auch ein gesundheitliches.
Auf http://www.avaaz.org/de finden Sie eine Petition, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Schweinegrippe und der Massentierhaltung beschäftigt.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Polymerase-Kettenreaktion#Erkennung_von_Krankheiten
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgesundheitsblatt
http://www.rki.de/
http://influenza.rki.de/
http://video.google.de/videoplay?docid=-6542196924277122007&hl=de
http://www.cdc.gov/
http://www.youtube.com/watch?v=p2P_E2HTOGo
http://www.impfkritik.de/schweinegrippe/index.htm
http://www.impf-report.de/
Schweinegrippe, Aids und andere Seuchen durch verseuchte Impfstoffe und Medikamente?

Mittwoch, 10. Juni 2009

Die Violetten - für spirituelle Politik

Die Partei "Die Violetten" gehört keiner Religion, Sekte oder Glaubensgemeinschaft an, besteht seit 2001 und stand bei der Europawahl am 07.06.2009 in ganz Deutschland auf dem Stimmzettel.



Ob die Ideen einer solchen Partei Illusion bleiben, wird immer noch von uns bestimmt. Die einzige wirklich erkennbare Illusion ist unser Glaube, nichts veränderen zu können.

Aus dem Parteiprogramm zitiert:
Bürgerrechte und Staat
Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide sind Mittel der direkten Demokratie, die wir als Partei unterstützen...

Erziehung und Bildung
...Vorrangige Bildungsziele sind die Fähigkeit zu Selbsterkenntnis und Selbstreflexion, die Steigerung der Sensibilität und des Gewahrseinsvermögens, des Verständnisses und Mitgefühls, der Akzeptanz und der Wertschätzung allen Lebens...

Wirtschaft und Finanzen
...Die Staatsverschuldung wird durch Einsparungen auf vielen Gebieten, wie z.B. Subventions- und Bürokratieabbau sowie Reduzierung der Bundeswehr, abgebaut...

Arbeit
...Ein bedingungsloses Grundeinkommen sichert allen Bürgern die materielle, soziale und kulturelle Basis, wodurch die Arbeit vom Zwangscharakter befreit wird. Arbeit wird um ihrer selbst willen aufgenommen, und auch wichtige Arbeiten - insbesondere im sozialen Bereich - können erfüllt werden, die bislang als "nicht finanzierbar" galten...

Umweltschutz
Wir sind nicht getrennt von der Welt um uns herum. Eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder ist nur im Einklang und Respekt mit der Natur zu erreichen...

Landwirtschaft
...Garant für die Erhaltung des Bodens ist die biologische (ökologische) Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, die einen umweltfreundlichen Ackerbau betreibt.

Gesundheit
...Aufklärung ist daher der wichtigste Bestandteil violetter Gesundheitspolitik. Ein umfassendes Wissen über Körper, Geist und Seele und das Verständnis der Zusammenhänge ist zugleich die beste Prophylaxe...

Tierschutz
Tierversuche, die mit Leid und Tod verbunden sind, wird es nicht mehr geben...Forschung die mit Tötung verbunden ist und Gen-Manipulationen sind mit einer spirituellen Auffassung vom Leben unvereinbar.

Da für die Ernährung der Verzehr von Tieren aus heutiger Sicht nicht mehr erforderlich ist, verzichten immer mehr Menschen auf Tiere als Nahrungsmittel. Ihre persönliche Verantwortlichkeit für das Leid der sogenannten Nutztiere wird den Menschen bewusst gemacht, alternative Möglichkeiten der Ernährung werden gefördert.

Das Grundgesetz wird im Sinne eines wirklichen Tierschutzes geändert, der vom Respekt für diese Wesen getragen ist. Die Massentierhaltung und die Pelztierzucht werden abgeschafft..."



Die Violetten - für spirituelle Politik

Dienstag, 9. Juni 2009

Über Toleranz und Vorurteile


Dieser Beitrag soll ein Denkanstoß für vegan und nicht vegan lebende Menschen sein, sich vorurteilsfreier begegnen zu können. Aus eigener Erfahrung kommt man leider zu dem Schluss, dass die Mehrzahl der Menschen Veganer für Spinner halten, die es übertreiben. Ursache für das befremdliche Bild des Veganers in der Gesellschaft sind extreme Standpunkte und Prinzipien seitens der be-/verurteilenden Menschen. Vergleichbar mit den Urteilen über Randgruppen in Religion und Politik. "Extremisten" (Menschen mit verhärteten, radikalen Ansichten), egal ob sie im Recht sein sollten oder nicht, schaden dem Dialog und Minderheiten geraten dadurch schnell ins Abseits.

Toleranz ist auf beiden Seiten gefragt. Wer lässt sich schon gerne missionieren oder andererseits als Propagandist abstempeln. Um eine Annäherung herbeizuführen, bedarf es vor allem des Wissens über die jeweils andere Seite. Mit dem Wissen sollte auch die Toleranz ansteigen. Denn das Unbekannte wird bekannt, verständlicher – vielleicht sogar vertraut. Und für jeden von uns ist eine Steigerung der Toleranz möglich. Offenheit gegenüber anders Denkenden setzt mit Sicherheit einen Prozess zum Wohl aller in Gang.


Mittwoch, 27. Mai 2009

Glücklich leben ohne Fleisch

Fleisch verbieten?
"Auf fleischverbot.info läuft gerade eine Petition zum Verbot von Fleisch als Nahrungsmittel. "Sind die Vegetarier jetzt völlig durchgeknallt?", wird sich so mancher fragen - oder gibt es vielleicht tatsächlich gute Gründe, Fleisch zu verbieten?
...
Es muss aber ja auch nicht gleich ein Verbot sein: Eine Steuer wäre aber das mindeste. Denn die negativen Auswirkungen der Massentierhaltung werden auf die Gesellschaft als ganzes umgesetzt - das ist gesellschaftlich subventionierter Wahnsinn. Durch eine Fleischsteuer könnte Fleisch immerhin so teuer gemacht werden, dass auch hartnäckige Fleischfresser ihren Verbrauch wieder auf den Sonntagbraten zurückfahren - und die Fleischproduktion so unwirtschaftlich würde, wie sie in Wirklichkeit schon lange ist."
Quelle: www.sein.de


"Bitte unterzeichnen Sie die Petition, denn ohne Sie werden sich die Dinge nicht verändern und ohne Sie werden sie sich nicht schnell genug verändern.
Jede Stimme zählt! Wenn Sie einem Gesetz zum Fleischverbot zustimmen, unterzeichnen Sie hier. Die Petition wird an die Regierungen in Europa übergeben."
Petition zum Fleischverbot

Mit der "Petition zum Fleischverbot" versucht man, wenn man so will, den fünften vor dem ersten Schritt zu tun.

Schritt 5: Fleisch verbieten –> utopisch
Schritt 4: Fleischsteuer –> unrealistisch
Schritt 3: Abschaffen der Exportsubventionen für z.B. Fleisch, Milch, ... –> noch unrealistisch
Schritt 2: Streichen der Subventionen für die Viehwirtschaft –> noch unrealistisch
Schritt 1: Agrarsubventionen an die Umweltverträglichkeit der Betriebe koppeln –> ein möglicher erster Schritt

Für den "möglichen ersten Schritt" fehlt derzeit noch der "politische Wille" in Deutschland. Eine gezielte Reduzierung oder gar Streichung der Subventionen nur für die Viehwirtschaft ist schwer vorstellbar und eine Bevormundung der Verbraucher (Fleischverbot) bewirkt nichts und schadet der Sache eher als dass es ihr nutzt.

Und gerade weil die Situation festgefahren scheint, die Fleisch- und Milch-Lobbyisten den Ton angeben und wir von einer Verbesserung der Situation für die Tiere noch weit entfernt sind, halten wir es für sinnvoll, auch mit solchen, wenn auch utopischen, Forderungen eines Fleischverbots in das gesellschaftliche/politische Bewusstsein vorzudringen.

Ich habe die Hoffnung, dass das Thema es bis in die Medien schafft und dort zu weiterführenden Diskussionen führt und dabei hilft, Schritt 1 zu ermöglichen. Wie viel mehr wäre erreicht wenn der Verbraucher von sich aus seinen Konsum tierischer Produkte reduzieren würde. Bis es aber soweit ist, muss noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Weiterführende Webseiten zu Agrarsubventionen:
Die Agrarsubventionen sind öffentlich
Agrarsubventionen: Deutschland hält dicht
Klimafaktor Landwirtschaft
Dauerthema EU-Agrarsubventionen: Mehr Transparenz!
Aigner verweigert Transparenz bei Agrarsubventionen

VEGANISMUS POSTER



Eine Verwendung des Posters ist erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Über einen Hinweis auf die Art der Verwendung würden wir uns freuen.
Creative Commons License
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Dienstag, 26. Mai 2009

Second Life (SL) und Vegaversum


Das seit 2003 verfügbare Second Life hat derzeit etwa 15 Millionen registrierte Benutzerkonten, über die rund um die Uhr ca. 60.000 Nutzer gleichzeitig in das System eingeloggt sind.

Was ist Second Life?
Second Life ist eine Online-3D-Infrastruktur, in der Menschen durch Avatare (grafische Stellvertreter echter Personen) interagieren können. Der Schwerpunkt im Second Life (SL) liegt in der Interaktion zwischen den Benutzern und Gruppen. Ein konkretes Ziel, wie z.B. bei World of Warcraft (WoW), existiert beim SL nicht.

Wozu wird Second Life verwendet?
  • als Kommunikationsplattform für Meetings, virtuelle Konferenzen
  • für E-Learnings (z.B. Schulungen der Volkshochschule Goslar, 14 Dozenten zeigen was E-Action-Learning tatsächlich ist)
  • um Sprache zu vermitteln (z.B. kostenloser Deutschkurs des Goethe Instituts)
  • um kreative Ideen umzusetzen und mit anderen zu teilen
  • Design von Kleidung, Schmuck, Landschaften, u.a.
  • Architekten nutzen es zur Simulation von Gebäuden
  • Nachbilden von Städten (z.B. Berlin, Frankfurt, München)
  • Veranstaltungen jeglicher Art: Ausstellungen, Konzerte, Life Musik, Diskussionsrunden, ...
  • Unternehmen nutzen Second Life bislang vor allem für PR-Zwecke (z.B. IBM)
  • zunehmend wird Second Life auch als Wahlkampfplattform von Parteien und Politikern genutzt (z.B. Greenpeace)
  • verschiedene private und staatliche Organisationen sind im SL präsent (z.B. die schwedische Botschaft, eine Repräsentanz Baden-Württembergs, Universitäten, Bibliotheken, ...)
  • uvm.

Und was macht Vegaversum im Second Life?
Vegaversum informiert über den vegetarischen/veganen Lebensstil. Hierfür stellen wir Informationen auf unserem virtuellen Grundstück bereit und halten unsere Gruppenmitglieder über Petitionen, Veranstaltungen und aktuelle Themen auf dem Laufenden. SL ist für uns eine Ergänzung zur Internet Präsenz (Webseite, Blog, YouTube) und den Communities (Vitavegetare, Facebook, XING, Twitter). Darüber hinaus bietet SL die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten, z.B. mit Shout Vegan, myvegancookbook, Tierheim Buchholz i.d.N., Animal Blessings (GAIA), Animal Rights Advocates, ...

In der Slideshow seht ihr einige Bilder von unserem Infoplatz und anderen Tierschutzgruppen.

Alle, die bereits über einen SL Zugang verfügen, können uns mit Hilfe der SLurl besuchen. Ihr seid herzlich willkommen!

SL URL: Besucht uns im Second Life.

Thanks to Elisa Love who made this great Video about our place :-)

Freitag, 22. Mai 2009

Paprikagemüse


Zutaten

* je 1 Paprika grün/gelb/rot
* 2-3 Zwiebeln
* Gemüsebrühe
* ca. 1 EL Sambal Oelek
* ca. 2-4 EL Curry-Ketchup
* (Oliven) Öl

Zubereitung

Paprika und Zwiebeln in kleine Würfel schneiden, in etwas Öl kurz anbraten. Gemüsebrühe angießen (so dass Paprika und Zwiebeln bedeckt sind - Menge nach Geschmack..). Sambal Oelek und Curry Ketchup nach Geschmack unterrühren. 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen. Wenn man die Flüssigkeit sämiger mag (vor allem wenn man etwas mehr Wasser nimmt), kann man sie auch mit in kaltem Wasser gelösten Mehl oder Mondamin ein wenig andicken.

Dazu schmecken Bratlinge und körniger Reis.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Ein Leben lang Fleisch essen?

Vegetarier-Seminar bei Vegaversum

Wann hast du dich dafür entschieden, den Rest deines Lebens Fleisch zu essen? Viele tappten im Kindesalter in die Fleischfalle. Damals galt Fleisch essen als extrem cool, Eltern und Freunde waren die Vorbilder. Die Wenigsten haben darüber nachgedacht, dass sie den Tieren unendliches Leid antun, die Umwelt zerstören und ihrer eigenen Gesundheit auch noch einen erheblichen Schaden zufügen. Die meisten von euch haben sicher versucht der Fleischsucht zu entkommen, mussten allerdings feststellen, dass dies nicht so leicht möglich ist.

Normalerweise sucht man sich als Fleischesser immer wieder einen neuen Zeitpunkt für das Aufhören, bei manchen ist das Silvester, bei anderen die Berichtserstattung über Massentierhaltungen, bei wieder anderen vielleicht auch eigene gesundheitliche Probleme. Sicher ist, dass man es irgendwann schaffen will, aufzuhören. Die Frage ist nur wann.

Genau hier möchte Vegaversum helfen und bietet euch ab diesem Jahr ein Vegetarier-Seminar an. Hier sollen die wahren Gründe des Fleischkonsums kennengelernt werden. Ziel des Seminars ist eine nachhaltige Verhaltensänderung. Der Trainer vermittelt dem Teilnehmer eine Reihe von neuen Erkenntnissen über das eigene Essverhalten. Er lässt den Teilnehmer erkennen weshalb er Fleisch isst, warum es für ihn bisher so schwer war, damit aufzuhören und wie er seine Sucht beenden kann. Ihr sollt als Teilnehmer im Laufe des Seminars die definitive Entscheidung treffen, das Fleisch Essen zu beenden.

Von den Seminarkosten von ca. 150 Euro tragt ihr lediglich einen Eigenanteil von 50 Euro. Eure Krankenkassen gewähren für solche Präventionsmaßnahmen einen Zuschuss. Solltet ihr nach einem Jahr noch fleischfrei sein, so wird euch auch euer Eigenanteil von 50 Euro zurück erstattet.

Wenn ihr euch jetzt angesprochen fühlt, meldet euch bitte bis 01.07.2009 per E-Mail bei kontakt@vegaversum.de an, damit wir die Seminartermine planen können.
(Bitte nicht anmelden, dies ist nur ein fiktives Angebot!)

Eine überwiegend vegetarische/vegane Gesellschaft ist derzeit noch eine Utopie, jedoch wächst die Zahl der Menschen, die diese Utopie bereits leben. In Zukunft wird möglicherweise, analog dem Rauchen, der Fleischkonsum als Sucht eingestuft werden. Aus dieser Zukunft stammt der Beitrag "Ein Leben lang Fleisch essen?".

Glücklich leben ohne Fleisch

Donnerstag, 23. April 2009

02.05.2009, Frankfurt am Main: Demo gegen Tierversuche

Wichtiger Aufruf der Aktionsgemeinschaft gegen Tierversuche Ffm. Int.
...an alle Tierschützer, Tierschutzorgas, Tierfreunde...

Demo gegen REACH und das geplante neue Labor auf dem Unigelände in Frankfurt. Mit dem Tierschutzbus aus NRW, dem GrunzMobil aus der Schweiz und Redner/innen aus dem In- und Ausland.
  • Beginn: 12:00 Uhr (02.05.2009)
  • Ort: City Frankfurt/Main, Alte Oper
  • Veranstalter: Aktionsgemeinschaft gegen Tierversuche Ffm. Int.
  • Roswitha Taenzler, Tel/Fax: 069-703813, Postfach 90 07 67, 6047 Frankfurt/Main
  • Dagmar Seliger, 0 60 21 - 41 24 30 (AB)
Unsere Bitte: Plakatiert euch am Körper vorn/hinten mit Pappe o.a. mit deutlichen Sprüchen, z.B. Stoppt REACH - Stoppt neues Höllenlabor Uni Ffm.
Reichlich Trommeln, Trillerpfeifen u.a. mitbringen.
Beteiligt euch in Massen und leitet diese Info weiter.
Weiterführende Informationen:
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Video und Bilder vom 18.04.09: Hunderte waren gegen Tierversuche auf der Straße
GrunzMobil, Verein der Schweinefreunde

3sat: Mehr Tierversuche durch Chemikalienrichtlinie REACH
Die Abkürzung REACH stammt aus der englischsprachigen Fassung des Verordnungsvorschlages und steht für Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals.
"Wir leben im Zeitalter von Raumfahrt und Mikrochips und setzen in der Toxikologie immer noch auf Tierversuche, eine 200 Jahre alte Methode", sagt Dr. Corinna Gericke vom "Ärzte gegen Tierversuche e.V.". "Das Tragische daran ist, dass der politische Wille fehlt, stärker auf Alternativen zu setzen." Die Zahl der Tierversuche in Deutschland ist 2007 um 100.000 gestiegen. Nach Angaben des zuständigen Bundesverbraucherministerium wurden 2,2 Millionen Mal an Tieren Versuche vorgenommen.
Quelle: 3sat Bericht über REACH vom 04.03.2009, 7 Minuten
Menschen für Tierrechte: EU-Chemikalienprogramm REACH besiegelt (Februar 2007)
Mit den ersten Tierversuchen ist ab 2009 zu rechnen. Tierversuchsanträge der Chemie-Firmen müssen dann 45 Tage lang ausgewählten Interessengruppen über das Internet zugänglich gemacht werden. So können diese für einzelne Tierversuche gezielt nach tierversuchsfreien Methoden und vorhandenen Daten suchen. Dies war eine wichtige Forderung der Tierrechtsseite, die in REACH Eingang gefunden hat.
  • ab 2009: Firmen müssen Daten zusammentragen, Tierversuche beginnen
  • 2009-2012: höchster Tierverbrauch, da zuerst Registrierung der hochvolumigen und gefährlichen Chemikalien (> 1000 Tonnen)
  • bis 2018: alle Stoffe müssen registriert sein, d.h. REACH ist beendet.
Auf dem Richtlinien-Entwurf der EU basierenden Berechnung zufolge werden mindestens 20 Millionen Tiere, Fische und wirbellose Tiere nicht einmal eingerechnet, für das Chemikalien-Programm qualvoll sterben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin geht sogar von bis zu 45 Millionen Tieren aus, wenn nicht in genügendendem Maße tierversuchfreie Methoden eingesetzt bzw. vorhandene Daten ausgewertet werden.
Quelle: Menschen für Tierrechte über REACH und die Hintergründe
Weiterführende Informationen zu REACH:
PETA erklärt den REACH-Krebstest an Nagern für unwissenschaftlich

Samstag, 18. April 2009

Vergehen der Menschen gegenüber Tieren

Tierrechte spielen im allgemeinen eine untergeordnete Rolle an Schulen, an Universitäten, in monotheistischen Religionen, in Medizin, der Industrie, den Medien und beim Konsum. Die hier aufgelisteten Vergehen gegenüber fühlenden Wesen sind in den letzten Jahrzehnten zum Standard geworden und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
  • Tiere werden zu religiösen Festtagen millionenfach grausam gequält und getötet
  • In Massentierhaltungen gezwängt, gemästet, ausgebeutet und getötet
  • Hahnenküken werden als unbrauchbares Nebenprodukt der Eierproduktion geschreddert oder vergast
  • Nerze, Marder, Füchse als Material für Pelzmäntel ein Leben lang gequält und ermordet
  • Robben werden brutalst für ihr Fell erschlagen
  • Tiere werden als Versuchsobjekte für Kosmetika grausam gefoltert
  • Für die Erforschung von Krankheiten selbst krank gemacht
  • Beim Militär zum Erproben von Waffen misbraucht
  • Fische werden in Aquakulturen zusammengepfercht
  • Fische werden in Schleppnetzen vernichtet
  • Delfine werden an den Stränden massakriert
  • Wale werden trotz Verbot harpuniert
  • Hummer werden lebend in siedendem Wasser gekocht
  • Wildtiere werden auf Treibjagden gehetzt und abgeknallt
  • Stiere werden zur Unterhaltung erst gequält und dann getötet
  • Tiere werden in Zoos eingesperrt
  • In Zirkussen zur Unterhaltung dressiert
  • Hunde werden zum Kampf gezüchtet und abgerichtet
  • Tiere als unliebsames Geschenk in Hausmüll/Toilette entsorgt oder vor dem Urlaub ausgesetzt
  • Fischen ist ein gesellschaftlich anerkannter Sport
  • ...
Die vielen inzwischen verfügbaren und unwiderlegbaren Informationen zu diesen Vergehen gegen Tiere sollten bei jedem Menschen zu einigen Überlegungen führen.

Am Ende steht immer der Konsument mit seinem anscheinend schlichten Verstand, der es nicht versteht dass er in den eigenen Untergang steuert. Er meint, nicht auf Fleisch verzichten zu können, ohne sich jemals mit den Alternativen auseinandergesetzt zu haben.

Zitat Arthur Schopenhauer:
"In dieser Welt leben die Tiere in der Hölle und ihre Teufel sind die Menschen."
Zitat Charles Darwin:
"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand."
Zitat Albert Schweizer:
"Ich bin Leben, das leben will - inmitten von Leben, das leben will."
Zitat Eugen Drevermann:
"Gedanken, die keine Gefühlsbegleitung mehr haben, sind der Wahnsinn."
"Der Tod der Tiere ist nur das Symptom von Menschen, die aufgehört haben, Menschen zu sein."
Hier noch zwei Leitsprüche zum Nachdenken:
  • Verzichten statt Vernichten
  • Leben und Leben lassen
Dr. Eugen Drewermann: "Wie hältst Du's mit den Tieren oder: von der Notwendigkeit einer neuen Ethik"

Freitag, 17. April 2009

Spargelsalat (vegan)

Zutaten

* zarter Spargel (unteres Viertel/Fünftel wegschneiden)
* Räuchertofu (oder normaler Tofu)
* vegane Sahne
* Gemüsebrühe-Pulver
* Pfeffer
* evtl. Kartoffeln
* evtl. Muskat

Zubereitung

Spargel in ca. 2 cm lange Stücke, Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. Ggf. Kartoffeln in Würfel schneiden. Vegane Sahne als Dressing zugeben, mit Gemüsebrühe, Pfeffer und ggf. wenig Muskat abschmecken.
Am besten ein paar Stunden durchziehen lassen.

Guten Appetit! :)

Donnerstag, 16. April 2009

Galileo (08.04.2009): Welche Fast Food Gerichte essen die Deutschen am Liebsten?

Wir begrüßen, dass die Nahrungsmittelproduktion beleuchtet und publik gemacht wird. Leider wird oftmals nur sehr einseitig berichtet. Die Fernsehsender orientieren sich an Einschaltquoten und somit am Konsumenten. In zahlreichen Kochshows, in Werbung und aktuellen Filmen wird das Leid der Tiere ausgeblendet und vom Konsumenten entsprechend nicht wahrgenommen. So verwundert es auch nicht, dass zur besten Sendezeit der Konsum von Fast Food zelebriert wird.

Gerade beim Thema Fast Food häufen sich Darstellungen von Tierqual und Umweltsünden. Die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt werden jedoch mit keiner Silbe erwähnt. Im Gegenteil, man zeigt die Schlachtung eines Lamms für den traditionellen Döner als wäre es das Normalste der Welt. Leider ist es für die meisten Menschen tatsächlich völlig normal. Und so geht Galileo der Frage nach:
Welche Fast Food Gerichte essen die Deutschen am Liebsten?
Platz
7: Falaffel (Ägypten, Kairo)
6: Hot Dog (USA, New York) 12,5 Millionen / Jahr
5: Sushi (Japan, Tokio) 21 Millionen / Jahr
4: Curry Wurst (Deutschland, Berlin, mit viel Liebe) 80 Millionen / Jahr
3: Hamburger (USA, New Haven) 26 Millionen / Jahr
2: Pizza (Italien, Neapel) (jeder Deutsche 3kg) / Jahr 580 Millionen / Jahr
1: Döner (Türkei, Bursa) 230 Millionen / Jahr

Galileo: "Das Wichtigste beim Döner ist das Fleisch. Lammfleisch ist würziger und magerer als andere Fleischsorten. Auch die traditionelle islamische Schlachtung ist ganz anders als wir das kennen."

Das Lamm wird an den Hörnern in den Schlachtraum gezerrt. Ihm werden die Augen verbunden, es darf die Klinge nicht sehen. Der Hoca spricht Gebete damit das Fleisch "Halal" ist, nach muslimischen Regeln "rein". Da der Verzehr von Blut im Islam verboten ist, wird geschächtet: das Tier muss lebend ausbluten. Das Messer wird an die Kehle des Lamms gesetzt - Schnitt.

Galileo Fazit: "Hmmmm, das schmeckt wundervoll! Also dieses Lammfleisch ist wirklich klasse! Leicht kross durch das Braten und es zerschmilzt fast auf der Zunge, es ist so weich. Kein Wunder dass dieses das beliebteste Fast Food der Deutschen ist."
Jährlich essen die Deutschen ca. 950 Millionen Fast Food Gerichte (die Plätze 1 - 6) mit Fleisch. Junk Food Konzerne machen die Menschen abhängig von Fast Food Produkten (z.B. durch Zucker und Geschmackverstärker), vergleichbar der Abhängigkeit vom Nikotin beim Rauchen. Dahinter steht ein korruptes, unmoralisches und destruktives System. Die überwältigende Mehrheit der Menschen unterstützt dieses System mit ihrem Konsum. Wen interessiert schon das Leben eines Tieres?



Galileo: Mission Wissen Weltweit - Fast food Gerichte
MensHealth: Lesen Sie noch schnell was über Fast Food
Fast Food - Das schnelle Essen
Das kultige Fastfood-Portal
Burger Museum - Bionic Burger

Mittwoch, 15. April 2009

Kükenmord im Namen des Verbrauchers, danach kräht kein Hahn – auch nicht bei Biohaltung


Jährlich werden allein in Deutschland über 12 Milliarden Eier erzeugt. Ca. 212 Eier isst der Deutsche pro Jahr (inkl. Industrieeier in Nudeln, Süßwaren, ...). Dafür werden ca. 45 Millionen Hahnenküken jedes Jahr in Deutschland getötet. In Europa werden jährlich mehr als 300 Millionen Küken vernichtet.

Die Überflussgesellschaft tötet jährlich Milliarden von sog. Eintagsküken. Die Küken werden vergast oder im "Kükenmuser" bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein zerstückelt. Grundlage für diese Massentötungen ist die sogenannte Tierschutz-Schlachtverordnung, die das Töten von "Eintagsküken" bis 60 Stunden nach dem Schlüpfen erlaubt.
Anlage 3 (zu § 13 Abs. 6) Betäubungs- und Tötungsverfahren Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1997, 412 - 415
9. Anwendung eines Homogenisators (Kükenmuser)
Die Leistung des Apparates mit schnell rotierenden, mechanisch angetriebenen Messern muss so bemessen sein und Eintagsküken sowie Brutrückstände sind dem Apparat so zuzuführen, dass jedes zugeführte Tier sofort getötet wird.
Die Rückkehr zum sog. Mehrnutzungshuhn hätte wohl wegen der ausländischen Konkurrenten wenig Sinn, da diese sofort den Vorteil nutzen würden, heißt es beim Bundeslandwirtschaftsministerium. Deutsche Unternehmen wären nicht mehr wettbewerbsfähig. Und dem Verbraucher würden letztlich wieder Produkte aus Geflügelbetrieben offeriert, die weiter vergasen und schreddern.

Das Elend der Hähne und Hühner beginnt in der Brüterei
Zweimal pro Woche schlüpfen 60.000 Küken in einer Brüterei. Es handelt sich dabei um eine Spezialzüchtung die auf viele Eier ausgelegt ist, weshalb sie weniger Fleisch ansetzt. Die männlichen Küken kann man an ihrem hellen Gefieder erkennen, was das Trennen der männlichen von den weiblichen Küken erleichtert.

Die hellen männlichen Küken (Hahnenküken) rechnen sich wirtschaftlich nicht, können keine Eier legen und setzen zu wenig Fleisch an für einen späteren Verzehr. Deshalb müssen sie sterben. 45 Millionen Hahnenküken jedes Jahr in Deutschland. Auf Fließbändern fahren sie in die Gaskammer oder in die Schredderanlage (Kükenmuser). Das ist auch bei der Biohaltung der Fall. Aus den Hahnenküken wird z.B. Tierfutter, das an Pelztierfarmen oder Geflügelmastanstalten verkauft wird. Großabnehmer sind auch die zoologischen Gärten. Sie bestellen vergaste Küken.

Die weiblichen Küken bekommen ca. 17 Impfungen bevor sie im Alter von ca. 5 Monaten in einen Legehennenbetrieb umziehen. Denn Krankheiten müssen in der Massentierhaltung vermieden werden.

Von Natur aus legen "wilde" Hühner im Jahr 10 – 20 Eier. Die Hochleistungshennen in Legebetrieben schaffen bis zu 320 Eier pro Jahr. Nach 13 Monaten lässt ihre Legeleistung nach und die Ei-Qualität ist nicht mehr gut genug. Die Tiere enden dann z.B. als Suppenhuhn oder Frikassee.

Da zu viele Hühner zusammengepfercht werden, bedeutet das Stress für die Tiere. Sie hacken sich und es kann zu Kannibalismus kommen. Deshalb wird bei allen Haltungsformen, mit Ausnahme der Biohaltung, den Hühnern mit einem 700°C heißen Messer der Schnabel gestutzt. Diese Prozedur ist vermutlich so schmerzhaft wie beim Menschen ein Schnitt durch den Kieferknochen.

Der Erzeugercode (Eier-Code)
Seit Juli 2005 müssen Legehennenbetriebe ihre Eier mit einem Erzeugercode versehen. So sieht der Verbraucher auf den ersten Blick, woher die Eier kommen.

Käfighaltung (Eiercode 3)
  • 100.000 Stück pro Stall
  • Nur ca. 5% der Hühner überleben ihre Legeperiode nicht
  • Sie brauchen weniger Futter weil sie sich nicht bewegen können
  • Vorteil: Kot fällt durch die Gitter am Boden, dadurch kommen Kot und Ei nicht miteinander in Berührung
  • Eier aus Käfighaltung sind damit am hygienischsten
  • Kein Tageslicht
  • Weniger als 1 DIN A4 Blatt Platz je Huhn
  • 75% Marktanteil gesamt
  • 100% Marktanteil bei der Verwendung von Käfigeiern in der Industrie, z.B. Nudelproduktion
Ab 2010 in Deutschland verboten weil sich diese Haltung nicht mit dem Tierschutz vereinbaren lässt.

Kleingruppen (Eiercode 3)
  • Ähnlich der Käfighaltung
  • 1,5 DIN A4 Blatt Platz je Huhn
  • 1 Sitzstange, Gummimatte zum Scharren, Nest zur Eiablage
  • Auch kein Auslauf in der Haltungsform Kleingruppe
Bodenhaltung (Eiercode 2)
  • 6000 Hühner pro Stall, Krankheiten breiten sich schneller aus
  • Haben Auslauf und mehr Platz, können auf Stangen sitzen und hin und her fliegen
  • Scharren und Sandbaden (Gefieder Säuberung) -> Grundbedürfnisse
  • Nachteile: Boden nicht so hygienisch, Tiere kommen mit ihrem Kot in Berührung

Freilandhaltung (Eiercode 1)

  • Ca. 15% der Hühner überleben ihre Legeperiode nicht
  • Auch hier Schnäbel gestutzt
  • 6000 Hühner pro Stall
  • Tageslicht, Auslauf in der Natur, natürliche Bedürfnisse
  • Nachteile: Greifvögel, vermehrte Krankheitserreger

Biohaltung (Eiercode 0)

  • Ähnlich Freilandhaltung, jedoch nur 3000 Hühner pro Stall
  • Schnäbel werden nicht gestutzt
  • Futter ist ökologisch und ohne künstliche Enzyme, anders als bei den anderen Haltungsformen
  • Gleiche Hochleistungsrasse mit 320 Eiern pro Jahr
  • Männliche Küken müssen auch für Bio sterben

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation, sagte Mahatma Gandhi, könne man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. Wie steht es damit bei uns? Tiere werden vor unserem Gesetz wie Dinge behandelt und haben keine Rechte.

Galileo - Der Eier-Code
Betäubungs- und Tötungsverfahren
Kükenmord
Erzeugercode
Küken sexen
Leben und Sterben für die Eierindustrie 1/2