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Donnerstag, 2. September 2010

Urteilsfindung


Wir erfahren etwas neues und bilden uns ein Urteil. Grafik 1 steht stellvertretend für Menschen, die sich sehr schnell eine Meinung bilden. Als Kind hatte ich diese urteilsfesten Menschen als Vorbild empfunden, fiel es mir selbst doch immer schwer, zu einem festen Standpunkt zu gelangen. Mit der Zeit erkannte ich, dass es sich bei schnellen Urteilen nicht selten um Vorurteile handelt. Themen, über die sehr schnell geurteilt wird, sind z.B. Pädophilie, Terrorismus, Politik, Neonazismus, religiöse Dogmen, Sekten, u.s.w.



Grafik 2: Man sagt gemeinhin, die Basis unserer Entscheidungen sei die Summe unserer Erfahrungen. In der Praxis jedoch verzichten wir des Öfteren auf die Bildung einer eigener Meinung. Unsere anerzogenen Denkmuster verleiten uns nur zu gerne zu zweidimensionalen, pauschalen und verkürzten Urteilen. Zudem ist es bequem, einen pauschalen Standpunkt zu vertreten, ohne sich über mögliche Ursachen Gedanken machen zu müssen.




Grafik 3: Der Standpunkt von Betrachter Nr. 1 ermöglicht ihm, im Gegensatz zum Betrachter Nr. 2 oder Nr. 3, eine größere Bandbreite des Themas zu überschauen. Nr. 3 sieht die Dinge eher negativ (-), Nr. 2 steht dem Thema "neutraler" aber auch "pauschaler" gegenüber. Alle Aspekte des Themas kann jedoch keiner von ihnen überblicken.

Um die ausgetretenen Pfade unserer gewohnten Denkmuster zu verlassen und zu einer halbwegs eigenständigen Meinung zu gelangen, bedarf es einer objektiven Auseinandersetzung mit alltäglichen und womöglich unangenehmen Themen.

Die Fähigkeit Dinge zu hinterfragen, nicht dem Augenschein zu trauen und nicht beim ersten Urteil zu bleiben, bedarf der Übung.

Zum Thema Urteilsfindung passt das hermetische Prinzip der Polarität. Es erklärt, dass alles zwei Pole oder entgegengesetzte Aspekte hat, dass Gegensätze in Wirklichkeit nur die zwei Extreme desselben Dinges sind, mit vielen verschiedenen Graden zwischen den beiden; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten.

http://www.hermetics.org/pdf/Das%20Kybalion.pdf

Donnerstag, 18. März 2010

Gedanken zum Veganismus

Veganismus als Basis menschlicher Werte
Veganismus als Tierschutz
Veganismus als Umweltschutz

Veganismus ist Freiheit ohne Gewalt

Ziel des Veganismus

Eine Grundhaltung zu kultivieren, die zu bewusstem und rücksichtsvollem Handeln gegenüber allem Leben führt.

Nutzen des Veganismus

  • Stabilisierung der Ökosysteme, des Klimas und der Artenvielfalt
  • Gesicherte Ernährung für alle, auch bei steigender Weltbevölkerung, unterstützt dauerhaften Frieden
  • Eine vitale und gesunde Ernährung stellt die Gesundheit in den Mittelpunkt
  • Souveräne Menschen, die eigenverantwortlich handeln und sich darüber bewusst geworden sind, dass jedes Leben in Beziehung zueinander steht
  • Die Steigerung der Bewusstheit über diese Zusammenhänge verbindet uns wieder stärker mit der Natur, was dazu führt, dass Ressourcen klug genutzt werden
  • Mitgefühl und Liebe uns selbst und anderen gegenüber prägen unsere Handlungen

Widerstände gegen den Veganismus

  • Konsumdenken als vorherrschende Ideologie sowie das Streben nach Profit ohne ethisches Bewusstsein
  • Genussorientiertes und unbewusstes Handeln
  • Angst, sich lächerlich zu machen und als Teil einer Minderheit ins Abseits zu geraten
  • Angst vor Veränderungen und Festhalten an Traditionen und Gewohnheiten
  • Extreme Standpunkte und Prinzipien seitens der be-/verurteilenden Menschen
  • Reduzierung des Veganismus auf eine Ernährungsform, die als minderwertig und unmännlich hingestellt sowie mit persönlichem Verzicht assoziiert wird
  • "Abhängigkeit" von tierischen Produkten wie Fleisch, Milch und Käse, z.B. durch Zucker und Geschmacksverstärker, vergleichbar mit der Abhängigkeit von Nikotin beim Rauchen
  • Klischees gegenüber Veganern, wie z.B. "Gutmenschen", "Missionare", "Besserwisser", "Spinner"
  • Fehlende Bereitschaft, sich mit Themen zu befassen, die die eigene Lebensweise in Frage stellen
  • Der fehlende Glaube, durch persönliches Handeln etwas verändern zu können
  • Gleichgültigkeit, Unmündigkeit, Egoismus
  • Mangel an Empathie - sich in andere einzufühlen
  • Der Glaube, der Mensch sei die Krönung der Schöpfung und besäße das Recht, nicht menschliche Lebewesen nach Belieben zu benutzen

Engagement vegan lebender Menschen

  • Vermeidung von Leid gegenüber Mensch, Tier und Umwelt
  • Nach Möglichkeit Vermeidung tierischer Produkte bei Ernährung, Kosmetik, Medizin, Unterhaltung, Kleidung, Forschung, ...
  • Erhalt der eigenen Gesundheit durch eine vitalstoffreiche Ernährung
  • Bewusster Umgang mit Ressourcen und Konsum regionaler Produkte
  • Aufklärungsarbeit auf allen Gebieten, z.B. Religion, Politik, Wissenschaft, Bildung, Ernährung, Umwelt, ...
  • Proteste, Petitionen und Kundgebungen für Tierrechte, Umwelt und Menschen
  • Kultivieren einer "liebenden" Grundhaltung
  • Entdecken der eigenen Talente

Wer sind diese Veganer?

Der Begriff "Veganer" ist irreführend, richtiger müsste es "vegan lebende Menschen" heißen. Vegan lebende Menschen gehören keiner bestimmten sozialen Schicht, Religion, Partei, Sekte oder sonstigen Gruppierung an. Jeder Mensch kann vegan leben. Vegan lebende Menschen halten sich nicht für etwas besseres, haben doch die meisten von Ihnen selbst einmal tierische Produkte konsumiert.

Schritte zum Veganismus

Die meisten vegan lebenden Menschen waren dies nicht von Geburt an. Viele der heute vegan lebenden Menschen haben sich durch Veränderungen in ihrem Denken dazu entschlossen. Die Gründe, die einen Menschen dazu bewegen, sind sehr verschieden. Ist der Entschluss erst einmal gefasst, wird der Veganismus mit voller Überzeugung gelebt. Er wird als Fortschritt empfunden. Eine Rückkehr zu alten Verhaltensweisen würde Gewissenskonflikte verursachen. Für einen vegan lebenden Menschen hat der Veganismus nichts mit Verzicht zu tun, wie es von den "nicht-Veganern", z.B. beim Thema Fleisch, empfunden wird. Vielmehr hat es mit dem Ablegen leidverursachender Traditionen und Gewohnheiten zu tun. Die Attraktivität des Veganismus liegt in seiner Vielfalt und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten und ist für viele Menschen bereits gelebte Praxis.

Permakultur

Eine Erkenntnis aus der veganen Lebensphilosophie heraus könnte z.B. die Beschäftigung mit der Permakultur sein.
  • Die Beschäftigung mit dem Selbst und dem Sinn des Lebens führt uns zurück zur Natur
  • Die Erkenntnis, dass selbst eine vegane Ernährung in unserer Industriegesellschaft das Leid anderer für unsere Produkte nicht ausschließt und ebenfalls keine nachhaltige Zukunft für alle Menschen ermöglicht
Die Motivation der Anwendung permakultureller Prinzipien liegt nicht in den von den Medien propagierten klimapolitischen Annahmen hinsichtlich der Erderwährmung oder der Verknappung der Ressourcen, z.B. dem Erdöl. Die Permakultur und der Veganismus teilen die Auffassung, dass jedes Leben (Mensch, Tier und Umwelt) in Beziehung miteinander steht und mit Achtung und Würde zu behandeln ist. Die Permakultur ermöglicht vegan lebenden Menschen aktiven Umweltschutz zu betreiben und einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten. Lebendige Ökosysteme mindern die Auswirkungen klimatischer Veränderungen und ermöglichen so eine schrittweise Anpassung an die sich ändernden Gegebenheiten.

Definitionen sowie angrenzende Themengebiete

  • Vegetarismus (Ernährungsweise, bei der Verzehr von Tieren bewusst vermieden wird)
  • Veganismus (Lebensweise, bei der der Konsum tierischer Produkte bewusst vermieden wird)
  • Gesundheit (körperliches, geistiges und soziales Wohlergehen)
  • Permakultur (nachhaltiges, bewusstes Wirtschaften für zukunftsfähige Lebensräume)
  • Spiritualität (nach Sinn und Bedeutung suchende Lebenseinstellung)
  • Esoterik (Suche nach Erkenntnis im Inneren)
  • Liebe (innere Haltung positiver und tiefer Verbundenheit, die selbstlos ist)
  • Philosophie (Liebe zur Weisheit)
  • Weisheit (Hier: Tiefe Einsicht in die Kreisläufe des Lebens)

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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Konsum - Veganismus - Permakultur

Nun haben wir es doch noch geschafft, die Beiträge über Konsum, Veganismus und Permakultur zu strukturieren und in einer multimedialen Diashow zu vereinen.



Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010!

Und bedanken uns ganz herzlich für die freundliche Unterstützung bei veggiemusic.de, dokumentiere.de, shoutvegan.com, wordcustard.com, Flechtenwelten, Elisa, Laura, Anna, Rosalie, u.v.a.

Sonntag, 15. November 2009

Mitgefühl und Anteilnahme sind IMMER gut

Es ist nicht unsere Absicht, die Trauer und Anteilnahme am Tod des am 10.11.2009 verstorbenen Fußballers Robert Enke zu schmälern. Mitgefühl und Anteilnahme sind immer gut. Bei aller Achtung für die Trauer und den spontanen Einsatz der Menschen für Enke (35.000 auf spontanem Trauerzug am Todestag und sicher noch sehr viel mehr auf seiner Trauerfeier) macht es uns jedoch traurig, dass die Menschen für andere wichtige und tragische Dinge nicht mit derselben Anteilnahme auf die Straße, bzw. in Aktion zu bringen sind - obwohl es uns alle angeht. Z.B. Atommüll, Auswirkungen unserer Wirtschaft auf die Dritte Welt oder Tierrechte.

So bemühen sich z.B. Organisationen seit Jahren, die Hannoveraner für den Protest gegen den Bau des Massentierversuchslabors der Pharma-Firma Boehringer zusammen zu bringen. Seitens der Medien, Politik und Kirchen findet sich jedoch wenig bis keine Unterstützung, höchstens dagegen. So dringt dieses Thema denn auch kaum ins öffentliche Interesse vor und außer den engagierten Aktivisten ist kaum ein Hannoveraner im friedlichen Protestzug zu entdecken.

Vielleicht liegt es daran, dass wir in einer konsum- und spaßorientierten Gesellschaft leben und dass unser Problembewusstsein für die globalen Probleme und deren Folgen relativ gering ist und gering gehalten wird.

Die Witwe des verstorbenen Fußballers zitierte eindruckvoll den tschechischen Schriftsteller Václav Havel: "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - egal wie es ausgeht."
Auch für die Menschen, die für Tierrechte und den Planeten demonstrieren, macht dies Sinn – selbst wenn sich der erwünschte Erfolg womöglich erst in einigen Jahrzehnten einstellt.

Das waren unsere Gedanken zum Tod von Robert Enke, einem Menschen der sich übrigens auch sehr für den Tierschutz eingesetzt hat.

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/tiere_suchen/sendungsbeitraege/2008/1109/00_robert_enke_torwart_und_tierschuetzer.jsp
http://blog.tierheim-manresa.de/prominente-im-tierheim/robert-enke-verlinkt-zum-tierheim-manresa/

Sonntag, 25. Oktober 2009

Neues auf www.vegaversum.de

Hallo liebe Leser,

auf unserer Homepage www.vegaversum.de sind folgende Bereiche hinzugekommen:
In Arbeit sind derzeit noch:
  • Auszüge der Ernährungslehre von Henning Müller-Burzler
  • Ein Bereich für Eltern, Kinder und Jugendliche

Die aktuelle Sitemap: Alles auf einen Blick

Dienstag, 4. August 2009

Buon giorno ragazzi!







Im Folgenden ein kurzer Urlaubsbericht.

Die Fahrt
Nach einer 2-tägigen Autofahrt über den Brenner nach Süditalien, ohne wirklich geschlafen zu haben, hatten wir unser Ziel fast erreicht. Wir trafen vor Ort den Vermieter unseres Häuschens (in Alleinlage) und folgten ihm die ca. 7 (gefühlte 20) km bis in ca. 600 m Höhe. Er raste die schmalen Serpentinen hinauf als gäbe es keinen Gegenverkehr, keine Abgründe und als hätten wir ebenfalls einen - unbeladenen - Jeep! Süditaliener.... (Scherz) Er sprach auch kein Wort Englisch - geschweige denn Deutsch. Keiner dort sprach irgendetwas anderes als Italienisch.
Die letzte Meile
Nachdem wir in ca. 500 m Höhe ein Bergdörfchen durchquert hatten, ging es dann nochmal 100m höher auf einem völlig abgelegenen Feldweg, der ziemlich zugewachsen und mit mordsmäßigen Schlaglöchern bestückt war. Über eine Strecke von einem (gefühlte 5)Kilometer versuchten wir dann, diese Zumutung mit dem beladenen Auto zu "befahren" und dem vor uns her rasenden Vermieter irgendwie zu folgen. Rechts von uns Abhänge, links Wald.
Die Villa
Das Häuschen im Nationalpark Cilento war sehr schön. Es hatte einen "Steingarten", der wie eine riesige Terrasse um das Haus herum führte. Hier gab es Palmen und viele Geckos, die uns vor allem beim Frühstücken Gesellschaft leisteten und sich auf den Mauern in der noch nicht so heißen Vormittagssonne wärmten. Schlangen sahen wir im Gebüsch und auf den Bäumen neben der Terrasse auch ... der Vermieter meinte, sie seien nicht gefährlich und menschenscheu.
Das Programm
Wir waren die Tage am Strand (immer eine Mordstour die Berge rauf und runter) oder auf unserem Berg, ließen alle Fünfe gerade sein und setzten uns in den Steingarten um in unseren mitgebrachten Büchern zu lesen, unter anderem auch für unsere Website. Eins der besonders schönen Erlebnisse waren Delphine, die wir vor einem Strand sahen, zu dem wir nur mit einem "Shuttle-Boot" fahren konnten, denn Strände wie dieser waren nicht über das Festland erreichbar. Wir waren ja im Nationalpark und gleich hinter dem Strand erstreckte sich unbesiedeltes, naturbelassenes stark bewaldetes Gebiet. Das war natürlich eine schöne Sache. Es gibt dort noch Tierarten wie Wölfe, Steinadler, Füchse, seltenere Vogelarten, Dachse u.v.m.. Das Shuttle-Boot machte dann, als es uns (und natürlich auch andere, die am Strand waren) abholte, mit uns einen kleinen Abstecher um den Delphinen zu folgen. Ich denke, sie waren eher amüsiert als gestört von den seltsamen Wesen auf einem laut lärmenden Etwas, die wie verrückt schrien, wenn sie einen von ihnen entdeckten. Trotz des Gedränges an der Reling und des Lärms war es aber faszinierend, diese Tiere einmal so nah zu sehen.

Schade, dass die Menschen diese Wertschätzung und Bewunderung nicht allen Tieren entgegenbringen...

Nun sind wir endlich wieder in good old Germany.

Freitag, 26. Juni 2009

Die „Normalität“ des Fleischkonsums


Die überwältigende Mehrheit der Menschen, wir alle, wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Tiere als Nahrungsmittel vorgesehen sind und der Konsum tierischer Produkte so alltäglich ist, dass es keiner bewussten Entscheidung dafür oder dagegen bedarf. Das Fleischessen und die Nutzung von Tierprodukten entspricht der gesellschaftlichen Norm und ist so selbstverständlich wie Zähneputzen.

Institutionen (Regierung, Religion, Wirtschaft, Politik) tragen dafür Sorge, dass die Bedingungen für die Tiere den geltenden Gesetzen entsprechen und somit nicht so schlimm sein können.

Die Werbung zeigt uns, dass es "unseren Nutztieren" gut gehen muss. Prominente, die dort für viele der Produkte mit ihrem Namen bürgen, würden dies sonst sicher nicht tun.

In den Medien werden Begriffe wie „Nutz“- oder „Versuchstiere“ geprägt. Somit scheint es legitim zu sein, dass Tiere „benutzt“ werden können und man mit ihnen Versuche machen kann.

Die Mehrheit der Menschen konsumiert ganz selbstverständlich tierische Produkte und empfindet sich als „normal“. Minderheiten (Veganer), die diese, durch Gesellschaft, Institutionen, Werbung und Medien konstruierte „Normalität“ in Frage stellen, wirken befremdlich und rufen Skepsis hervor. In Diskussionen mit vegan lebenden Menschen sieht sich der „normale“ Mensch direkten oder indirekten Vorwürfen gegenüber, die erst einmal relativiert oder abgewehrt werden müssen.

Es mutet eher lächerlich an, wenn die eigene Lebensweise, an der nichts Unrechtes gesehen wird, in Frage gestellt wird. Eine Änderung des eigenen Verhaltens erfordert zudem die Beschäftigung mit einem Thema (Veganismus), das vordergründig persönlichen Verzicht mit sich bringt und gesellschaftliche Ausgrenzung bedeuten kann.

Fehlt es am Bewusstsein den Nutztieren gegenüber, wird der „normale“ Konsument sein Verhalten nicht ändern und man verliert sich in einer Kette von Argumenten und Gegenargumenten.

Sonntag, 21. Juni 2009

Sandwichkuh (vegan)





Die Verwendung der Sandwichkuh (vegan) ist erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Über einen Hinweis auf die Art der Verwendung würden wir uns freuen.
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Freitag, 12. Juni 2009

Sei Wachsam! Die nächste Pandemie kommt bestimmt

Riesenmutation im chinesischen Jahr des Büffels? Die WHO hat die Pandemie-Warnstufe 6 (ein Virus wird weltweit in der gesamten Bevölkerung von Mensch zu Mensch übertragen) ausgerufen.

Erst Vogelgrippe, jetzt Schweinegrippe. Und was kommt danach?

Es folgt eine Auflistung von Informationen anhand derer jeder sich selbst ein Bild von der Grippe im Allgemeinen und der Sinnhaftigkeit von Impfungen machen kann.

Beim Vogelgrippevirus kam es auf Rügen nicht zu einem Massensterben der Vögel durch H5N1. Es wurde nicht nach anderen Ursachen für den Tod der Vögel gesucht. Die Nachweismethode (PCR) für H5N1 ist äußerst fragwürdig.

Viren sind vielleicht nicht der eigentliche Auslöser von Infektionskrankheiten, sondern spielen eine konstruktive Rolle (je nach Milieu) im Organismus von Mensch und Tier. Eventuell hat sich die Schulmedizin bei der Ursachenforschung verrannt.

Die Influenza-Statistiken werden von der AGI (Arbeitsgemeinschaft Influenza) erhoben und von den Herstellern der Influenza-Impfstoffe bezahlt. Die Impfstatistik des Robert Koch Instituts zeigt, dass trotz steigender Impfungen die Zahl der Erkrankungen an Grippe und die Influenza-Toten zeitlich korrelieren - Tendenz steigend. Wie sehr schützt eine Influenza-Impfung vor Erkrankung? Laut einer Studie des Bundesgesundheitsblatt erkranken geimpfte Senioren häufiger an grippeähnlichen Erkrankungen als ungeimpfte Senioren. Hier liegt bewiesenermaßen eine negative Schutzwirkung vor.

Könnte denn an folgenden Behauptungen etwas Wahres dran sein?

  • Allergien können mit Impfungen in Zusammenhang gebracht werden?
  • Drohende Zwangsimpfungen trotz Impfschäden?
  • Pharmazielobbyisten sitzen an beratenden Schlüsselpositionen der Regierung?
  • Tamiflu & Co sind lediglich ein Geschäft mit der Angst, mit gefährlichen Nebenwirkungen?




Aktuell grassiert weltweit die sog. Schweinegrippe. Wie real ist die behauptete Gefahr wirklich? Lernen Sie im Folgenden die wichtigsten Argumente dafür kennen, warum es diese angeblich neue und tödliche Seuche nur in den Köpfen der Virenstrategen beim CDC (Centers for Disease Control and Prevention) und der WHO gibt.

  • Es gibt eine Labortest-Pandemie, aber keine tödliche Infuenza-Pandemie?
  • Fahrlässige Fixierung allein auf Erreger als Ursache?
  • Fahrlässige Fixierung auf fragwürdige Labortests?
  • Monopolstellung des CDC?
  • CDC kann jederzeit an jedem Ort der Welt eine Pandemie ausrufen?
  • WHO nicht mehr als ein Anhängsel des CDC?




Massentierhaltung und Schweinegrippe
Wie bei der angeblichen Vogelgrippe müssen auch hier Viren-Schreckgespenster die Rolle des Sündenbocks übernehmen, damit die Massentierhaltung gar nicht erst in die öffentliche Diskussion - und das Bewusstsein der Verbraucher - gerät. Zwar fehlt im Grunde bei dieser angeblichen neuen "Seuche" jeglicher Beweis, dass Viren die Ursache sind, jedoch beinhaltet die Massentierhaltung bei Schweinen nicht nur ein ethisches Problem, sondern auch ein gesundheitliches.
Auf http://www.avaaz.org/de finden Sie eine Petition, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Schweinegrippe und der Massentierhaltung beschäftigt.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Polymerase-Kettenreaktion#Erkennung_von_Krankheiten
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgesundheitsblatt
http://www.rki.de/
http://influenza.rki.de/
http://video.google.de/videoplay?docid=-6542196924277122007&hl=de
http://www.cdc.gov/
http://www.youtube.com/watch?v=p2P_E2HTOGo
http://www.impfkritik.de/schweinegrippe/index.htm
http://www.impf-report.de/
Schweinegrippe, Aids und andere Seuchen durch verseuchte Impfstoffe und Medikamente?

Mittwoch, 10. Juni 2009

Die Violetten - für spirituelle Politik

Die Partei "Die Violetten" gehört keiner Religion, Sekte oder Glaubensgemeinschaft an, besteht seit 2001 und stand bei der Europawahl am 07.06.2009 in ganz Deutschland auf dem Stimmzettel.



Ob die Ideen einer solchen Partei Illusion bleiben, wird immer noch von uns bestimmt. Die einzige wirklich erkennbare Illusion ist unser Glaube, nichts veränderen zu können.

Aus dem Parteiprogramm zitiert:
Bürgerrechte und Staat
Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide sind Mittel der direkten Demokratie, die wir als Partei unterstützen...

Erziehung und Bildung
...Vorrangige Bildungsziele sind die Fähigkeit zu Selbsterkenntnis und Selbstreflexion, die Steigerung der Sensibilität und des Gewahrseinsvermögens, des Verständnisses und Mitgefühls, der Akzeptanz und der Wertschätzung allen Lebens...

Wirtschaft und Finanzen
...Die Staatsverschuldung wird durch Einsparungen auf vielen Gebieten, wie z.B. Subventions- und Bürokratieabbau sowie Reduzierung der Bundeswehr, abgebaut...

Arbeit
...Ein bedingungsloses Grundeinkommen sichert allen Bürgern die materielle, soziale und kulturelle Basis, wodurch die Arbeit vom Zwangscharakter befreit wird. Arbeit wird um ihrer selbst willen aufgenommen, und auch wichtige Arbeiten - insbesondere im sozialen Bereich - können erfüllt werden, die bislang als "nicht finanzierbar" galten...

Umweltschutz
Wir sind nicht getrennt von der Welt um uns herum. Eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder ist nur im Einklang und Respekt mit der Natur zu erreichen...

Landwirtschaft
...Garant für die Erhaltung des Bodens ist die biologische (ökologische) Landwirtschaft ohne Massentierhaltung, die einen umweltfreundlichen Ackerbau betreibt.

Gesundheit
...Aufklärung ist daher der wichtigste Bestandteil violetter Gesundheitspolitik. Ein umfassendes Wissen über Körper, Geist und Seele und das Verständnis der Zusammenhänge ist zugleich die beste Prophylaxe...

Tierschutz
Tierversuche, die mit Leid und Tod verbunden sind, wird es nicht mehr geben...Forschung die mit Tötung verbunden ist und Gen-Manipulationen sind mit einer spirituellen Auffassung vom Leben unvereinbar.

Da für die Ernährung der Verzehr von Tieren aus heutiger Sicht nicht mehr erforderlich ist, verzichten immer mehr Menschen auf Tiere als Nahrungsmittel. Ihre persönliche Verantwortlichkeit für das Leid der sogenannten Nutztiere wird den Menschen bewusst gemacht, alternative Möglichkeiten der Ernährung werden gefördert.

Das Grundgesetz wird im Sinne eines wirklichen Tierschutzes geändert, der vom Respekt für diese Wesen getragen ist. Die Massentierhaltung und die Pelztierzucht werden abgeschafft..."



Die Violetten - für spirituelle Politik

Dienstag, 9. Juni 2009

Über Toleranz und Vorurteile


Dieser Beitrag soll ein Denkanstoß für vegan und nicht vegan lebende Menschen sein, sich vorurteilsfreier begegnen zu können. Aus eigener Erfahrung kommt man leider zu dem Schluss, dass die Mehrzahl der Menschen Veganer für Spinner halten, die es übertreiben. Ursache für das befremdliche Bild des Veganers in der Gesellschaft sind extreme Standpunkte und Prinzipien seitens der be-/verurteilenden Menschen. Vergleichbar mit den Urteilen über Randgruppen in Religion und Politik. "Extremisten" (Menschen mit verhärteten, radikalen Ansichten), egal ob sie im Recht sein sollten oder nicht, schaden dem Dialog und Minderheiten geraten dadurch schnell ins Abseits.

Toleranz ist auf beiden Seiten gefragt. Wer lässt sich schon gerne missionieren oder andererseits als Propagandist abstempeln. Um eine Annäherung herbeizuführen, bedarf es vor allem des Wissens über die jeweils andere Seite. Mit dem Wissen sollte auch die Toleranz ansteigen. Denn das Unbekannte wird bekannt, verständlicher – vielleicht sogar vertraut. Und für jeden von uns ist eine Steigerung der Toleranz möglich. Offenheit gegenüber anders Denkenden setzt mit Sicherheit einen Prozess zum Wohl aller in Gang.


Mittwoch, 27. Mai 2009

VEGANISMUS POSTER



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Dienstag, 26. Mai 2009

Second Life (SL) und Vegaversum


Das seit 2003 verfügbare Second Life hat derzeit etwa 15 Millionen registrierte Benutzerkonten, über die rund um die Uhr ca. 60.000 Nutzer gleichzeitig in das System eingeloggt sind.

Was ist Second Life?
Second Life ist eine Online-3D-Infrastruktur, in der Menschen durch Avatare (grafische Stellvertreter echter Personen) interagieren können. Der Schwerpunkt im Second Life (SL) liegt in der Interaktion zwischen den Benutzern und Gruppen. Ein konkretes Ziel, wie z.B. bei World of Warcraft (WoW), existiert beim SL nicht.

Wozu wird Second Life verwendet?
  • als Kommunikationsplattform für Meetings, virtuelle Konferenzen
  • für E-Learnings (z.B. Schulungen der Volkshochschule Goslar, 14 Dozenten zeigen was E-Action-Learning tatsächlich ist)
  • um Sprache zu vermitteln (z.B. kostenloser Deutschkurs des Goethe Instituts)
  • um kreative Ideen umzusetzen und mit anderen zu teilen
  • Design von Kleidung, Schmuck, Landschaften, u.a.
  • Architekten nutzen es zur Simulation von Gebäuden
  • Nachbilden von Städten (z.B. Berlin, Frankfurt, München)
  • Veranstaltungen jeglicher Art: Ausstellungen, Konzerte, Life Musik, Diskussionsrunden, ...
  • Unternehmen nutzen Second Life bislang vor allem für PR-Zwecke (z.B. IBM)
  • zunehmend wird Second Life auch als Wahlkampfplattform von Parteien und Politikern genutzt (z.B. Greenpeace)
  • verschiedene private und staatliche Organisationen sind im SL präsent (z.B. die schwedische Botschaft, eine Repräsentanz Baden-Württembergs, Universitäten, Bibliotheken, ...)
  • uvm.

Und was macht Vegaversum im Second Life?
Vegaversum informiert über den vegetarischen/veganen Lebensstil. Hierfür stellen wir Informationen auf unserem virtuellen Grundstück bereit und halten unsere Gruppenmitglieder über Petitionen, Veranstaltungen und aktuelle Themen auf dem Laufenden. SL ist für uns eine Ergänzung zur Internet Präsenz (Webseite, Blog, YouTube) und den Communities (Vitavegetare, Facebook, XING, Twitter). Darüber hinaus bietet SL die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten, z.B. mit Shout Vegan, myvegancookbook, Tierheim Buchholz i.d.N., Animal Blessings (GAIA), Animal Rights Advocates, ...

In der Slideshow seht ihr einige Bilder von unserem Infoplatz und anderen Tierschutzgruppen.

Alle, die bereits über einen SL Zugang verfügen, können uns mit Hilfe der SLurl besuchen. Ihr seid herzlich willkommen!

SL URL: Besucht uns im Second Life.

Thanks to Elisa Love who made this great Video about our place :-)

Mittwoch, 8. April 2009

1 Botschaft -> 75 Gemeinden -> 1000 Menschen


Die Botschaft lautet, gerade zu den Feiertagen auf tierische Produkte zu verzichten.

Am 03. April haben wir deutschlandweit 75 Gemeinden jeglicher Konfession einen Brief geschrieben, in der Hoffnung, über diesen Weg möglichst viele Menschen im Sinne der Tiere zu erreichen.

Die klassische Form des Briefes ist persönlicher als eine E-Mail und unterstreicht die Wichtigkeit des Anliegens. Wir haben darauf geachtet, niemanden persönlich anzugreifen oder unter Druck zu setzen, positive Formulierungen zu benutzen und nicht mehr als eine Seite zu schreiben.

Toll wäre es wenn auch andere, die sich dem Tierschutz verpflichtet fühlen, Briefe an Politiker, Parteien, Regierungen, Vereine, Medien usw. schreiben.

Wir werden weiter Briefe an Gemeinden und Institutionen schreiben und euch über unsere Erfahrungen berichten.

Hier nun unser Schreiben an die Gemeinden:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Ich gehöre keiner Sekte oder dergleichen an, bin 39 Jahre alt, Angestellter in der IT Branche und habe für mich, aus ethischen Gründen, beschlossen, auf tierische Produkte zu verzichten. Da mir das Wohlergehen der Tiere sehr am Herzen liegt, setze ich mich für den Tierschutz und Tierrechte ein indem ich versuche zu informieren ohne zu polarisieren.

Deshalb schreibe ich Ihnen als Privatperson mit dem Anliegen, meine Botschaft über Sie an Ihre Gemeinde zu übermitteln.
Alles Leben auf der Erde – Pflanzen, Tiere, Menschen – ist von Gott in überlegener Weisheit geschaffen. Durch ihn entstanden die Natur in ihrer Schönheit und das Universum in seiner unbegreiflichen Größe.

Als Glaubensgemeinschaft vergegenwärtigen Sie die lebensbejahende Botschaft Gottes auf Erden, verhelfen den Menschen, Gottes Kindern, in Gemeinschaft mit ihm zu leben und tragen dazu bei, seine Schöpfung zu bewahren.

Diesem Auftrag werden wir Menschen jedoch immer weniger gerecht. Wir erschöpfen die Ressourcen in zunehmendem Maße und handeln dabei größtenteils genussorientiert und unbewusst. Unsere Umwelt, die Tiere und auch wir Menschen sind bereits heute von den Folgen betroffen.

Als Glaubensgemeinschaft bitte ich Sie, die Aufmerksamkeit der Menschen auf Gottes Schöpfung, mit der wir so unachtsam umgehen, zu lenken. Ermutigen Sie Ihre Gemeindemitglieder, positiv auf die Welt einzuwirken. Wenn Sie als Gemeinde mit Ihren Mitgliedern aktiv werden, zeigen Sie den Mitmenschen, Firmen und Regierungen, dass Sie als Gottes Botschafter sich für Liebe und Barmherzigkeit einsetzen und dass es an ihnen ist, darauf zu reagieren.

Ein Anfang könnte die Vermeidung von vermeidbarem Leid gegenüber unseren tierischen Mitgeschöpfen sein. Gerade zu den Feiertagen preisen wir Gott, feiern und singen und vergessen dabei die uns anvertrauten Tiere. Ein Festessen ist auch ohne tierische Produkte lecker und gesund, schont zudem die Umwelt und respektiert das Leben der Tiere. Schenken Sie sich und unseren tierischen Mitgeschöpfen ein Stück Lebensfreude, denn Grundwerte wie Liebe und Barmherzigkeit „leben“ nur in dem Maße wie sie auch von uns allen eingefordert und realisiert werden.

Im Interesse der Tiere, der Umwelt und somit auch im Interesse der Menschen bete ich für unser aller Wohl und hoffe mit meinem privaten Engagement die Herzen der Menschen zu erreichen.
Weiterführende Informationen zu den Themen Ernährung, Tiere und Umwelt habe ich auf meiner Internetseite www.vegaversum.de zusammengetragen.

Mit freundlichen Grüßen

Sonntag, 22. März 2009

Werbewahnsinn - Konsum tierischer Produkte - Folgen



Beinahe täglich machen wir Einkäufe. Uns ist kaum bewusst wie sich der Kauf unserer Lebensmittel auf uns Menschen, Tiere oder die Umwelt auswirkt.

Der Werbewahnsinn durchdringt sämtliche Medien.

  • Für Babies gibt es heute die Folgemilch ab dem 1. Lebensjahr - Hurra!
  • Im Fernsehen werden Massentierhaltungen gezeigt - null Problemo!
  • Deutschlandfunk berichtet über die neuen Käfige für die Hühnerhaltung - alles Supi!
  • In Bistros kann man Riesenschnitzel (mind. 500g) bestellen - Lecker!
  • Das "spare-ribs festival" lädt zum "very sattessen" ein - tolle Party!
  • Warum nicht im Supermarkt um die Ecke gleich ein ganzes Schwein kaufen - voll Fett!
  • Und Döner macht schöner - runde Sache!
  • Besorgnis wegen geplanter Schweinemastanlage neben Schloss Meseberg - Geruchsbelästigung!
  • Und so weiter und so weiter...

Wie es den Tieren dabei ergeht fragt sich kaum einer.

Die Verbraucherinformationen waren noch nie so einseitig wie heute. Die überwältigende Mehrheit der Menschen kennt kein ethisches Bewusstsein und kein Mitgefühl gegenüber Tieren, die man isst. Es fühlt sich kaum einer angesprochen wenn er sieht, dass andere verzichten und wenn er hört, aus welchen Gründen. Veganismus ist für die meisten Menschen eben nur die Sache von ein paar Spinnern, die es übertreiben. Als Krone der Schöpfung, am Ende der Nahrungskette, trampelt der Mensch des 21. Jahrhunderts durchs Leben und konsumiert was das Zeug hält.



Wir wollen niemanden missionieren oder vorschreiben was falsch oder richtig ist. Viele Religionen praktizieren das schon seit Jahrtausenden mit ihren Dogmen (Dogma = Glaube der nicht in Frage gestellt wird). Eine echte Veränderung, in diesem Fall zum Wohle aller, kann nur aus uns persönlich heraus erwachsen. Dieser Beitrag soll lediglich ein Denkanstoß sein, sich bewusster mit den Themen Ernährung, Tiere und Umwelt auseinander zu setzen. Bitte bedenken Sie bei Ihren Überlegungen auch, dass innere Widerstände gegen Veränderungen oft auf Unkenntnis zurück zu führen sind.



Konsumierst du noch oder lebst du schon?


Montag, 29. Dezember 2008

Warum verzichtet ein Mensch freiwillig auf den "Genuss" von Fleisch, Eiern, Milch und Käse?


Menschen, die für sich entschieden haben auf tierische Produkte zu verzichten, tun dies z. B. aus Liebe, einem gesteigerten Bewusstsein und/oder Kenntnisstand heraus.

Sie haben bei sich angefangen ihr Verhalten zu ändern und Verantwortung für sich, die Tiere, die Menschen und die Umwelt zu übernehmen.

Die Bereitschaft zur Veränderung bedarf einer inneren Reife, unter anderem in Bezug auf das eigene Ego. Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit über sich selbst und die eigene Spezies hinaus zu fühlen.

Veganer sind Menschen die die Konsequenzen ihres Handelns und die damit einhergehende Verantwortung gegenüber Menschen, Tieren und Umwelt erkannt haben und danach handeln.

Der Verzicht auf tierische Produkte trägt dazu bei, vermeidbares Leid zu vermeiden. Ernährung als Basis menschlicher Werte, Ernährung als Tierschutz und Ernährung als Umweltschutz.

Dienstag, 18. November 2008

Translator wanted for www.vegaversum.de


As we don't only want to reach german (speaking) people with our website and our english is not sufficient, we are looking for a translator.

He/she should not only be able to translate from German to English, but also be familiar with tipical english/american common speech, idioms and lifestyle (as our main subject is people's behavior of consumption).

If you are the one, know somebody, who could do it, please send us a message: kontakt@vegaversum.de

Thank you very much!!!

Übersetzer für www.vegaversum.de gesucht


Da wir nicht nur deutsch-sprechende Menschen erreichen wollen und unsere Englisch-Kenntnisse für offizielle Zwecke nicht ausreichen, suchen wir jemanden, der sie für uns übersetzen würde.

Am besten wäre ein "native english speaker" oder zweisprachig aufgewachsener Mensch, der gut genug deutsch kann, um unsere Seite verstehen zu können und sich mit englischer Alltagssprache, Redewendungen und Lebensstil gut genug auskennt, um sie nicht nur wörtlich zu übersetzen, sondern sie auch ansonsten umzuwandeln und anzupassen.

Falls ihr euch angesprochen fühlt oder jemanden kennt der das übersetzen könnte, dann schickt uns doch bitte eine Nachricht an kontakt@vegaversum.de.

Vielen Dank!!!

Donnerstag, 30. Oktober 2008

www.vegaversum.de ist online


Vegaversum ist rechtzeitig zum Weltvegantag am 1.11.2008 online gegangen. Vegaversum ist jetzt auch als Dokument (pdf), Hördatei (mp3) und Flyer (pdf) erhältlich. Die Internetseiten kann man sich auch anhören (QuickTime).

Eine Verwendung der Texte, Dokumente, Audiodateien und Grafiken auf dieser Website unter Nennung der Quelle Vegaversum.de ist erlaubt und ausdrücklich erwünscht.
Über einen Hinweis auf die Art der Verwendung würden wir uns freuen.

Creative Commons License
This work by www.vegaversum.de is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Germany License

Dienstag, 28. Oktober 2008

Website -> Linksammlung -> Wiki -> Blog -> Channel

Die Website bildet zusammen mit der Linksammlung die Basis. Praktische Tipps, Produktinformationen und Anregungen für den Alltag zur Vermeidung von vermeidbarem Leid werden wir in einer Wiki zusammentragen. Der Blog dient der Kommunikation mit euch und hält euch auf dem Laufenden. Mit dem YouTube Channel machen wir die ersten Gehversuche.