Mittwoch, 15. April 2009

Tierleid zu Ostern: Hühner Entsorgung


Dieser Comic orientiert sich an Pressemeldungen vom März 2008:
Kommentar zu "Tierleid zu Ostern: Hühner Entsorgung"
Mladen sagt am 21. März 2008, 01:56 Uhr:

"Wann immer der Gedanke aufkeimt, die Menschheit sei nun wirklich am Zenit der Grausamkeit angekommen, kommt irgendwo aus dem Nichts eine neue Idee oder ein Produkt , welches in Sachen Perversion eine Liga für sich selbst beanspruchen möchte.
Bereits die bislang bekannten Schlachthöfe lassen mitfühlende Menschen im Angesicht der eiskalten Prozedur des Mordens erschaudern.
Nun soll also eine solche Todesmaschinerie auch noch mobil gemacht werden um die Tiere vor Ort zu massakrieren.
Für die Tiere ändert das nichts an ihrem Schicksal, solange sie nicht bei/mit Menschen leben können, welche sie als gleichwertige Lebewesen akzeptieren, respektieren und ihnen auch ein Leben in Würde zu garantieren imstande sind..."
The new "Slaughter Mobile" opens up a new dimension...

Mittwoch, 8. April 2009

1 Botschaft -> 75 Gemeinden -> 1000 Menschen


Die Botschaft lautet, gerade zu den Feiertagen auf tierische Produkte zu verzichten.

Am 03. April haben wir deutschlandweit 75 Gemeinden jeglicher Konfession einen Brief geschrieben, in der Hoffnung, über diesen Weg möglichst viele Menschen im Sinne der Tiere zu erreichen.

Die klassische Form des Briefes ist persönlicher als eine E-Mail und unterstreicht die Wichtigkeit des Anliegens. Wir haben darauf geachtet, niemanden persönlich anzugreifen oder unter Druck zu setzen, positive Formulierungen zu benutzen und nicht mehr als eine Seite zu schreiben.

Toll wäre es wenn auch andere, die sich dem Tierschutz verpflichtet fühlen, Briefe an Politiker, Parteien, Regierungen, Vereine, Medien usw. schreiben.

Wir werden weiter Briefe an Gemeinden und Institutionen schreiben und euch über unsere Erfahrungen berichten.

Hier nun unser Schreiben an die Gemeinden:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Ich gehöre keiner Sekte oder dergleichen an, bin 39 Jahre alt, Angestellter in der IT Branche und habe für mich, aus ethischen Gründen, beschlossen, auf tierische Produkte zu verzichten. Da mir das Wohlergehen der Tiere sehr am Herzen liegt, setze ich mich für den Tierschutz und Tierrechte ein indem ich versuche zu informieren ohne zu polarisieren.

Deshalb schreibe ich Ihnen als Privatperson mit dem Anliegen, meine Botschaft über Sie an Ihre Gemeinde zu übermitteln.
Alles Leben auf der Erde – Pflanzen, Tiere, Menschen – ist von Gott in überlegener Weisheit geschaffen. Durch ihn entstanden die Natur in ihrer Schönheit und das Universum in seiner unbegreiflichen Größe.

Als Glaubensgemeinschaft vergegenwärtigen Sie die lebensbejahende Botschaft Gottes auf Erden, verhelfen den Menschen, Gottes Kindern, in Gemeinschaft mit ihm zu leben und tragen dazu bei, seine Schöpfung zu bewahren.

Diesem Auftrag werden wir Menschen jedoch immer weniger gerecht. Wir erschöpfen die Ressourcen in zunehmendem Maße und handeln dabei größtenteils genussorientiert und unbewusst. Unsere Umwelt, die Tiere und auch wir Menschen sind bereits heute von den Folgen betroffen.

Als Glaubensgemeinschaft bitte ich Sie, die Aufmerksamkeit der Menschen auf Gottes Schöpfung, mit der wir so unachtsam umgehen, zu lenken. Ermutigen Sie Ihre Gemeindemitglieder, positiv auf die Welt einzuwirken. Wenn Sie als Gemeinde mit Ihren Mitgliedern aktiv werden, zeigen Sie den Mitmenschen, Firmen und Regierungen, dass Sie als Gottes Botschafter sich für Liebe und Barmherzigkeit einsetzen und dass es an ihnen ist, darauf zu reagieren.

Ein Anfang könnte die Vermeidung von vermeidbarem Leid gegenüber unseren tierischen Mitgeschöpfen sein. Gerade zu den Feiertagen preisen wir Gott, feiern und singen und vergessen dabei die uns anvertrauten Tiere. Ein Festessen ist auch ohne tierische Produkte lecker und gesund, schont zudem die Umwelt und respektiert das Leben der Tiere. Schenken Sie sich und unseren tierischen Mitgeschöpfen ein Stück Lebensfreude, denn Grundwerte wie Liebe und Barmherzigkeit „leben“ nur in dem Maße wie sie auch von uns allen eingefordert und realisiert werden.

Im Interesse der Tiere, der Umwelt und somit auch im Interesse der Menschen bete ich für unser aller Wohl und hoffe mit meinem privaten Engagement die Herzen der Menschen zu erreichen.
Weiterführende Informationen zu den Themen Ernährung, Tiere und Umwelt habe ich auf meiner Internetseite www.vegaversum.de zusammengetragen.

Mit freundlichen Grüßen

Sonntag, 29. März 2009

Virtuelles Tierheim - reale Hilfe für Tiere - Tierheim Buchholz i.d.N.


Tier-Patenschaften sind praktischer Tierschutz, auch für Leute mit wenig Zeit.
„Es war mein Ziel, mit diesem SL-Tierheim das Buchholzer Tierheim draußen bekannter zu machen. Viele Leute draußen können sich so ein Bild machen, wie es hier aussieht, ohne aber deshalb extra herkommen zu müssen. Sie können hier im SL–Tierheim auch ihre Fragen loswerden, die sie interessieren. Und einige Leute waren auch schon im RL hier in Buchholz, weil sie uns im SL kennengelernt haben.“

So beantwortete Marianne Wegener die Frage, warum sie als Amaly Shepherd in Second Life unterwegs ist und dort versucht, den Tierschutzgedanken in ein breites Publikum hineinzutragen.

Lesen Sie das ganze Interview auf "virtual world"

Tierheim Buchholz - offizielle Seite
Tierheim Buchholz - Homepage
Tierheim Buchholz - SL URL

Dienstag, 24. März 2009

Kanadisches Robbenschlachten 2009

Am 23.03.2009 startete Kanadas jährliche Robbenjagd.

Trotz sinkender Absatzmärkte wurde die Fangquote gegenüber 2008 auf 280.000 Sattelrobben erhöht.
"Der IFAW begrüßt den Vorstoß des kanadischen Senators Mac Harb: Er fordert ein Ende der Robbenjagd. Es ist das erste Mal in der Geschichte der kanadischen Robbenjagd, dass sich ein kanadischer Politiker offen für so ein Gesetz und gegen das grausame Abschlachten der Sattelrobben einsetzt."


Urge the Olympic Committee to help stop the seal slaughter!

"Informieren Sie die kanadische Botschaft, dass Sie die Forderungen von Senator Mac Harb unterstützen. Handeln Sie jetzt!"
<<< AKTIV WERDEN >>>

Sonntag, 22. März 2009

Werbewahnsinn - Konsum tierischer Produkte - Folgen



Beinahe täglich machen wir Einkäufe. Uns ist kaum bewusst wie sich der Kauf unserer Lebensmittel auf uns Menschen, Tiere oder die Umwelt auswirkt.

Der Werbewahnsinn durchdringt sämtliche Medien.

  • Für Babies gibt es heute die Folgemilch ab dem 1. Lebensjahr - Hurra!
  • Im Fernsehen werden Massentierhaltungen gezeigt - null Problemo!
  • Deutschlandfunk berichtet über die neuen Käfige für die Hühnerhaltung - alles Supi!
  • In Bistros kann man Riesenschnitzel (mind. 500g) bestellen - Lecker!
  • Das "spare-ribs festival" lädt zum "very sattessen" ein - tolle Party!
  • Warum nicht im Supermarkt um die Ecke gleich ein ganzes Schwein kaufen - voll Fett!
  • Und Döner macht schöner - runde Sache!
  • Besorgnis wegen geplanter Schweinemastanlage neben Schloss Meseberg - Geruchsbelästigung!
  • Und so weiter und so weiter...

Wie es den Tieren dabei ergeht fragt sich kaum einer.

Die Verbraucherinformationen waren noch nie so einseitig wie heute. Die überwältigende Mehrheit der Menschen kennt kein ethisches Bewusstsein und kein Mitgefühl gegenüber Tieren, die man isst. Es fühlt sich kaum einer angesprochen wenn er sieht, dass andere verzichten und wenn er hört, aus welchen Gründen. Veganismus ist für die meisten Menschen eben nur die Sache von ein paar Spinnern, die es übertreiben. Als Krone der Schöpfung, am Ende der Nahrungskette, trampelt der Mensch des 21. Jahrhunderts durchs Leben und konsumiert was das Zeug hält.



Wir wollen niemanden missionieren oder vorschreiben was falsch oder richtig ist. Viele Religionen praktizieren das schon seit Jahrtausenden mit ihren Dogmen (Dogma = Glaube der nicht in Frage gestellt wird). Eine echte Veränderung, in diesem Fall zum Wohle aller, kann nur aus uns persönlich heraus erwachsen. Dieser Beitrag soll lediglich ein Denkanstoß sein, sich bewusster mit den Themen Ernährung, Tiere und Umwelt auseinander zu setzen. Bitte bedenken Sie bei Ihren Überlegungen auch, dass innere Widerstände gegen Veränderungen oft auf Unkenntnis zurück zu führen sind.



Konsumierst du noch oder lebst du schon?


Samstag, 14. März 2009

Culinaria Vegan


Lecker und gesund kochen ohne Fleisch, Milch & Co

Das lang kultivierte Vorurteil, dass Menschen, die sich frei von tierischen Produkten ernähren, genussfeindlich und fehlernährt sind, hält sich beharrlich.

Wie lecker, vielseitig, genussvoll und vollwertig die rein vegetarische Küche sein kann, zeigt uns Der Bundesverband "Menschen für Tierrechte" mit dieser Informations- und Rezeptseite.

Schicken Sie Ihre eigenen bewährten Rezepte an info@culinaria-vegan.de. So kann diese Seite kontinuierlich wachsen und vielen anderen Freude machen.
Die Tiere, die Umwelt und nicht zuletzt Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken. Nun aber ran an die (Veggie-) Buletten ... das Team von Culinaria Vegan wünscht viel Spaß! Hier geht es zu den Rezepten.

www.culinaria-vegan.de

PS: Unser Rezept "KHAENG KIAW WAN (Green Curry, vegan)" ist bereits veröffentlicht worden :-))

MEATOUT 2009


Der "Vegetarierbund Deutschland e.V." und "Die Tierfreunde e.V." rufen gemeinsam zur Teilnahme an Meatout 2009 auf. Meatout ist ein weltweites Aktionsbündnis, in diesem Jahr mit dem Aktionsschwerpunkt vom 20. - 22. März.

Angesprochen sind alle Organisationen und Einzelpersonen, die sich der vegetarischen oder veganen Ernährung, dem Tierschutz oder / und den Tierrechten verpflichtet fühlen.

MACH MIT !
Es gibt bezüglich der Gestaltung der einzelnen Aktionen keinerlei Vorgaben. Das bleibt jedem Einzelnen, bzw. jeder Gruppe überlassen.
Wer einen Infostand organisieren kann, bitte, wer auf der Straße Handzettel verteilen möchte, bitte gerne, wer Theater spielen möchte, wunderbar, wer eine politische Rede halten möchte, nur Mut, wer Interessierten leckere vegetarische oder vegane Häppchen kredenzen möchte, feel free. Ihr habt also reichlich Raum für Kreatives.

www.meatout.de

Zitat von Goethe (Fliegenkiller Obama)



„Wer Tiere quält,
ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun,
man sollte niemals ihm vertraun.“ - Goethe

Sonntag, 25. Januar 2009

Chapatis (vegan)



Chapatis stecken voller Energie und wirken, richtig angewandt, entgiftend und aktivieren die Kohlenhydrat- und Fettverdauung.

Zutaten für ca. 2-3 Personen

* 100 g Mehl (Vollweizenmehl oder Dinkel)
* 80 ml Wasser
* 1 EL Salz (Stein- oder Meersalz)

Zubereitung

Zunächst wird der Teig zubereitet indem man Mehl, Wasser und Salz gut durchknetet und 10 min stehen lässt. Damit der Teig nicht an den Händen oder der Unterlage festklebt, beides einfach mit etwas Wasser befeuchten.

Für einen Chapati nimmt man ein ca. walnussgroßes Teigstück, das sich mit zwei Pfannenhebern (aus Holz, klebt nicht an) prima in eine auf ca. 100°C vorgeheizte Pfanne (ohne Öl) geben lässt.

Mit den Hebern das Teigstück flach drücken und streichen. Da der Teig sich schnell verfestigt, lässt er sich mit ein wenig Übung in der Pfanne zu einem Fladen formen.
Der Teig kann auch mit einem Nudelholz flach ausgerollt werden. Dabei etwas Mehl auf den Fladen geben wenn er beginnt zu kleben.

Nach 12-14 min ist der Chapati unter häufigem Wenden knusprig und fertig gebacken. Angebrannte Stellen sollten nicht mit gegessen werden.
Siehe "Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung" von Henning Müller-Burzler, Seite 215 ff. (5. Auflage 2007).

Nach Belieben belegen.
Guten Appetit! :)

Sonntag, 11. Januar 2009

Vollkornbrot ganz einfach selbst gebacken



Mehl ist nicht gleich Mehl

Frisch gemahlenes Mehl ist am wertvollsten, denn nach dem Mahlen beginnt ein Abbau der wertvollen Inhaltsstoffe. Innerhalb weniger Stunden nach dem Mahlen gehen bereits viele dieser Werte durch Oxydation verloren. Auch ist Vollkonmehl kein haltbares Produkt. Aufgrund der Verderblichkeit von Vollkornmehl wurde das Auszugsmehl erfunden. Zur Herstellung von Auszugsmehl werden die wertvollen Bestandteile (Keim und Randschichten) des Getreidekorns vor dem Mahlvorgang entfernt. Ganz im Gegensatz zu frisch gemahlenem Vollkornmehl enthält Auszugsmehl fast keine Vitalstoffe mehr.

Nur frisch vermahlen enthält das Vollkornmehl die vielfältigen Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, hoch ungesättigte Fettsäuren, Eiweißbausteine und Aromastoffe, die für unsere Gesundheit unentbehrlich sind.

Zutaten

* 1 Pck. Trockenhefe (7g entsprechen 25g Frischhefe)
* 500 g Weizenmehl
* 350 ml Wasser
* 2 TL Salz (Stein- oder Meersalz)
* 2 EL Olivenöl

Zubereitung

Zunächst wird das volle Korn gemahlen. Die Hefe wird zuerst in den Brotbackautomaten gegeben, danach das Mehl, dann das Salz, Öl und Wasser. Je nach Backprogramm des Automaten beträgt die Backzeit zwischen 3-5 Stunden. Optional kann man z.b. Sonnenblumenkerne, Leinsamen und/oder Sesam hinzu geben.

Wohl bekomm's! :)

Montag, 5. Januar 2009

Nussbraten (vegan)


Zutaten für ca. 4 Personen

* 50 g Margarine
* 2 gr. Zwiebeln
* 1 EL Vollweizenmehl
* 100 g Cashewnüsse (fein gemahlen)
* 100 g Haselnüsse (fein gemahlen)
* 100 g Vollweizen-Semmelbrösel
* 1 EL Zitronensaft
* Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)
* Semmelbrösel zum Panieren
* 8 EL Öl
* Thymian

Zubereitung

Backofen auf 200°C vorheizen, Margarine in einem Topf erhitzen. Zwiebeln 10 Min. bei milder Hitze dünsten. Thymian und Mehl zufügen. 1-2 Min. rühren, dann 1/8 L Wasser zugießen und die Mischung unter Rühren eindicken lassen.
Von der Kochstelle nehmen, Nüsse, Vollweizen-Semmelbrösel, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zugeben und die Masse zu einem länglichen Laib formen und in Semmelbröseln wenden.
Öl im Bräter im Backofen erhitzen bis es raucht. Nussbraten in den Bräter legen und mit Öl bepinseln. 35-40 Min. im Ofen backen. In dicke Scheiben schneiden und sofort servieren.
Schmeckt auch kalt.
Dazu passen Kartoffeln, -knödel, -kroketten, Gemüse und eine dunkle Sauce.

Guten Appetit! :)

Montag, 29. Dezember 2008

Warum verzichtet ein Mensch freiwillig auf den "Genuss" von Fleisch, Eiern, Milch und Käse?


Menschen, die für sich entschieden haben auf tierische Produkte zu verzichten, tun dies z. B. aus Liebe, einem gesteigerten Bewusstsein und/oder Kenntnisstand heraus.

Sie haben bei sich angefangen ihr Verhalten zu ändern und Verantwortung für sich, die Tiere, die Menschen und die Umwelt zu übernehmen.

Die Bereitschaft zur Veränderung bedarf einer inneren Reife, unter anderem in Bezug auf das eigene Ego. Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit über sich selbst und die eigene Spezies hinaus zu fühlen.

Veganer sind Menschen die die Konsequenzen ihres Handelns und die damit einhergehende Verantwortung gegenüber Menschen, Tieren und Umwelt erkannt haben und danach handeln.

Der Verzicht auf tierische Produkte trägt dazu bei, vermeidbares Leid zu vermeiden. Ernährung als Basis menschlicher Werte, Ernährung als Tierschutz und Ernährung als Umweltschutz.

Sonntag, 7. Dezember 2008

KHAENG KIAW WAN (Green Curry, vegan)


Zutaten für ca. 4 Personen

* 1 kl. Tüte Shiitake Pilze (Asia Laden)
* 1 kl. Paket Zuckererbsenschoten (250g, Asia Laden)
* 1 Bund sehr lange grüne Bohnen (ca. 20-30 cm, Asia Laden)
* 3-4 kl. thailändische Auberginen (Asia Laden!)
* 1/2 Bund thailändischer Basilikum (Asia Laden)
* ca. 200 g Tofu
* 1 L Kokosmilch
* 1-2 TL Green Curry Paste(Tüte, Asia Laden)
* Zucker, Salz
* 2 Tassen thailändischer Reis (Klebereis)

Zubereitung

Reis mit doppelter Menge kochendem, gesalzenem Wasser ca. 20 Minuten köcheln lassen. Der Reis muss das Wasser vollständig aufgenommen haben.
Die Shiitake Pilze ca. 20 Min. in heißem Wasser einweichen lassen.
Dann Stiele entfernen und die Pilze halbieren oder in Streifen schneiden.
Zuckererbsenschoten, Auberginen und lange Bohnen in mundgerechte Stückchen schneiden, Tofu würfeln. Pilze, Zuckererbsenschoten, Auberginen, Bohnen und Tofu in einem Wok (oder Pfanne) in etwas Kokosmilch mit 1 TL "Green Curry" Paste ca. 5-10 Min. köcheln lassen. Dann nach Geschmack nach und nach restliche Kokosmilch und "Green Curry" Paste (Vorsicht, sehr scharf!) zugeben und ggf. mit Zucker und Salz abschmecken. Noch einmal ca. 10-20 Min. köcheln lassen.
Kurz vor dem Servieren die thailändischen Basilikumblätter klein zupfen und hinzu geben.

Guten Appetit! :)

Donnerstag, 4. Dezember 2008

The Story of Stuff mit Annie Leonard


Story of Stuff - German from UTOPIA AG on Vimeo.

Unsere Umwelt, Tiere und auch wir Menschen sind bereits heute von den Folgen betroffen. In naher Zukunft wird auch menschliches Leid zunehmen weil Profit und Konsum immer größere Teile der Erde regieren. Die Welt soll ein rund um die Uhr geöffnetes Einkaufs-Paradies werden, in dem Kaufen und Verkaufen immer neuer, immer besserer Produkte der vorherrschende Lebenssinn sein sollen.

Vegaversum: Leitideen
"Identität sollte nicht maßgeblich über Konsum definiert werden. Es gilt, sich von Konsum als zentralem Erfahrungsweg zu lösen und somit eine notwendige kulturelle Umwälzung in Gang zu setzen. Als Bürger, Entscheidungsträger und Konsumenten haben wir letztlich die Wahl, den Umwelt- und Tierschutz (Ökologie) in das alltägliche Leben einzubeziehen."
Greenpeace: Unser tägliches Fleisch gib uns heute …
"...Statistisch gesehen verfügt jede vierköpfige Familie heute über elf Hühner, ein Schaf oder eine Ziege, mehr als ein halbes Schwein und fast ein ganzes Rind – insgesamt 21 Milliarden Nutztiere, die gefüttert und getränkt werden müssen. Fast die Hälfte der weltweit produzierten Nahrung – Lebensmittel wie Weizen und Mais, Öle, Milch oder Fisch – werden an Huhn, Rind und Schwein verfüttert. «Veredeln» nennt die Fachwelt diese Verwandlung von viel in wenig.

Und der Trend zu höherem Verbrauch hält an. Laut der Welternährungsorganisation FAO soll sich der Fleischkonsum in Entwicklungs- und Schwellenländern bis 2030 fast verdoppeln, im Westen soll er um einen Fünftel steigen. Statt gut 260 bräuchten wir dann 373 Millionen Tonnen Fleisch pro Jahr – plus 40 Prozent. Dieser Anstieg ist nicht nur auf die wachsende Erdbevölkerung zurückzuführen: Menschen, die mehr Geld verdienen, können und wollen sich auch üppigere Gerichte leisten. In Indien wird heute um die Hälfte mehr Fleisch gegessen als noch vor drei, vier Jahren. Bei über einer Milliarde Menschen summiert sich das trotz des niedrigen Niveaus von 5,2 Kilo pro Person auf fast die Hälfte der Menge, die Afrika produziert..."

Angesichts unserer globalen Probleme sollten wir jedoch unseren Gedankenspielraum erweitern und persönliche Probleme immer auch eingebunden in einen größeren Zusammenhang sehen und danach handeln.

Quellen:
Greenpeace
Utopia
Story of stuff